Die Frau hinter Biden: Wer ist Kamala Harris, die Vizekandidatin der Demokraten?

Von 21. Oktober 2020 Aktualisiert: 8. November 2020 10:44
Falls Kamala Harris sich für eine mittlere Stelle im Landwirtschaftsministerium bewerben würde, würde sie mit ziemlicher Sicherheit bei der Sicherheitsüberprüfung durchfallen, stellt US-Publizist Trevor Loudon fest. Er fragt: Warum schaut sich keiner ihren kommunistischen Hintergrund an?

In der Sendung „Mornings with Maria“ am 8. Oktober beschrieb US-Präsident Trump die demokratische Vizepräsidentschaftskandidatin Kamala Harris als „Kommunistin, sie steht links von Bernie!“. Weiter zitierte er die Ansichten von Senatorin Harris: Sie seien teilweise noch extremer als die der Senatoren Bernie Sanders oder Elizabeth Warren.

Es gibt überzeugende Beweise dafür, dass Kamala Harris (Kalifornien) tatsächlich Kommunistin sein könnte.

Linke Eltern

Harris‘ Eltern, ihre Mutter Shyamala Gopalan, eine indische Krebsforscherin, und Donald Harris, ein jamaikanischer Wirtschaftswissenschaftler, waren beide knallharte Linke. In den frühen 1960er Jahren war das Paar in der in Berkeley ansässigen Afroamerikanischen Vereinigung aktiv.

Laut einem ehemaligen Mitglied, Aubrey LaBrie, „waren Fidel Castro und Che Guevara die Helden von einigen von uns. … Wir sprachen über Black Muslims, über die Befreiungsbewegungen in Afrika, über alles.“

Der Leiter der Afroamerikanischen Vereinigung, Donald Warden, war Mentor der beiden jungen afroamerikanischen Vereinsmitglieder Huey Newton und Bobby Seale, die 1966 die Black Panther Party gründeten. Die Panther verfolgten eine maoistische Philosophie und unterstützten das kommunistische China. Sie dienen als Modell für die heutige Black Lives Matter-Bewegung.

Jahre später sollte Warden (damals bekannt als Khalid al-Mansour) eine Rolle dabei spielen, Barack Obama dabei zu helfen, an die Harvard Law School zu kommen. 1975 wurde Donald Harris als offener Marxist für die Wirtschaftsfakultät der Stanford University rekrutiert.

Langjähriger kommunistischer Sympathisant unterstützt Karrierebeginn

Kamala Harris lernte als radikale Studentin an der Howard University. Anschließend begann sie ihre juristische Karriere im Buchtgebiet von San Francisco. Die damals dreißigjährige Harris ging eine aufsehenerregende romantische Beziehung mit dem damals 60-jährigen Willie Brown ein. Willie Brown war ein führender kalifornischer Demokrat, der bald Bürgermeister von San Francisco werden sollte.

Brown unterstützte Harris‘ Karriere und steuerte sie in ein paar Vorstandspositionen, die ihr laut „San Francisco Weekly“ über fünf Jahre etwa 400.000 Dollar einbrachten.

Brown war ein langjähriger Sympathisant der Kommunisten. Er wurde mithilfe der Jugendabteilung der Kommunistischen Partei USA in ein öffentliches Amt gewählt und von Dr. Carlton Goodlett, einem kommunistischen Zeitungsbesitzer, finanziert, der einst von der Regierung der ehemaligen Sowjetunion mit dem Lenin-Preis ausgezeichnet wurde.

Einige Jahre nach seiner Affäre mit Harris sponserte Brown offen Spendenaktionen der Kommunistischen Partei in der Bay Area, während er als Bürgermeister von San Francisco arbeitete. Heute wird Brown weithin als einer der besten Freunde der Kommunistischen Partei Chinas in der Bay Area angesehen.

