Ab sofort im Kino: Ryan Reynolds als Matt Weston im Actionthriller Safe House.Foto: Jasin Boland/2012 Universal Studios

Kino Kino: Denzel Washington mit Safe House

Epoch Times23. Februar 2012 Aktualisiert: 23. Februar 2012 18:37
Tobin Frost (Denzel Washington) als ehemaliger CIA-Agent und sein Gegenspieler Ryan Reynolds („Green Lantern“), Wächter eines Unterschupfs, geraten in "Safe House" in eine gemeinsame Flucht durch Kapstadt. Wer ist es, der Frost mundtot machen will?

Mit seinen rasanten und nervenzerreisenden Actionszenen und den vielen überraschenden Wendungen ist „Safe House“ besser als erwartet. Was ihn davor bewahrt, lediglich ein weiterer Actionfilm zu werden, ist die Sorgfalt, mit der Regisseur Daniel Espinosa die Charaktere entwickelt. Für den Aufbau einer Bindung zwischen den Charakteren und dem Publikum hat er genauso viel Zeit aufgewendet, wie für die Szenen selbst.

Denzel Washington ist wahrscheinlich einer der besten Schauspieler seiner Generation. Der zweifache Oscar-Gewinner hat immer wieder bewiesen, dass er schauspielern kann. Das Besondere an ihm aber ist seine verblüffende Fähigkeit sympathisch zu sein, selbst wenn er miese Charaktere spielt.

Die meisten Spionage-Thriller handeln vom Fangen eines Bösewichts, um ihn hinter Schloss und Riegel zu bringen. „Safe House“ stellt dieses Konzept auf den Kopf, indem der frei herumlaufende Verdächtige, der skrupellose CIA-Agent Tobin Frost (Denzel Washington), sich dem US-Konsulat in Kapstadt, Südafrika, ergibt.

Er wird zum Verhör in einen geheimen Unterschlupf (Safe House) gebracht. Aber die Dinge laufen schief, als eine Gang von Söldnern auftaucht und jeden, bis auf Frost und Matt Weston (Ryan Reynolds), den „Hausmeister“ des Unterschlupfs, tötet. Der Neuling Weston bekommt nun die einmalige Chance sich selbst zu beweisen, als er die beängstigende Aufgabe bekommt, Frost in einen anderen Unterschlupf zu bringen und herauszufinden, wer hinter Frost her ist.

Espinosas hyperrealistische Art Filme zu drehen, ist nichts für schwache Nerven. Oder, wie in diesem Fall, für schwache Mägen. Die Verfolgungsjagd übertrumpft gleich zu Beginn alle Verfolgungsjagden der „Fast and the Furious“-Teile. Und die Kampfszenen von „Safe House“ sind fast zu intensiv, um sie sich anzuschauen.

Der unterhaltsamste Aspekt des Films neben der Action ist die unberechenbare Dynamik zwischen Frost und Weston. Die Konfrontation zwischen dem abgestumpften Veteranen Frost und dem jungen idealistischen Weston ist die Hauptattraktion von „Safe House“. Besonders der Konflikt zwischen den beiden Männern zwingt sie, ihre Auffassungen von Gut und Böse gegenüberzustellen.

„Safe House“ ist definitiv einer der besseren Action-Thriller der letzten Jahre. Dies liegt nicht nur an einer Besetzung mit Sam Shepard, Brendan Gleeson und Vera Farmiga, die jeden Regisseur neidisch machen würde, sondern auch an der wunderschönen Umgebung von Kapstadt.

 

Bewertung:

3,5 von 5 Sternen

 



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