Foto: Screenshot/youtube

Peter Kosminsky: „Gelobtes Land“ im Live-Stream, 31.12., TV-Drama, Claire Foy, Katharina Schüttler, u.a.

Epoch Times31. Dezember 2014 Aktualisiert: 31. Dezember 2014 18:53

Mittwoch, 31.12.2014, 20.15 Uhr, ARTE, Teile 1+2/4

Mittwoch, 31.12.2014, 23.05 Uhr, ARTE, Teile 3+4/4


Hunderttausende Juden flohen vor dem Nationalsozialismus nach Palästina und trafen auf den Widerstand der einheimischen Bevölkerung. Die packende Verfilmung "Gelobtes Land" führt zu den Wurzeln des Nahostkonflikts und erzählt die damalige Rolle der britischen Besatzer.

"Gelobtes Land" erzählt die Geschichte der 18-jährigen Londonerin Erin (Claire Foy), die zum ersten Mal nach Israel kommt, und ihres Großvaters Len (Christian Cooke), der in den 1940er-Jahren als Soldat der britischen Mandatsmacht in Palästina stationiert war. (Senderinfo)

Hier der Trailer:
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(sm)

Die Handlung

„Gelobtes Land” ist eine fiktive Erzählung. Doch Regisseur Peter Kosminsky betrieb umfangreiche Recherche, um den historischen Hintergrund des Dramas zu formen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren britische Truppen in Palästina stationiert, um den Einwanderungsstrom der Juden aus zu kontrollieren und den Frieden in der Region zu erhalten.

Den Impuls für den Film lieferte ein Veteran, der in Palästina zur Nachkriegszeit stationiert war. Nachdem er Kosminskys preisgekrönten Film über den Bosnienkrieg „Warriors” (1999) gesehen hatte, verfasste der Brite einen Brief, in dem er den Regisseur für „Warriors” lobte, aber vor allem auf die Thematik der britischen Truppen in Palästina nach dem Zweiten Krieg hinweisen wollte. Könnte man daraus nicht einen Film machen?

Um die 100.000 Soldaten waren in der Nachkriegszeit im Rahmen des britischen Mandats dort stationiert, um den Frieden zwischen Arabern und Juden in der Region zu erzwingen. Innerhalb von nur drei Jahren wurde jedoch die mächtige britische Armee von der Irgun, einer kleinen Gruppe jüdischer Guerilla, terrorisiert und zurückgedrängt. Zermürbt und entmutigt kehrten die Soldaten schließlich zurück in die Heimat. Doch statt Anerkennung für ihren Einsatz wurde ihnen sogar ein Ehrenmahl oder ein Gedenkmarsch in Formation verwehrt.

Über 50 Jahre später begann Peter Kosminsky, Interviews mit mehr als 80 Veteranen zu führen. Auf der Grundlage dieser Zeitzeugenberichte erschuf Kosminsky den Protagonisten Len Matthews.

Peter Kosminsky ist Großbritanniens bedeutendster und meistumstrittener Film-und Fernsehregisseur, der es 2011 als 55-Jähriger bereits zu einer eigenen Retrospektive im britischen Filminstitut brachte. 

Der mehrfach ausgezeichnete Drehbuchautor und Regisseur hat einige der bekanntesten britischen Spiel- und Fernsehfilme gedreht. Peter Kosminsky erhielt im Lauf seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen, und die Presse äußerst sich häufig begeistert über seine Arbeit. 
2009 widmete die South Bank Show ihm eine Sendung. 1999 verlieh die BAFTA ihm den Alan Clarke Award für seinen herausragenden Beitrag zur Fernsehkultur; 2006 wurde er Mitglied der Royal Television Society. (Senderinfo)  



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