Eine Pflanzenkur gegen Atemwegsprobleme

Von 20. Oktober 2011


Wer heutzutage mit Husten zum Arzt geht, bekommt häufig ein Naturheilpräparat empfohlen, weil es in diesem Fall wirksamer sei als andere Medikamente. Was sich im ersten Moment unwahrscheinlich anhört, wird immer mehr zu einem wissenschaftlichen Standard. In einzelnen Fällen, wie zum Beispiel bei Schleim- und Hustenlösern, die bei Atemwegsinfektionen eingesetzt werden, haben Studien nun belegt, dass Naturheilpräparate nicht nur im Hinblick auf die Wirkung besser sein können als entsprechende Medikamente auf chemischer Basis, sondern auch genauso zuverlässig wirken.

Wirksame Schleimlöser

In den Atemwegen können an verschiedenen Stationen in Nase, Kehlkopf, Luftröhre und Lungen akute wie auch chronische Probleme und Entzündungen auftreten. Inzwischen gehen Ärzte dazu über, diese Leiden als ein Gesamtproblem zu erkennen und zu behandeln. „Entzündungen der Luftwege zwischen Nase und Lunge haben denselben Auslöser, betreffen dasselbe Gewebe und verlaufen auch ähnlich. Beeinträchtigt ist stets die Selbstreinigung der Atemwege“, erklärt der Wiener HNO-Facharzt Andreas Temmel.

Myrtol kann Antibiotika ersetzen

Bei der Behandlung von Atemwegsbeschwerden fragen viele Patienten fragen beim Arzt nach pflanzlichen Wirkstoffen, da sie sich davon weniger Nebenwirkungen erhoffen. „Verwendet werden etwa Thymian, Süßholzwurzel, Fenchel, Anis und Spitzwegerich sowie Lindenblüten, Primelwurzel, Efeublätter, Eukalyptusöl und Seifenrindenbaum. Was ihre ausreichende Überprüfung erschwert, ist jedoch das breite Wirkspektrum sowie die ungenaue Dosierung etwa im Tee“, so Dr. Temmel.

Mehrere Produkte der Heilpflanzenbehandlung wurden allerdings dank ihrer genauen Dosierung wissenschaftlich gut dokumentiert. Ein Beispiel hierfür ist der Schleimlöser Myrtol. Studien an 6.000 Patienten belegen dem als Kapsel eingenommenen Mittel eine gute schleim- und sekretlösende sowie den Schleimabtransport fördernde Wirkung. Zudem hemmt es auch Schleimhautinfektionen durch eine abschwellende Wirkung. Gleichzeitig kann es Krankheitserreger abtöten und freie Radikale abfangen. „In vielen Fällen kann Myrtol auch Antibiotika ersetzen“, erklärt Fachreferentin Martina Ehmen. (ps)



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