Harris unterstützt ihrerseits junge kommunistische Aktivisten

Während ihrer Tätigkeit als Bezirksstaatsanwältin von San Francisco war Kamala Harris die Mentorin einer jungen Aktivistin aus San Francisco namens Lateefah Simon. Nachdem sie sie eingestellt und Simon geholfen hatte, das College zu absolvieren, machte sie sie mit vielen einflussreichen Menschen aus San Francisco bekannt. Heute ist Simon Präsidentin der linksgerichteten Akonadi Foundation und Vorsitzende des Vorstands der Bay Area Rapid Transit (BART).

Als Harris Simon zum ersten Mal traf, war die junge Frau im Vorstand des Youth Empowerment Center mit Sitz in Oakland tätig. Alle anderen Vorstandsmitglieder – Harmony Goldberg, Adam Gold, Cindy Wiesner und Van Jones, der zukünftige Green Jobs-Zar Obamas, – waren Mitglieder der maoistischen kommunistischen Gruppe Standing Together to Organize a Revolutionary Movement (STORM).

Gold ist heute Mitglied von LeftRoots, einer Mitgliedsgruppe von Amerikas wichtigster pro-chinesischer, kommunistischer Partei, Liberation Road. Simon ist mit einem anderen Mitglied von LeftRoots, der Gründerin von Black Lives Matter, Alicia Garza, bestens befreundet.

Kamala Harris unterstützt Black Lives Matter offen und steht Simon und Garza nach wie vor nahe. Garza wiederum ist eine langjährige Freundin und Partnerin von LeftRoots-Genosse Alex Tom – ein Mann mit engen Verbindungen zur radikalen Chinesischen Progressiven Vereinigung und zum chinesischen Konsulat in San Francisco.

Kommunistischer Unterstützer: Steve Phillips

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Harris‘ Schwester Maya Harris war eine studentische Aktivistin an der Stanford University. Sie war mit Steve Phillips befreundet, einem der führenden Marxisten-Leninisten auf dem Campus und langjähriger Angehöriger der pro-chinesischen Gruppe League of Revolutionary Struggle.

Phillips schreibt auf seinem Blog „Politische Intelligenz“:

Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich aus der Linken komme. Ich habe Marx, Mao und Lenin studiert. Auf dem College habe ich Solidaritätsaktionen für Freiheitskämpfe in Südafrika und Nicaragua organisiert. Und ich habe mich mit Leuten zusammengetan, die sich als Kommunisten und Revolutionäre betrachteten …, ich habe meine Forschungsarbeit über die Black Panther Party geschrieben.“

Nachdem er Stanford in den frühen 1990er Jahren verlassen hatte, nahm Phillips viele seiner Genossen in die Demokratische Partei mit. Er heiratete in die milliardenschwere Sandler-Familie ein, wodurch sich der junge Revolutionär beträchtlichen politischen Einfluss erkaufen konnte. Die Sandler-Familie führte 43 Jahre lang die „Weltsparkasse“, die „Golden West Savings and Loan Association“.

PowerPAC-plus

Mit Sandler-Geldern wurden das Center for American Progress, ProPublica sowie mehrere Kandidaten- und Wahlinitiativen im ganzen Land finanziert. Im Jahr 2008 gab Phillips über sein PowerPAC-plus 10 Millionen Dollar für Wählerregistrierungskampagnen in Süd- und Südweststaaten aus, die seinen Freund Barack Obama in der Vorwahl der Demokraten vor Hillary Clinton platzierten.

Im Jahr 2013 half Phillips dabei, seinen alten Stanford-Freund Cory Booker aus New Jersey in den US-Senat zu wählen. 2018 machte er seine Schützlinge Stacey Abrams und Andrew Gillum beinahe zu Gouverneuren von Georgia bzw. Florida.

Phillips ist ein Freund der Familie Harris und half Maya Harris‘ Ehemann Tony West, stellvertretender Generalstaatsanwalt in der Obama-Regierung zu werden. Er war ebenfalls ein Hauptsponsor der politischen Karriere von Kamala Harris.

Im Jahr 2003 half Phillips dabei, dass Kamala Harris zur Bezirksstaatsanwältin von San Francisco gewählt wurde. Eine Ironie der Geschichte: Sie schlug Amtsinhaber Terence Hallinan, der als junger Kommunist Willie Brown half, seine erste Wahl zu gewinnen.

PowerPAC-plus unterstützte Harris bei der Wahl zur Generalstaatsanwältin Kaliforniens im Jahr 2010 und dann 2016 in den US-Senat.

Kamala Harris‘ Stabschefin

In den frühen 2000er Jahren war Harris‘ derzeitige Stabschefin Karine Jean-Pierre für das in New York ansässige Haiti Support Network tätig. Die Organisation arbeitete eng mit der Workers World Party zusammen, die pro-China und pro-Nordkorea ausgerichtet ist. Die Workers World Party unterstützte Jean-Bertrand Aristide, den weit links stehenden ehemaligen Präsidenten Haitis, und seine radikale Bewegung Lavalas.

Im April 2004 versammelten sich 2.000 Menschen im Whitman-Theater des Brooklyn College, um die Aufführung „An Evening with Friends of Haiti“ zu sehen: „Die Wahrheit hinter dem Staatsstreich in Haiti“. Die Kundgebung wurde gemeinsam von Jean-Pierre und Kim Ives vom Haiti Support Network sowie von Pat Chin und Sara Flounders von der Workers World Party geleitet.

Im Mai 2004 schloss sich Jean-Pierre einer Delegation nach Haiti an, der zwei bekannte Genossen der Workers World Party, Steve Gillis und LeiLani Dowell, angehörten.

Etwa zur gleichen Zeit arbeitete Jean-Pierre für das chinafreundliche New Yorker Stadtratsmitglied James Sanders. Zu ihren Aufgaben im Rahmen seiner Wiederwahlkampagne gehörte die Zusammenarbeit mit dem Ortsverband der viel diskreditierten „Community Organizing“-Gruppe ACORN.

Ehemann arbeitete in Anwaltskanzlei mit engen Beziehungen zu Chinas Führung

Kamala Harris ist mit Doug Emhoff verheiratet. Emhoff arbeitet für die Anwaltskanzlei DLA Piper. Die Anwaltskanzlei kann sich „mit fast 30 Jahren Erfahrung in China und über 140 Anwälten in ihrer Niederlassung ‚China Investment Services‘ rühmen“, so der „National Pulse“. Im August 2020 ließ sich Enghoff von der Kanzlei beurlauben, berichtete „The American Lawyer“.

Der „National Pulse“ schreibt:

Um die China-Arbeit von DLA Piper zu erleichtern – die zahllose prestigeträchtige Auszeichnungen vom China Business Law Journal und China Law and Practice erhalten hat – beschäftigt das Unternehmen eine Reihe ehemaliger Funktionäre der Kommunistischen Partei Chinas.

Ernest Yang, der als Leiter der Abteilung für Rechtsstreitigkeiten und Regulierung und als Co-Leiter der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit fungiert, wurde 2013 in die Chinese People’s Political Consultative Conference (CPPCC) berufen. Die CPPCC fungiert als oberstes Beratungsgremium der Kommunistischen Partei Chinas. Ernest Yang wurde 2019 in den Ständigen Ausschuss des Gremiums befördert.

Jessica Zhao, eine leitende Beraterin, diente als stellvertretende Generalsekretärin der Internationalen Wirtschafts- und Handelsschiedskommission Chinas, einer 1956 von der Kommunistischen Partei Chinas gegründeten staatlichen Einrichtung. Sie wurde unter der Schirmherrschaft des Chinesischen Rates zur Förderung des internationalen Handels entwickelt – ‚ein Regierungsgremium zur Förderung des chinesischen Handels‘.“

Mehrere andere hochrangige Mitarbeiter der Anwaltskanzlei DLA Piper haben dem chinesischen Regime in der einen oder anderen Eigenschaft gedient. Das betrifft sowohl chinesische als auch amerikanische Staatsbürger.

