IS-Terrorverdächtiger spähte Brandenburger Tor und Reichstag aus

Epoch Times10. November 2016 Aktualisiert: 10. November 2016 12:58
Ein in Berlin angeklagter Terrorverdächtiger soll für den IS den Alexanderplatz, das Brandenburger Tor und das Gebiet um den Reichstag als Anschlagsziele ausgekundschaftet haben. Das haben die Ermittlungen ergeben.

Ein in Berlin angeklagter Terrorverdächtiger soll für den IS den Alexanderplatz, das Brandenburger Tor und das Gebiet um den Reichstag als Anschlagsziele ausgekundschaftet haben. Das haben die Ermittlungen ergeben. Der 19-jährige Syrer habe seine Erkenntnisse im Februar an einen Kontaktmann in der Heimat durchtelefoniert. Dabei sei es darum gegangen, wie viele Personen und Reisebusse sich dort zu welcher Zeit aufhielten. Die Untersuchungshaft des Mannes wurde um drei Monate verlängert. Dass er in Berlin Anschlagsziele ausgespäht haben soll, war bereits bekannt – allerdings nicht welche.

Der Mann war im Sommer 2015 als Asylsuchender nach Deutschland gekommen. Im März 2016 war er als mutmaßliches Mitglied des IS festgenommen worden, im Oktober angeklagt. Er soll ebenfalls als Kontaktmann für potenzielle Attentäter bereitgestanden haben. Laut BGH-Beschluss bot er auch an, „mit zwei unbekannten Personen selbst für den IS in Deutschland einen Anschlag zu begehen”. (dpa/mcd)

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