Fotografie-Tipps für bessere Urlaubsfotos

Epoch Times24. Mai 2019 Aktualisiert: 24. Mai 2019 13:20
Zu gutem Small Talk gehört irgendwann auch die Frage nach dem letzten Urlaub. Daraufhin werden die Fotos gezückt.

Alternativ kommt das Thema Urlaub nicht beim Small Talk auf, sondern Sie veranstalten einen kleinen Fotoabend mit den besten Fotos des Urlaubs. Nun sieht jeder Fotos auf seine ganz eigene Art und Weise. Das, was der eine schön findet, muss der andere noch lange nicht mögen. Gerade bei Urlaubsfotos kann es deshalb schnell passieren, dass Sie voller Freude erzählen und Ihr Gegenüber gelangweilt ist.

Der richtige Bildausschnitt

Das A und O ist der richtige Bildausschnitt. Alles, was nicht wichtig ist, soll auch nicht auf das Bild. Sie wollen kein Foto „knipsen“, Sie wollen eines „machen“. Zum „Machen“ gehört, dass Sie sich ein paar Sekunden Zeit nehmen und wirklich nur den Ausschnitt fotografieren, den Sie auch in Erinnerung behalten wollen. Es ist ganz einfach, denn Sie müssen oft die Kamera einfach nur um ein paar Zentimeter weiter nach links oder rechts bewegen und schon sind störende Dinge gar nicht mehr zu sehen.

Niemals gegen die Sonne fotografieren

Vergessen Sie es. Sie brauchen jede Menge Spezialtechnik, damit ein Foto gegen die Sonne auch wirklich so schön aussieht, wie Sie es jetzt gerade im Kopf haben. Wenn Sie ausschließlich die Sonne fotografieren wollen, dann können Sie das natürlich tun. Wollen Sie jedoch eigentlich irgendein Motiv fotografieren, dann vermeiden Sie es unbedingt dieses mit der Sonne im Hintergrund zu fotografieren. Der Grund ist, dass Ihre Kamera die extremen Helligkeitsunterschiede nicht kompensieren kann. Entweder werden Sie das Motiv gut sehen und haben dann einen viel zu hellen Hintergrund oder Sie sehen die Sonne gut, das Motiv aber nicht.

Die Perspektive wechseln

Gehen Sie auf Augenhöhe mit dem, was Sie fotografieren wollen. Wenn Sie Fotos von Blumen machen möchten, bücken Sie sich. Fotografieren Sie nicht von oben. Das Gleiche gilt für Fotos mit Kindern. Gehen Sie in die Knie. Auch bei Tieren oder allem, was sich nicht direkt auf Ihrer eigenen Augenhöhe befindet, sollten Sie sich hinknien oder auf einen Stuhl steigen.

Bewusst fotografieren

Als es noch Filme gab und keine Digitalkameras, fotografierten Menschen viel bewusster. Sie machten nicht einfach unzählige Schnappschüsse, die sie sowieso nicht mehr anschauten. Sie wählten ein Motiv danach aus, ob es sich lohnt, dieses zu fotografieren. Machen Sie das auch. Wählen Sie Ihre Motive bewusst aus. Nicht alles muss wirklich fotografiert werden. Und wenn doch, dann machen Sie ein einziges oder maximal zwei Fotos. Sie werden die Fotos, die Sie nicht gemacht haben, niemals vermissen.

Bilder nachbearbeiten

Selbst die besten Fotos sind nachbearbeitet. Sie werden kaum ein Foto finden, das exakt so fotografiert wurde, wie Sie es sehen. Viele wurden einfach im Nachhinein mit einem entsprechenden Programm bearbeitet. Nachbearbeitung von Fotos umfasst zum Beispiel Korrektur an Farben und Helligkeiten. Sie können dadurch einzelne Bereiche des Fotos heller oder dunkler machen. Auch Retusche ist ein probates Mittel, um störende Dinge innerhalb eines Fotos zu entfernen. Es gibt unter https://www.movavi.de gute Möglichkeiten Fotos, aber auch Videos umfangreich zu bearbeiten.

Die richtigen Bilder auswählen

Schlussendlich sollten Sie sich bewusst sein, dass jemand, der nicht mit Ihnen im Urlaub war, weniger Emotionen hat als Sie. Ihre Erinnerungen sind nicht die desjenigen, der mit Ihnen Fotos anschaut. Wählen Sie also sehr bewusst aus, was Sie zeigen. Lieber haben Sie von einem Ort nur ein einziges wirklich gutes Foto, dafür aber eine gute Geschichte, als dass Sie 20 Fotos zeigen, die allesamt nichts aussagen.

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