Die Schockbilder auf Zigarettenpackungen zeigen óffenbar Wirkung. Der Absatz von Tabakwaren geht zurück.Foto: Jonas Güttler/dpa

Zigarettenabsatz wegen Schockbildern weiter zurückgegangen

Epoch Times19. Oktober 2016 Aktualisiert: 19. Oktober 2016 8:08
Die Einführung von Schockbildern auf Tabakprodukten hat den Absatz von Zigaretten und Co. auch im dritten Quartal gedrückt. Es wurden 11,3 Prozent weniger Zigaretten versteuert als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Die Einführung von Schockbildern auf Tabakprodukten hat den Absatz von Zigaretten und Co. auch im dritten Quartal gedrückt. Es wurden 11,3 Prozent weniger Zigaretten versteuert als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Bei Zigarren und Zigarillos betrug das Minus demnach 21,9 Prozent, bei Feinschnitt 17,4 Prozent.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge ist die Entwicklung auf die Einführung von Schockbildern auf Tabakverpackungen im Mai zurückzuführen. Die Hersteller hätten in den vorangegangenen Monaten „eine Vorratsproduktion“ organisiert, wodurch auch mehr Steuerzeichen benötigt wurden. „In den Folgequartalen kam es nun zu einem Umkehreffekt“, erklärte die Statsitikbehörde.

Eine direkte Aussage darüber, wie viele Tabakprodukte im fraglichen Zeitraum konsumiert wurden, treffen die Daten nicht. Wie eine Sprecherin des Statistischen Bundesamts erklärte, geben sie aber einen „annähernden Wert für den Konsum“ wieder.

Insgesamt versteuerten die Hersteller den Angaben zufolge von Juli bis September Tabakwaren mit einem Verkaufswert von 6,3 Milliarden Euro. Das waren knapp elf Prozent weniger als im dritten Quartal 2015. Als einzige Produktgruppe legte demnach Pfeifentabak beim Absatz zu, und zwar um 33,5 Prozent.

 

cne/jdö

 



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion