Es wird ständig weiter am Corona-Impfstoff geforscht.Foto: JUAN MABROMATA/AFP via Getty Images

Brüssel beschafft Corona-Impfstoff für alle EU-Mitgliedsstaaten

Epoch Times20. August 2020 Aktualisiert: 20. August 2020 19:39
Brüssel wird den Impfstoff gegen COVID-19 für alle EU-Mitgliedsstaaten beschaffen. Dies wurde zwischen den Ländern und der Union vereinbart. Die EU-Staaten – auch Deutschland – haben sich verpflichtet, die Verhandlungen mit allen potenziellen Impfstofflieferanten an Brüssel abzutreten.

Es wird fieberhaft nach einem Impfstoff zur Behandlung von COVID-19 gesucht. Die EU-Staaten auch Deutschland haben sich im Zuge dessen verpflichtet, die Verhandlungen mit allen potenziellen Impfstofflieferanten an Brüssel abzutreten. Das berichtet das „Ärzteblatt“.

Demnach schließt die Europäische Kommission im Namen aller 27 Partnerländer Abkommen über den Einkauf von mehreren Millionen Dosen Impfstoff mit verschiedenen Herstellern.

„Die Vertragsverhandlungen mit den Impfstoffherstellern sind von der EU-Kommission übernommen worden und dauern noch an“, bestätigte das Bundesgesundheits­ministeri­um dem Blatt.

Sondierungsgespräche mit CureVac abgeschlossen

Unterdessen hat die EU-Kommission am Donnerstag die Sondierungsgespräche mit CureVac über den Ankauf eines potenziellen Corona-Impfstoffs abgeschlossen. Am 13. August waren bereits Gespräche mit Sanofi-GSK beziehungsweise Johnson & Johnson positiv verlaufen. Mit AstraZeneca wurde am 14. August eine Vereinbarung über eine Abnahmegarantie unterzeichnet.

Auf der Grundlage des geplanten Vertrags mit CureVac könnten alle EU-Mitgliedstaaten den Impfstoff erwerben. Der Impfstoff könnte Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen gespendet oder an europäische Länder weitergegeben werden. Es wird davon ausgegangen, dass die Kommission über einen vertraglichen Rahmen für den Ankauf von zunächst 225 Millionen Dosen im Namen aller EU-Mitgliedstaaten verfügen wird, die geliefert werden, sobald sich ein Impfstoff als sicher und wirksam gegen COVID-19 erwiesen hat. Die Kommission steht in intensiven Gesprächen mit weiteren Impfstoffherstellern.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte: „Die Europäische Kommission kommt ihrer Zusage nach, Europa und der Welt rasch Zugang zu einem sicheren Impfstoff zu gewährleisten, der uns vor dem Coronavirus schützt. Jede Gesprächsrunde, die wir mit der pharmazeutischen Industrie abschließen, bringt uns unserem Ziel, das Virus zu besiegen, näher. Bald werden wir mit CureVac, dem innovativen europäischen Unternehmen, das bereits früher EU-Mittel für die Herstellung eines Impfstoffs in Europa erhalten hat, eine Vereinbarung treffen. Und unsere Verhandlungen mit anderen Unternehmen werden fortgesetzt, um die Technologie zu finden, die uns alle schützt.“

Entwicklung einer völlig neuen Impfstoffklasse

Die für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissarin Stella Kyriakides erklärte: „Heute haben wir mit dem europäischen Unternehmen CureVac Gespräche abgeschlossen, um die Chancen zu erhöhen, einen wirksamen Coronavirus-Impfstoff zu finden. Wir werden weiterhin zusammen mit den Mitgliedstaaten und Impfstoffentwicklern daran arbeiten, das Ziel unserer europäischen Impfstrategie – einen Impfstoff für alle – zu verwirklichen.“

CureVac ist ein europäisches Unternehmen, das eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung einer völlig neuen Impfstoffklasse auf Basis von Boten-Ribonukleinsäure (mRNA) einnimmt, die von lipidbasierten Nanopartikeln in die Zellen transportiert wird. Die Impfplattform wurde im Verlauf der vergangenen zehn Jahre entwickelt. Das Grundprinzip ist der Einsatz dieses Moleküls als Informationsträger, mit dessen Hilfe der Körper selbst seine eigenen Wirkstoffe zur Bekämpfung verschiedener Krankheiten erzeugen kann.

Die am heutigen Donnerstag (20. August) abgeschlossenen Sondierungsgespräche sollen zu einer Abnahmegarantie führen, die aus dem Soforthilfeinstrument finanziert wird, das eigene Mittel für die Schaffung eines Portfolios potenzieller Impfstoffe mit unterschiedlichen Profilen und von verschiedenen Herstellern vorsieht. (so/pm)

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