Todesfälle nach Corona-Impfung: Schweiz und Israel – Hintergründe werden untersucht

Von 30. Dezember 2020 Aktualisiert: 30. Dezember 2020 20:53

Wie Reuters und andere Medien berichten kam es in der Schweiz nach einer Impfung gegen SARS-CoV-2 zu einem Todesfall. Das Gesundheitsdepartement des Kantons Luzern bestätigte den Vorfall und prüft die Umstände. Die Schweiz impft mit dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech.

Abklärungen der kantonalen Behörden und von Swissmedic untersuchten die Thematik, so die „baz-online“. Sie erklärten, dass „aufgrund der Krankengeschichte und des Verlaufs ein Zusammenhang zwischen dem Tod des 91-Jährigen und der Covid-19 Impfung höchst unwahrscheinlich ist.“

Swissmedic teilte mit, dass „die zur Verfügung stehenden, umfassenden Angaben auf die vorbestehenden Erkrankungen als natürliche Todesursache hinweisen. Dies wurde auch so auf dem Totenschein vermerkt.“ Die Sicherheit des Impfstoffes werde genau überwacht, so Swissmedic.

Zwei Tote nach Impfung in Jerusalem

Auch in Israel starben zwei Menschen wenige Stunden nach der Corona-Impfung, berichtet „The Jerusalem Post“. Einer von beiden war ein 88-jähriger Mann, der andere 75 Jahre alt. Die Ärzte sehen keine Zusammenhänge zwischen den Todesfällen und der Impfung.

Der 88-Jährige starb nach offiziellen Angaben an einem Herzinfarkt, er wurde Berichten zufolge gegen 8:30 Uhr am Montag geimpft. Er blieb noch kurz im Krankenhaus – um sicherzustellen, dass er keine Nebenwirkungen hatte – und verließ dann die Klinik. Mit welchem ​​Impfstoff der Betroffene geimpft wurde, wird nicht erwähnt.

Der Mann lebte in der Stadt Bet She’an im Norden des Landes und hatte nach Angaben des Gesundheitsministeriums an Herzkrankheiten sowie einer Krebserkrankung gelitten. Er soll in der Vergangenheit mehrere Herzinfarkte gehabt haben.

Der 75-Jährige starb ebenfalls offiziell an einem Herzinfarkt und hatte mehrere Vorerkrankungen und frühere Herzinfarkte gehabt.

Als Reaktion auf den Bericht über diese Todesfälle sagte die israelische „Midaat Association“, dass es bei der Verabreichung von Impfstoffen an Risikopopulationen „unglückliche Fälle geben kann. Daraus sollte man nicht auf die Sicherheit des Impfstoffs schließen, sondern die von den Pharmafirmen geforderte Transparenz im Zulassungsverfahren begrüßen.“

Die Mehrheit der Gesundheitsbehörden geht davon aus, dass die Impfstoffe keinen langfristigen Schaden anrichten werden. In Israel wird erwartet, dass mehr als 80 Prozent des medizinischen Personals geimpft werden.

Bis Mittwochmorgen hatte Israel 650.000 Bürger mit der ersten Dosis des Coronavirus-Impfstoffs geimpft. Nach Angaben von Gesundheitsminister Yuli Edelstein wurden am Dienstag fast 152.000 Menschen geimpft. Derzeit impft Israel medizinisches Personal, Menschen über 60 Jahre und Menschen mit chronischen Krankheiten. Es hofft, im Laufe dieser oder der nächsten Woche mit der Impfung von Lehrern und Schulpersonal beginnen zu können.

Ab Mitte Januar sollen in Israel „für Geimpfte, die zwei Dosen erhalten haben, grüne Pässe ausgestellt werden, die ihnen verschiedene Freiheiten gewähren“, schreibt „RT“. „Dazu gehört etwa die Befreiung von der Quarantänepflicht für Staatsbürger bei der Einreise nach Israel. Für Ausländer gelten in Israel gegenwärtig noch strikte Einreisebeschränkungen.“ Derzeit gilt im Land ein Versammlungsverbot für mehr als zehn Personen in geschlossenen Räumen und 20 Personen im Freien. Menschen dürfen sich nur noch in Ausnahmefällen mehr als 1.000 Meter von ihren Wohnorten entfernen.


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