Medizinprofessor warnt: Die Corona-Pandemie ist noch lange nicht vorbei

Epoch Times15. April 2020 Aktualisiert: 16. April 2020 15:48
Medizinprofessor Gernot Marx von der Uniklinik Aachen betont: Die Lungenseuche sei nicht zu unterschätzen, auch wenn die Lage in Deutschland nicht so dramatisch sei wie in anderen Ländern. COVID-19 sei ein tückischer Gegner, den man gar nicht ernst genug nehmen könne.

Insgesamt ist Deutschland im Gegensatz zu anderen EU-Ländern aktuell nicht so stark von der Corona-Pandemie betroffen. Es gibt jedoch einige Bundesländer, in denen die Anzahl der an COVID-19 erkrankten Personen rasch zunimmt – so wie Nordrhein-Westfalen.

Das Universitätsklinikum der RWTH Aachen beispielsweise behandelt aktuell die meisten COVID-19-Patienten in ganz Deutschland. Im Interview mit der „Welt“ spricht Gernot Marx, Medizinprofessor und Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care der Aachener Uniklinik, über die Tücken der Lungenseuche.

„COVID-19 ist ein tückischer Gegner“

Marx erzählt, dass die Corona-Patienten in der Uniklinik „wirklich schwer krank“ seien. Viele müssten intensivmedizinisch behandelt und künstlich beatmend werden. Die Betroffenen seien oft wochenlang in einem kritischen Zustand. Deshalb habe für den Mediziner das Virus seinen Schrecken auch nicht verloren, ganz im Gegenteil: „COVID-19 ist ein tückischer Gegner, den wir alle gar nicht ernst genug nehmen können“, sagt er.

Zudem betont er die Wichtigkeit, die Infektionsraten weiterhin niedrig zu halten, da es bislang kein Gegenmittel gegen die Lungenkrankheit gebe. „Wenn wir uns nicht weiterhin vernünftig verhalten, kann die Lage sehr schnell außer Kontrolle geraten“, sagt Marx und fügt hinzu, dass die Uniklinik in den vergangenen Tagen keine Neuaufnahmen von COVID-19-Patienten mehr gehabt habe, was eine gute Nachricht sei.

Dies führt er darauf zurück, dass sich die Bürger in der Region sehr früh sehr diszipliniert verhalten haben. Doch man wisse nicht, wie sich die Lage verändern werde, wenn der Alltag wieder in Gang kommt. Marx betont: „Selbst wenn in Kürze einzelne Maßnahmen zurückgenommen werden, muss uns allen klar sein, dass die Pandemie damit noch lange nicht vorbei ist.“ Er spricht von einem monatelangen Kampf gegen das Virus.

Deutschlands Gesundheitssystem gut gerüstet

Dass Deutschland in der Corona-Krise relativ gut aufgestellt ist, führt Marx auf das gut ausgestattete Gesundheitssystem zurück. Es gebe hierzulande genug personelle Ressourcen und eine große Anzahl von Betten und Geräten.

Die Klinik habe noch niemanden abgelehnt: „Jeder, der versorgt werden musste, ist auch umgehend versorgt worden“, betont Marx. Zudem haben sich, anders als in anderen europäischen Ländern, in Deutschland kaum Ärzte und Pfleger infiziert. Darauf werde auch künftig großer Wert gelegt.

Dennoch werde der Betrieb in der Klinik durch die Corona-Krise durcheinandergebracht. Beispielsweise müssten Operationen verschoben werden, was „für die betroffenen Patienten, die länger auf ihre Behandlung warten müssen, natürlich eine Belastung“ sei. Deshalb müsse die Klinik, so Marx, auch sehr genau abwägen, wie vorgegangen wird.

Da die Klinik in der Grenzregion liegt, wurden auch aus Belgien und den Niederlanden COVID-19-Patienten aufgenommen. Aachen sei mit den Nachbarländern schon immer eng verflochten. „Viele Mitarbeiter leben in Belgien und den Niederlanden und kommen zum Arbeiten hierher. Insofern war es für uns selbstverständlich, diese Anfrage in Abstimmung mit der Landesregierung anzunehmen“, erklärt der Mediziner.

Marx warnt vor falschen Medikamenten und Impfungen

Einer Studie, die behauptet, künstliche Beatmung bei schweren COVID-Fällen sei kontraproduktiv, kontert der Experte.

Er erklärt, dass in der Intensivmedizin „vermutlich nichts so gut belegt ist wie der Nutzen der Beatmungstherapie bei Lungenversagen“. Ohne Intubation und Sauerstoff, der mit Überdruck in die Lungen gepumpt werde, würden die schwerkranken Lungenpatienten nicht überleben.

Zudem betont der Medizinprofessor, dass es aktuell keine Therapien und Medikamente gebe, die nachweislich eine Wirkung bei der Behandlung von Corona-Patienten haben. Deshalb warnt er ausdrücklich vor der Verwendung neuer, wenig erforschter Medikamente oder Impfungen, die für den Patienten möglicherweise mehr Schaden als Nutzen brächten. (so)

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