Zitronen sind Allroundtalente, wenn es um die Heilwirkung geht.Foto: fotolia.com

Zitronen enthalten 22 Anti-Krebs-Verbindungen

Von 7. Mai 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 18:09
Die Zitrone zaubert uns nicht nur geschmacklich Lachfalten in die Mundwinkel. Die Zitrone kann sogar Krebs vorbeugen - und das auf Grund der in ihr enthaltenen 22 Anti-Krebs-Verbindungen. Die Nährstoffe in der Schale der quietschgelben Frucht helfen, den Cholesterinspiegel zu senken.

Wie die Forschung zeigt, versorgt uns die Natur mit pflanzlichen Nährstoffen, sogenannten Phytonutrienten, die in der Krebstherapie genutzt werden können und dabei nicht die schädlichen Nebenwirkungen besitzen wie die übliche Chemotherapie.

Zitronen in der Krebstherapie

Beispielsweise ist das Pektin in der Schale von Zitrusfrüchten in der Lage, die Ausbreitung von Prostata-, Brust- und Hautkrebs zu hemmen. Insbesondere trifft dies auf die Zitrone zu. Hierzu wird allerdings geraten, alles von der Zitrone zu verwenden (kaufen Sie daher möglichst biologisch). Denn bekanntermaßen enthält das Fruchtfleisch viele Lektine, in den Zwischenhäuten befinden sich Flavonoide.

Besonders die Flavonoide haben zahlreiche Wirkungen und können neben Krebs auch einem Herzinfarkt vorbeugen. Der Zustand der Arterien verbessert sich, auch die Blutfettwerte lassen sich mit Zitronen senken. Auch die Venen profitieren von den Wirkstoffen der Zitrone, sie werden stärker abgedichtet, so dass Krampfadern verringert werden können. 

Eine ganze Zitrone hält den Arzt fern

Das Vitamin C aus Zitronen stärkt das Immunsystem am nachhaltigsten und kann Infektionskrankheiten vermindern oder lindern. Vitamin C ist unerlässlich bei der Zellerneuerung und stabilisiert die Abwehrkräfte. Von daher empfiehlt es sich, jeden Tag eine ganze Zitrone zu sich zu nehmen. Vitamin C ist besonders wichtig, um die Zellerneuerung anzuregen und um die Abwehrkräfte zu stabilisieren.

Limonoide sind Enzyme, die der Zitrusschale ihren bitteren Geschmack verleihen. Diese Bitterstoffe besitzen ebenfalls die Eigenschaft, das Krebszellenwachstum zu verlangsamen und sogar die Krebszellen auszuschalten. Zitronen enthalten 22 Anti-Krebs-Verbindungen, die Zellteilungen in Krebszellen regelrecht stoppen und das Krebsrisiko um 50 Prozent senken können, so die „Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization of Australia“. Das berichtet "NaturalNews".

Die Schale

Besonders die Nährstoffe in der Schale helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Die Schale der Zitrone weist außerdem antimikrobielle Eigenschaften auf und schützt so vor bakteriellen Infektionen.

Die Zitrone kam im 13. Jahrhundert nach Europa

Die Zitrone wird seit über tausend Jahren kultiviert. Einst als Kreuzung aus der „Zitronatzitrone“ und der „Bitterorange“ stammt sie vermutlich ursprünglich aus der Region Assam im Nordosten Indiens. Mit der Eroberung Spaniens durch die Mauren gelangte sie im 13. Jahrhundert nach Europa. Heute werden Zitronen in allen subtropischen Ländern angebaut. Hauptproduzenten sind Italien, Spanien, die Türkei, Ägypten, der Iran, Argentinien und die USA.

Zitronen sind nicht nur ein Schutzschild gegen Krebs. Sie können dem Körper darüber hinaus beim Entgiften helfen. Zitronensaft weist ähnliche Atomstrukturen auf wie die Verdauungssäfte im Magen, die von Leber und Galle produziert werden. Diese helfen, die Nahrung durch den Körper und den Magen-Darm-Trakt zu bewegen.

Als Jungbrunnen

Zitronen enthalten Antioxidantien, die Schäden durch freie Radikale bekämpfen helfen. Dadurch kann man sich eine gesunde und jugendliche Haut bewahren. Das Vitamin C ist auch an der Kollagenproduktion beteiligt und glättet Linien und Falten im Gesicht.

Hilfreich bei Diäten

Auch bei Diäten hat sich bewahrheitet, dass man mit dem Saft von Zitronen Gewicht verlieren kann. Das soll an der Art der Faser liegen, die in Zitronen gefunden wurden. Pektin soll dabei helfen, Heißhungerattacken zu stillen und Völlegefühl vorzubeugen.

Wenn es stressig zugeht

Zitronen haben sich auch in Stresssituationen bewährt. Das Verlangen nach Kaffee wird deutlich gemindert. Mit Hilfe von Zitronensaft bleibt die Leistungskurve oben und muss nicht durch Koffein künstlich auf hohem Niveau gehalten werden.

Viele Menschen genießen Zitronenlimonade, leider mit zuviel Zucker. Es ist inzwischen bekannt, dass raffinierter Zucker zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen führt. Dennoch ist es möglich, Limonade zu genießen und gleichzeitig der Gesundheit etwas Gutes zu tun, indem man den Zucker durch Honig, Kokosblüten, Agave oder Ahornsirup ersetzt.

Selbstgemachte Zitronenlimonade

Zutaten:

– 1 Tasse rohen Honig

– 1 Tasse frisch gepressten Zitronensaft

– 6 Tassen gefiltertes Wasser


Anleitung:
Alles in einen Mixer geben, für 30 Sekunden mixen und dann genießen. 



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