Screenings: Wie viel Krebs-Vorsorge macht Sinn?

Von 1. Dezember 2016 Aktualisiert: 1. Dezember 2016 10:07
Früherkennungsmethoden, wie z. B. das „Screening“, werden immer häufiger kritisiert. Der Krebs-Spezialist Vinay Prasad und seine Kollegen mahnen in British Medical Journal zur Vorsicht, denn ihrer Meinung nach hat das Krebs-Screening nicht wirklich dazu beigetragen, die Sterblichkeitsrate zu beeinflussen. Im Gegenteil, nicht selten wurden Patienten über die Früherkennung mit Screenings eine falsche Diagnose unterbreitet. Daraufhin folgten dann falsche oder sogar unnötige Behandlungen.

 

Laut einer der neusten Studien hat sich aufgrund der demographischen Entwicklung die Krebsrate seit 1970 verdoppelt. In den letzten 10 Jahren können Betroffene bis zu vier Jahre länger leben als früher. Die offizielle Berichterstattung bezeichnet Rauchen, Alkohol, Umwelteinflüsse und schlechte Ernährung als die Hauptverursacher für eine Krebserkrankung, und damit ist Krebs zweifellos eine gesundheitliche Bedrohung für die Gesellschaft.

Dass verschiedene Formen einer Therapie, wie z. B. die übliche Chemobehandlung oder Bestrahlung jedoch sehr viele Nebenwirkungen mit sich bringen, an deren Folgen viele Patienten letztendlich sterben, das wird von der Pharmaindustrie nicht gerne publik gemacht. Denn jede neue Erkrankung verspricht eine effektive Einnahmequelle, nicht nur für die Pharma-Unternehmen selbst, sondern auch für Krankenhäuser, Onkologen, Krebsspezialisten und diagnostische Einrichtungen, von denen sich eine Milliarden-Gesundheits-Industrie ernährt.

Nun werden allerdings immer mehr Stimmen laut, die auch die Früherkennungsmethode wie z. B. das „Screening“ kritisieren, und diesen oft die Schuld geben, dass Patienten falsch behandelt werden und letztendlich an diesen Folgen sterben.

Krebs-Spezialist Vinay Prasad und seine Kollegen mahnen in British Medical Journal zur Vorsicht, denn ihrer Meinung nach hat das Krebs-Screening nicht wirklich dazu beigetragen, die Sterblichkeitsrate zu beeinflussen. Im Gegenteil, nicht selten wurden Patienten über die Früherkennung mit Screenings eine falsche Diagnose unterbreitet. Daraufhin folgten dann falsche oder sogar unnötige Behandlungen.

Das grundsätzliche Problem im medizinischen Bereich besteht darin, dass Statistiken darüber, wie Krebs-Screenings die Mortalitätsrate beeinflussen, missverstanden und falsch gemeldet wurden. Laut Forschern und weltweiten Studien zeigen die gewonnenen Ergebnisse, dass Krebs-Screenings die Senkung der Sterblichkeit für Menschen mit bestimmten Krankheiten, wie Lungenkrebs nicht drastisch minimieren konnten, sondern dass die allgemeinen Sterblichkeitsraten mehr oder weniger gleich blieben. Das gilt auch für Brust-, Dickdarm-und Prostatakrebs.

Sind wir überbehandelt?

Die meisten Krebs-Screenings haben nichts mit der Senkung der Krebsraten zu tun. Eine Studie im „Journal of the American Medical Association“ veröffentlichte bereits im Jahr 1979 einige der häufigsten Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Brustkrebs, die auch heute noch weit verbreitet sind. All diese Verfahren haben nichts bewirkt um die Brustkrebs-Raten zu senken oder das Überleben zu erhöhen. Diese Tatsache wiegt umso schwerer, da die Krebsvorsorgen teuer und fehlerhaft sind, wofür Unsummen ausgegeben werden, aber nicht selten bekommt der Patient nicht die nötigen Medikamente für eine gezielte Behandlung, da diese dann plötzlich zu teuer sind. Wird eine falsche Diagnose gestellt, können die Vorstellungen an Krebs erkrankt zu sein, selbst zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen führen. Hier arbeitet die Psyche mit unbewussten Ängsten. Falsche Erkenntnisse können zu Panik, falschen Behandlungen und sogar zum Tod führen.

Dies gilt ebenso für Prostatakrebs wie für Brustkrebs, wie von den Forschern erklärt: „Häufig wird bei der Prostatauntersuchung das Prostata-spezifische Antigen (PSA) getestet, was zu zahlreichen falschen Ergebnisse führt, die zu über einer Million Prostata-Biopsien pro Jahr beitragen. Prostata-Biopsien sind oft mit schweren Schäden verbunden, einschließlich eines Krankenhausaufenthaltes und können dann zum Tod führen, obwohl der Patient nicht wirklich an Krebs erkrankt war! Darüber bekamen Männer mit einer Prostatakrebsdiagnose eher einen Herzinfarkt oder begingen Selbstmord oder verstarben an den Komplikationen der Behandlung für Krebs. Letztendlich ist es auch immer wieder die Frage, inwieweit „schlummernde Tumore“ tatsächlich ausbrechen würden, wenn sie nicht erst durch Untersuchungen und Behandlungen zum Leben erweckt worden wären. Jede Biopsie löst Prozesse im Körper aus, die nicht selten zum Ausbruch der Krankheit führen können.“

Warum Krebs-Behandlungen Krebs verursachen

In einer Studie dachten 68 Prozent der Frauen, dass die Mammographie ihr Risiko für Brustkrebs senken würde, 62 Prozent dachten, dass Screening zumindest die Rate von Brustkrebs halbiert, und 75 Prozent waren der Meinung, dass zehn Jahre Screening zehn Brustkrebs-Todesfälle von 1000 Frauen verhindern. Sogar die optimistischsten Schätzungen des Screenings können diese Zahlen nicht belegen.

Aber die Krebsvorsorge ist nicht das einzige Verfahren, das ein Problem darstellt. Krebsbehandlungen können tatsächlich Krebs verursachen. Chemotherapeutische Chemikalien wie die Alkylierungsmittel sind dafür bekannt, Krebszellen einer Leukämie zu verursachen. Denn Alkylierungsmittel schädigen direkt die DNA aller Zellen, nicht nur die der Krebszellen. Als Folge der geschädigten DNA kann die Chemotherapie das Knochenmark schädigen und zu einer langfristigen Immunität führen, was wiederum Leukämie auslöst.

Das Eindämmen von unnötigen Krebs-Screenings könnte eine Fülle von Geld für Forscher zur Verfügung stellen, um ernsthafte statistische Analysen, wie Krebs-Screenings auf die allgemeine Sterblichkeitsrate hin zu untersuchen. Für die Behandlung von Krebs gibt es viele andere alternative Heilmethoden, die nicht beinhalten, nur passiv in einem Stuhl mit einem Nadeltropfen zu sitzen, oder sich Strahlen in den Schädel schießen zu lassen, die sich mit zwei Dritteln der Licht-Geschwindigkeit bewegen.

Wenn Sie mehr über die natürlichen Alternativen zur Behandlung von Krebs wissen wollen, besuchen Sie www.EndAllDisease.com , eine kostenlose Ressource mit Informationen über Gesundheit, Krankheit, die Umwelt und vieles mehr.

Quellen:

Cancer screenings and treatments kill more people than the disease itself, according to research

Why cancer screening has never been shown to “save lives”—and what we can do about it

 

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