Bei der Sicherheitsüberprüfung für eine mittlere Stelle würde sie wohl durchfallen

Wenn Biden zum Präsidenten gewählt wird, wird Harris einen Herzschlag – oder ein paar Gehirnzellen – von der Spitzenposition entfernt sein.

Wenn Kamala Harris sich für eine mittlere Stelle im Landwirtschaftsministerium bewerben würde, würde sie mit ziemlicher Sicherheit bei der Sicherheitsüberprüfung durchfallen. Sie verdankt ihre gesamte Karriere Sympathisanten oder aktiven Förderern der Kommunistischen Partei Chinas.

Doch gewählte Amtsinhaber unterliegen nicht der Sicherheitsüberprüfung – zum Glück für sie und potenziell katastrophal für das Land.

Präsident Trump sagte im Pressebriefing am 10. September 2020:

If Joe Biden ever got elected, China will own America.“ [„Falls Joe Biden jemals gewählt wird, wird China Amerika besitzen.“]

Biden wählte die optimale Vizepräsidentin, die ihm dabei zur Seite stehen soll.

Das Original erschien in The Epoch Times mit dem Titel: Why Is No One (Except the President) Calling Out Kamala Harris’s Communist Ties? (deutsche Bearbeitung von ks)

Trevor Loudon ist ein Autor, Filmemacher und Redner aus Neuseeland. Seit mehr als 30 Jahren erforscht er linksradikale, marxistische und terroristische Bewegungen und ihren verdeckten Einfluss auf die Mainstream-Politik. Am bekanntesten ist er für sein Buch „Enemies Within: Communists, Socialists and Progressives in the U.S. Congress“ und seinen Dokumentarfilm „Enemies Within“.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

Unsere Buchempfehlung

Wie sich die Fülle der Organisationen, die heute Unruhen und Gewalt in der westlichen Gesellschaft anstiften, auch nennen mag – sei es „Unteilbar“, „Antifa“, „Stopp das Patriarchat“, „Black Lives Matter“ oder „Widerstand gegen Faschismus“ – sie alle sind Kommunisten oder Befürworter kommunistischer Ideen. Die gewalttätige Gruppe der „Antifa“ besteht aus Menschen verschiedener kommunistischer Prägung, wie Anarchisten, Sozialisten, Liberalen, Sozialdemokraten und dergleichen.

Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung arbeiten diese Gruppen unermüdlich daran, alle möglichen Konflikte in der westlichen Gesellschaft zu schüren. Um ihr eigentliches Ziel zu verstehen, braucht man nur einen Blick auf die Richtlinie der Kommunistischen Partei der USA an ihre Mitglieder zu werfen:

„Mitglieder und Frontorganisationen müssen unsere Kritiker ständig in Verlegenheit bringen, diskreditieren und herabsetzen [...] Wenn Gegner unserer Sache zu irritierend werden, brandmarkt sie als Faschisten oder Nazis oder Antisemiten. [...] Bringt diejenigen, die sich uns widersetzen, ständig mit Namen in Verbindung, die bereits einen schlechten Ruf haben. Diese Verbindung wird nach ausreichender Wiederholung in der Öffentlichkeit zur ‚Tatsache‘ werden.“

Genau darum geht es im 8. Kapitel des Buches "Wie der Teufel die Welt beherrscht" mit dem Titel "Wie der Kommunismus Chaos in der Welt verursacht". Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.
Die Kommentare durchlaufen eine stichprobenartige Moderation.
Beiträge können gelöscht oder Teilnehmer können gesperrt werden.
Bitte bleiben Sie respektvoll und sachlich.

Ihre Epoch Times-Redaktion