„Befreit?“: US-Studie offenbart erhebliches Alkoholproblem unter kinderlosen Frauen über 30

Von 28. November 2019 Aktualisiert: 28. November 2019 8:41
Feminismus als Weg zum Glück? Eine Studie der Columbia University New York unter 240 000 Amerikanern zeigt, dass sich der Anteil kinderloser Frauen zwischen 30 und 44 Jahren, die einen problematischen Umgang mit Alkohol offenbaren, seit 2006 verdoppelt hat. 

Der Feminismus verheißt Frauen Befreiung und Glückseligkeit, sofern sie nur den Willen fänden, sich von den „repressiven Zwängen“ und „patriarchalischen Erwartungen“ der Mutterschaft, Ehe und Familie loszusagen. Klima-Ideologen wie die Lehrerin Verena Brunschweiger erklären es gar zu einem moralischen Imperativ, „kinderfrei“ zu bleiben – mit Blick auf den „CO2-Fußabdruck“, den jedes Kind verursache. Die Aussicht, noch mit 30 oder 40 Jahren durch die Clubs ziehen zu können oder gar eines Tages mit 50 eine stattliche Prämie für den Verzicht auf Nachwuchs zu bekommen, sollte den entsprechenden Schritt erleichtern.

Vaterschaft lässt junge Männer verantwortungsvoller mit Alkohol umgehen

Dass dieses Denken tatsächlich in die schöne neue Welt befreiter Frauen führen sollte, die sich beruflich, finanziell oder sexuell selbst verwirklichen, mit sich und der Welt im Reinen sind und dann glücklich bis ins hohe Alter leben, bezweifeln nicht nur konservative Beckmesser. Mittlerweile werfen auch die Ergebnisse empirischer Studien Zweifel an der Tragfähigkeit dieser Erwartungshaltung auf – sogar solcher, die eigentlich das Gegenteil beweisen sollten.

So sollte ein Forschungsprojekt der Columbia University, über dessen Ergebnisse „Daily Mail“ berichtet, eigentlich vor allem das Phänomen des Alkoholmissbrauchs unter Müttern erforschen. An der Studie, die sich vor allem mit den Erscheinungen des „Binge Drinkings“ – also des Trinkens bis zum Vollrausch – und des gewohnheitsmäßigen schweren Trinkens befassen sollte, nahmen etwa 240 000 Amerikaner teil.

Tatsächlich war dabei gegenüber 2006 sowohl unter Männern als auch unter Frauen insgesamt eine Zunahme des Alkoholkonsums zu verzeichnen. Mit Ausnahme der jungen Väter zwischen 18 und 29 Jahren, bei denen ein Rückgang zu verzeichnen war, betraf dies alle Gruppen, auch Mütter. Allerdings waren Frauen und Männer mit Kindern insgesamt die Gruppen mit dem geringsten Alkoholkonsum.

Kinderlose Frauen mit Universitätsabschluss haben doppelt so häufig Alkoholproblem

Am meisten tranken der Studie zufolge kinderlose Männer jeder Altersstufe. Den höchsten Zuwachs unter den „Binge-Trinkern“ gab es jedoch, so Leitautorin Sarah McKetta, „unter Frauen ohne Kindern zwischen 30 und 44 Jahren – der Anteil stieg von 21 Prozent im Jahr 2006 auf 42 Prozent im Jahr 2018“.

Damit hat sich der Anteil der kinderlosen Frauen in dieser Altersgruppe, die sich regelmäßig schwer betrinken, in nur 12 Jahren verdoppelt. Was die These von der unterdrückten Frau, die nichts zu verlieren hätte außer den Ketten des Patriarchats, noch zusätzlich infrage stellt, ist der Umstand, dass Frauen mit Universitätsabschluss den Ergebnissen der Studie zufolge mit einer doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit zu den Problemtrinkern gehören als solche, die über keinen solchen verfügen. Offenbar gibt es gerade im Leben dieser Frauen, die finanziell regelmäßig bessergestellt, mobiler und beruflich erfolgreicher sind, dennoch etwas, was sie zur Flucht in den Alkohol bewegt.

Immerhin hat sich der schwere Alkoholismus, so Sarah McKetta, über die Jahre stabilisiert oder sei sogar leicht zurückgegangen. Das „Binge-Drinking“ hingegen habe tendenziell eher zugenommen. Es sei, so erklärt McKetta, „immer noch ungewiss, warum der Alkoholmissbrauch unter Frauen relativ zur Entwicklung unter Männern steigt“. Ärzte sollten jedoch alle Altersgruppen genauer unter die Lupe nehmen. 

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Eine stabile Gesellschaft beruht auf stabilen Familien – denn Eltern vermitteln ihren Kindern traditionelle Tugenden wie Dankbarkeit, Geduld, Ausdauer und vieles mehr. Wer die Familien zerstört, zerstört die Gesellschaft. Die hübschen Begriffe „Freiheit“, „Befreiung“ und „Liebe“ fördern jedoch untergründig die völlige Aufgabe der persönlichen moralischen Verantwortung. In den 60er Jahren hieß es „Make love, not war.“

Ein von der amerikanischen „Heritage Foundation” veröffentlichter Bericht zeigt anhand detaillierter statistischer Daten, dass die von Feministinnen so stark befürwortete Wohlfahrtspolitik in der Realität die Zahl der Ein-Mutter-Haushalten fördert. Das geht bis zur Bestrafung von Paaren, die heiraten, da sie weniger Sozialleistungen erhalten. Die Regierung hat den Vater durch die Sozialhilfe ersetzt.

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