Antibiotika fast überflüssig?

Von 21. Januar 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 1:41
Probiotik ist das Gegenteil von Antibiotik. Probiotische Bakterien befinden sich im Darm und sind lebende Mikroorganismen, die man auch als gute Bakterien bezeichnet. Sie können die Aufnahme der schlechten Bakterien verhindern.

Antibiotikum ist ein Medikament, das kaum einer von uns nicht schon zu sich genommen hat. Als das Penicillin entdeckt wurde, im Jahr 1927 von Alexander Flemming, konnte man natürlich vielen Menschen das Leben retten. Und zwar weltweit

Antibiotikum steht dafür, Bakterien, Pilze und Keime abzutöten. Natürlich hat jedes Ding seine zwei Seiten. Was auf der einen Seite gut und hilfreich ist, hat mitunter auch negative Auswirkungen. Wer zu viel und zu häufig Antibiotika (das ist die Pluralform) nimmt, darf sich nicht wundern, wenn der Körper irgendwann auf dieses Medikament nicht mehr reagiert. Mittlerweile ist bekannt, dass sich resistente Bakterien entwickelt haben, die auf Antibiotika überhaupt nicht mehr ansprechen. Schnell gerät der Patient in einen Teufelskreis.

Und das sind nicht nur die berühmten Krankenhauskeime, die langsam resistent werden, sondern sie entstehen auch durch die Masttierhaltung. 80 Prozent der Milchkühe erhalten regelmäßig Antibiotika. Manchmal bis zu fünfmal im Jahr. Zusätzlich gibt es noch Reserveantibiotika. Die werden benötigt, wenn andere Antibiotika nicht mehr wirken. Und mit der Milch überträgt sich dann das Medikament auch auf den menschlichen Körper. So entstehen im Kuhstall die resistenten Keime, die auch auf uns übergehen können.

Die Weltgesundheitsorganisation gab letztes Jahr eine erschreckende Zahl heraus: 15.000 Menschen sterben pro Jahr, weil Antibiotika bei ihnen nicht mehr wirken. Was die meisten aber nicht wissen, es gibt auch natürliche Formen von Antibiotikum die tatsächlich in der Lage sind, diese resistenten Bakterien zu vernichten.

Probiotische Bakterien

Probiotik ist das Gegenteil von Antibiotik. Probiotische Bakterien befinden sich im Darm und sind lebende Mikroorganismen, die man auch als gute Bakterien bezeichnet. Sie sind in der Lage, die Aufnahme der schlechten Bakterien zu verhindern, fördern eine gute Verdauung und stärken das Immunsystem.

Ein starkes Immunsystem ist natürlich bekannt dafür, den Körper gegen Infektion stabil zu halten, und auch aus eigener Kraft heraus, Krankheiten zu bekämpfen. Probiotische Bakterien wie „Bifidobakterien“ und „Laktobakterien“ produzieren Verbindungen aus Essigsäure, Wasserstoffperoxid und Milchsäurebakterien. All diese Komponenten zusammen verhindern die schädliche Entwicklung von Keimen und Bakterien. Auch können sie die guten antibiotischen Bakterien produzieren, die sich „Bacteriocine“ nennen.

Natürliches Probiotikikum, besonders die Laktobakterien und Bifidobakterien sind in vielen Nahrungsmitteln zu finden. Zum Beispiel in Naturjoghurt, als eine Näherungsergänzungsmaßnahme, die den Darm reinigt und mit den guten Bakterien versorgt.

Es gibt viele verschiedene Arten von Joghurt, die eine verschiedene Zusammensetzung von Bakterien besitzen und damit auch verschieden wirken können. Die normalen pasteurisierten und behandelten Fruchtjoghurte besitzen kaum noch wirklich gesunde probiotische Bakterien und mit dem Zuckerzusatz sind diese für den Darm auch eher schädlich. Aber probiotische Stoffe können auch in Kapselform eingenommen werden.

Oregano Öl

Oregano gehört zu den Kräutern, das den höchsten Wert an antibiotischem Potenzial in sich trägt! In vielen Studien konnte man feststellen, dass das Öl der Oreganoblätter genau die gleiche Wirkung erzielt, wie das normale Antibiotikum. Aber die Oreganoblätter sind definitiv gesünder und sicherer als die normalen antibiotischen Tabletten, die verschreibungspflichtig sind und nicht nur Pilze und Bakterien zerstören, sondern eben auch die gesunde Darmflora.

Knoblauch

Auch die Rolle von Knoblauch hat sich in der Forschung und im praktischen Leben längst bewährt. Das Öl der Knoblauchzehe kann Bakterien abtöten und schützt den Körper vor weiteren Vergiftungen und Infektionen. Klinische Studien haben ergeben, dass Knoblauch genauso effektive ist wie Penicillin, aufgrund seiner Stoffe. Knoblauch kann viel besser gegen die Bakterien arbeiten, als das herkömmliche Antibiotikum, da die Bakterien teilweise schon gegen die normalen Antibiotika resistent sind.

Natürlich ist für die Gesundheit der Verzehr von frischem Knoblauch viel effektiver als die getrocknete Form. Knoblauchöl, aus frischen Knoblauchzehen gemischt in Olivenöl kann man sowohl zum Braten und Kochen verwerten wie auch kalt über den Salat verzehren.

Propolis

Propolis ist auch bekannt als der „Bienenklebstoff“ der Nahrung, die die Bienen ihrer Königin zukommen lassen. Dieses Propolis tötet Bakterien ab und hält damit die Königin gesund und rein. Auch die Larven werden mit dem Propolis gefüttert.

Propolis wird auch gerne bei Hautentzündungen und offenen Wunden und Geschwüren genommen. Es wirkt antiseptisch und entzündungshemmend.

Teebaumöl

Teebaumöl stammt von dem Teebaumöl, das in Australien wächst. Teebaumöl wird gerne für viele Hautkrankheiten genutzt, wie zum Beispiel bei Akne, Furunkeln oder auch bei anderen Hautekzemen. Auch das Teebaumöl besitzt die Kräfte, Bakterien und Bazillen abzutöten, zudem sagt man Teebaumöl eine antiseptische Wirkung nach. Es wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Gerne wird dieses Öl auch für Entzündungen im Mundbereich genutzt, da es auch hier Bakterien und Pilze vernichtet.

Es ist erstaunlich, wie jeder von uns ganz ohne die Tablettenform eines Antibiotikums Bakterien und Keime mit all diesen natürlichen Ressourcen abtöten kann und erhält zudem noch eine gesunde Darmflora!

http://blogs.naturalnews.com/6-powerful-natural-alternatives-antibiotics-really-work/

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