Östrogen-Dominanz durch Antibabypille.Foto: JOEL SAGET/AFP/Getty Images)

Umweltgifte wirken oft wie Hormone: 10 Anzeichen einer Östrogendominanz

Von 14. Dezember 2016 Aktualisiert: 14. Dezember 2016 14:46
Wenn der Körper einen ausgewogenen Hormonhaushalt aufweist, läuft alles ziemlich glatt. Auch äußerlich werden über dichtes Haar, einen klaren Teint und gesunde Knochen ein stabiler Hormonhaushalt sichtbar. Aber sollte der Hormonspiegel außer Kontrolle geraten, wird der Körper in vielen Bereichen Probleme aufweisen. Der Gesundheitsberater David Wolfe formuliert einige Tipps, wie Sie Probleme natürlich verbessern, oder ganz vermeiden können.

Wenn der Körper einen ausgewogenen Hormonhaushalt aufweist, läuft alles ziemlich glatt. Auch äußerlich werden über dichtes Haar, einen klaren Teint und gesunde Knochen ein stabiler Hormonhaushalt sichtbar.

Aber sollte der Hormonspiegel außer Kontrolle geraten, wird der Körper in vielen Bereichen Probleme aufweisen, vieles gerät aus dem Ruder. Östrogen und Testosteron sind sowohl bei Männern wie auch bei Frauen vorhanden. Bei Frauen ist das Östrogen für die Regulierung des Menstruationszyklus verantwortlich und betrifft zudem das gesamte Fortpflanzungssystem.

Der Östrogenspiegel kann auch natürlich ansteigen, oder kann das Ergebnis einer äußeren, unnatürlichen Quelle sein, wie z. B. die Antibabypille. Wenn der Östrogenspiegel zu hoch ist, was als „Östrogendominanz“ bezeichnet wird, können ernsthafte gesundheitliche Beeinträchtigungen und Krankheiten auftreten.

Ein zu hoher Östrogenspiegel muss sofort behandelt werden. Eine Östrogen-Dominanz ist nicht nur auf Frauen beschränkt. Es ist auch heutzutage ein Problem von Männern – auf Grund der verheerenden Auswirkungen von Umweltverschmutzung, wie östrogennachahmende Chemikalien, die auch als Xenoestrogene bekannt sind und in vielen kommerziellen Produkten zu finden sind.

Zehn Anzeichen einer Östrogen-Dominanz

1. Erhöhte PMS-Symptome (Prämenstruelles Syndrom)

2. Unregelmäßige und starke Menstruationsperioden

3. Gewichtszunahme

4. Kopfschmerzen

5. Ermüdung

6. Verringerter Sexualtrieb

7. Schlafstörungen

8. Haarausfall

9. Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis

10. Stimmungsschwankungen

Eine Blutprobe kann den genauen Östrogenspiegel bestimmen. Ein zu hoher Östrogenspiegel kann nach einem längeren Zeitraum ein höheres Risiko für Brustkrebs mit sich bringen. Entsprechend dem nationalen Krebs-Institut können zu hohe Östrogenwerte auch zu Gebärmutterkrebs führen. Ein Abstrich kann hier Aufschluss geben. In der Gebärmutterschleimhaut können die Krebszellen bestimmt werden. Gebärmutterkrebs ist in den meisten Fällen eine Erkrankung des höheren Lebensalters und tritt häufig bei kinderlosen Frauen auf, und gehört zu den zweithäufigsten aller Genitalkarzinome. Besonders Frauen im Alter zwischen 65 und 75, die sich nach den Wechseljahren befinden, sind häufig betroffen.

Meistens wird der Gebärmutterschleimhautkrebs durch weibliche Geschlechtshormone, die Östrogene, beeinflusst. Diese Krebsart wird durch seine Symptome auch ohne Vorsorgeuntersuchung frühzeitig erkannt und tritt nicht selten gleichzeitig mit anderen Krebsarten, wie dem Eierstockkrebs oder dem Brustkrebs auf. Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten haben auch Diabetikerinnen, übergewichtige Frauen und Frauen, die einen hohen Blutdruck haben. Zudem erkranken häufiger Frauen an Gebärmutterkrebs, die keine Kinder hatten, lange Östrogene ohne gleichzeitige Einnahme von Gestagenen, den Gelbkörperhormonen, eingenommen haben, sowie Frauen, die spät in die Wechseljahre gekommen sind.

Wenn der Östrogenspiegel nachweislich zu hoch ist, empfiehlt es sich die Hormone wieder auf den richtigen Wert zu bringen. Hier einige Tipps:

Entfernen Sie Xenoestrogene

Xenoestrogen ist eine chemische Verbindung, die Östrogen im Körper nachahmen kann. „Xeno“ bedeutet so viel wie „fremd“. Und dieses Fremde lässt sich auf eine große Menge toxischer und chemischer Produkte und Abfall in unserer Umwelt anwenden, die uns tagtäglich begegnen. In all den chemischen Abfallprodukten befinden sich hormon- und östrogennachahmende Stoffe. Unter ihnen befindet sich auch das berüchtigte und sehr gefährliche BPA (Bisphenol A), den bekannten Weichmacher. Es ist in vielen Plastikstoffen und Styropor-Produkten enthalten und auch in den Beschichtungen von Getränkedosen und Konserven, sowie in den Bindemitteln von Spanplatten.

Die Xenoestrogene sind zudem in allen nicht-organischen Pflegeprodukten und Kosmetika zu finden und sind auch Bestandteil von Reinigungs- und Bleichmitteln. Pestizide, Insektizide, Farben, Lacke und Verdünnungsmittel, sowie Treibstoffe und Auspuffgase, sie alle tragen zu der Verschmutzung der Umwelt mit diesen synthetischen Nachahmern des Östrogens bei.

Kommen Sie in Kontakt mit dieser Verbindung, so kann das den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. In genau diesen Produkten ist dieses synthetische Hormon bereits nachgewiesen worden.

• Plastikwasserflaschen

• Kunststoff-Tupperware

• Nicht-biologische Milchprodukte

• Nicht-ökologische Erzeugnisse

• Leitungswasser

• Dosen mit BPA ausgekleidet

• Antibabypillen

• Sojaproteinisolat

Entgiften Sie ihren Körper!

Stress und Ernährung können direkt auf das hormonelle Gleichgewicht einwirken, von daher ist es wichtig, wieder die Kontrolle über den Körper zu gewinnen. Um sicherzustellen, dass der Körper richtig funktioniert, verwenden Sie diese Tipps um ihren Hormonhaushalt wieder in Griff zu kriegen.

• Essen Sie viel Gemüse

• Essen Sie probiotische Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir oder Joghurt

• Trinken Sie viel Wasser, jeden Tag. Mindesten zwei Liter!

• Regelmäßige Saunagänge, um Giftstoffe durch die Haut zu vertreiben

• Gönnen Sie sich eine Massage, um das lymphatische System zu unterstützen

Entgiften Sie die Leber

Die Leber arbeitet auf Hochtouren, um Giftstoffe und Abfälle aus dem Körper zu schwemmen. Zum Ausspülen des zusätzlichen Östrogens im Körper, benötigen Sie eine gut funktionierende Leber. Entfernen Sie Substanzen aus Ihrer Ernährung, die die Leber immer wieder zu sehr beansprucht. Dazu gehören Alkohol, Drogen und Junk-Food. Eine vollwertige Ernährung unterstützt die Leber in ihrer Funktion. Hierzu gehören:

• Rüben

• Löwenzahn

• Dunkles, grünes Grün

• Artischocke

• Zwiebeln

• Knoblauch

• Kreuzblütler

Wenn Sie Ihre Lebergesundheit mit natürlichen Ergänzungen verbessern möchten, versuchen Sie:

• Mariendistel

• Löwenzahnwurzel

• Berberitze

• Rosmarin

• Süßholz

• Ingwer

• Rotklee

• Klette

Quellen:

10 Signs Your Body Has Too Much Estrogen & How to Fix It

 


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