Im Kurpark von Bad Homburg blüht ein einzelner gelber Krokus inmitten anderer.Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Reha-Aufenthalte wegen psychischer Erkrankungen nehmen immer mehr zu

Epoch Times20. März 2017 Aktualisiert: 20. März 2017 19:24
Die Zahl der Reha-Aufenthalte aufgrund von psychischen Erkrankungen nimmt immer mehr zu. Im vergangenen Jahr habe die Deutsche Rentenversicherung 156.500 stationäre Rehabilitationsleistungen mit solchen Diagnosen bewilligt. Vor zehn Jahren waren es 92.750 Reha's gewesen.

Die Zahl der Reha-Aufenthalte aufgrund von psychischen Erkrankungen nimmt immer mehr zu. Im vergangenen Jahr habe die Deutsche Rentenversicherung 156.500 stationäre Rehabilitationsleistungen mit solchen Diagnosen bewilligt, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

2015 waren demnach 155.000 Patienten Aufenthalte in Reha-Kliniken wegen psychischer Erkrankungen zugestanden worden. Vor zehn Jahren seien es 92.750 Rehabilitationen gewesen.

Die häufigsten Diagnosen, die eine Reha notwendig erscheinen lassen, sind dem Bericht zufolge depressive Störungen und Angsterkrankungen. 2016 seien 55 Prozent der Reha-Patienten Frauen gewesen.

Die Erfolgsaussichten dieser Behandlungen bewertete die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, in der „FAZ“ als sehr hoch. Die Rehabilitation ermögliche es vielen Versicherten mit psychischen Störungen, trotzdem im Erwerbsleben zu bleiben.

„Unsere Erhebungen haben gezeigt, dass bei rund 85 Prozent der Versicherten eine Rehabilitation wegen einer psychischen Erkrankung zu einer Eingliederung in das Berufsleben geführt hat“, sagte Roßbach demnach weiter. Eine Erwerbsminderungs- oder Altersrente hätten zwei Jahre nach der Rehabilitation nur rund 15 Prozent der Teilnehmer bezogen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion