Axel Retz: Der kleine Schutzengel und dummes Astrozeugs

Von 9. März 2019 Aktualisiert: 10. März 2019 9:15
Wo es eine dunkle Seite gibt, da muss es auch eine helle geben. Schreiben wir ein Buch gegen Trübsal, Hoffnungslosigkeit, Schwarzseher und Pessimisten!

Heute geht Ihnen, ganz außer der Reihe, einmal ein ganz anderer Teil meines Newsletters zu, der sich weder mit den katastrophalen Weichenstellungen der EU und der Merkelregierung oder den kindischen Dogmen der rot-grünen Moraliban beschäftigt. Und auch nicht mit den Finanzmärkten. Denn heute geht es um Sie!

Liebe Leserinnen und Leser,

„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt“, heißt es in der ersten Szene des fünften Aktes von William Shakespeares „Hamlet“.
Nun ja, diese Dinge gibt es zuhauf. Und von vielen dieser Dinge erfahren wir wenig bis nichts, was für die Meisten von uns auch ganz gut ist, sollen sie nicht in Verzweiflung oder Depression versinken.

Was sich seit Jahrhunderten in der katholischen Kirche abgespielt hat, welch pädophil-satanischer Kult in den sogenannten Eliten herrscht, wer tatsächlich hinter Nine-Eleven steckt, was UN und EU für Europas Untergang planen – all das wissen oder ahnen wir.

Und all das ist das, was ich (zitierend) als „die dunkle Seite der Macht“ bezeichnen möchte. Aber wo es eine dunkle Seite gibt, da muss es auch eine helle geben. Dieser Seite fühle ich mich verpflichtet. Und in diesen trüben Zeiten erscheint es mir geboten, sie zum Leuchten zu bringen! Wie?

Schreiben wir ein Buch gegen Trübsal, Hoffnungslosigkeit, Schwarzseher und Pessimisten

Ich, nein, wir gemeinsam werden ein Buch schreiben! Ein Buch, das den in Trübsal und Hoffnungslosigkeit Versinkenden, den Schwarzsehern, den Weltuntergangspropheten, den Pessimisten und Misanthropen, aber auch und gerade der „dunklen Macht“ vor Augen führen wird, dass auf dieser Erde auch noch ganz andere Kräfte wirken. Und das mit „voller Wucht“!

Nachstehend werde ich Ihnen drei kleine Geschichten aus meinem Leben schildern, die mich wissen ließen, dass der „Zufall“ bisweilen alles andere als ein Zufall ist.

Geschichten dieser Art haben viele von Ihnen erlebt. Ab und an. Auf mich sind sie regelrecht heruntergeprasselt, ob ich es wollte oder nicht. Und jedes, wirklich jedes dieser Ereignisse war unfassbar. Und lag um viele Ebenen höher als das, was heute als „wichtig“ erachtet wird.

Falls Sie ähnliche Erlebnisse beizusteuern haben: Wollen Sie sie nicht einmal veröffentlichen und damit gemeinsam mit mir einen Leuchtturm entflammen, der der
um sich greifenden Orientierungslosigkeit, den Denk- und Sprechverboten, dem Nihilismus, der Resignation und der selbstauferlegten Beschränkung auf Konsum und Verblödungsmedien die Stirn bietet?

Wenn Sie diese Idee ebenso prickelnd empfinden wie ich, senden Sie mir einfach Ihre persönlichen Erlebnisse zu. Genau diejenigen, die Sie bis jetzt nicht einmal Ihren Freunden erzählt haben, um nicht ins Reich der Spinner verbannt zu werden.

Nun aber zu meinen ersten drei Geschichtchen:

Der kleine Schutzengel

Vor meiner ersten Ehe hatte ich einmal eine Freundin, die verheiratet war und zwei Kinder hatte. Die Ehe war gescheitert, die Scheidung lief und der alkoholkranke und gewalttätige Mann war schon seit Monaten ausgezogen. Meiner Freundin drohte er, dass „etwas Schlimmes passieren werde“, falls er mich einmal treffen sollte.

Eines Nachts, ich übernachtete bei ihr und den Kindern, hörten wir gegen 02.00 Uhr, dass an der eine Treppe tiefer liegenden Wohnungstüre jemand versuchte, den Schlüssel ins Schloss zu bringen. Uns war sofort klar, um wen es sich handelte. Es war Donnerstag – und Donnerstag war sein Skatabend, an dem stets extrem gebechert wurde. Der Mann war also in seinem gewiss bedenklichen Zustand zu seiner früheren Wohnung gefahren, hatte dort meinen Wagen vor der Garage stehen sehen und suchte nun den offenen Konflikt.

Dass er auch eine Schusswaffe besaß, ließ uns nichts Gutes ahnen und uns an unserem Verstand zweifeln, weil wir das Schloss nicht ausgetauscht hatten.

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Kurzum: Wir hörten, wie die Türe aufgeschlossen wurde, danach folgten einige Geräusche, die wir nicht einordnen konnten, dann wurde die Türe wieder geschlossen und wenige Minuten später hörten wir einen Wagen fortfahren.

Mit zugegebenermaßen sehr zittrigen Knien gingen wir die Treppe hinunter und sahen, was uns vor der vermutlichen Katastrophe beschützt hatte: Der Treppenabgang war nicht durch einen festen Geländerlauf, sondern durch ein etwa fünf Zentimeter messendes, in metallenen Ösen befestigtes Tau gesichert, an dessen unterem Ende, gleich neben der Türklinke, ein stabiler Messingring eingespleißt war.

Dieser Ring war von innen um die Türklinke gezogen worden. Mit dem Effekt, dass sich die Türe von außen nur um etwa zehn Zentimeter öffnen ließ, bevor das Tau eine weitere Öffnung verhinderte. Um den Messingring von der Klinke zu entfernen, musste sie zuvor von innen geschlossen werden, von außen war das völlig unmöglich.

Des Rätsels Lösung erfuhren wir am nächsten Morgen. Iris, die mit damals fünf Jahren kleinere der beiden Töchter meiner Freundin, war nach dem Zubettbringen noch einmal wach geworden, dann aufgestanden, die Treppe hinunter gegangen und hatte den Metallring um die Türklinke gelegt. Warum, das konnte sie uns nicht erklären. Und weder vorher noch nachher hat sie das jemals getan.

Meine Nächte mit Anne

Vor meinem Medizinstudium habe ich eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht. Der vierwöchige, theoretische Teil der Ausbildung fand in altem Gemäuer im mittlerweile zu einem Hotel umgebauten Sitz der Johanniter im hessischen Butzbach statt.

Bis auf mich, der sich freiwillig hierher begeben hatte, waren noch ca. 30 andere junge Männer anwesend. Allesamt sgn. Kriegsdienstverweigerer, die hier für ihren Zivildienst vorbereitet wurden. Ohne es verallgemeinern zu wollen, galt das Hauptinteresse dieser Gruppe vor allem einem: dem Alkohol, der nach dem Ende der täglichen Vortragsreihen bis in die Nächte hinein exzessiv konsumiert wurde.

Ich selbst verbrachte meine Nächte mit Anne. Resusci-Anne, um genau zu sein. Bei der Dame, deren Technik sich heute natürlich auf einem weit höheren Niveau befindet, handelte es sich um eine der menschlichen Anatomie sehr nahekommende Übungspuppe zur Wiederbelebung, die über einen ausgeworfenen Papierstreifen Auskunft darüber gab, ob die beatmete Luftmenge und die Herzdruckmassage den damals geltenden Regeln gerecht wurden oder nicht.

Bei der an einem Samstag stattfindenden Abschlussprüfung wurden meine nächtlichen Damenbesuche mit einer 1+ geadelt. Aber es sollte noch besser kommen:

Nur einen Tag später – ich jobbte damals im Karlsbad in Brühl/Köln als Aushilfsschwimmmeister – geschah etwas, was ich weder zuvor noch danach jemals erlebt hatte: Ein neunjähriger Junge wurde von Badegästen leblos im Nichtschwimmerbecken entdeckt. Blau, ohne Atmung, ohne Herzschlag. Wie sich später herausstellte, war der Kleine Epileptiker und hatte just in dem Moment einen Anfall erlitten, als sein Vater gerade einmal zur Toilette gegangen war.

Was dann folgte, war das, was ich nächtelang geübt und zu einer ansehnlichen Perfektion gebracht hatte. Und noch bevor der Notarzt eintraf, war der Junge wieder bei Bewusstsein. Das Einzige, was mich damals etwas verstörte: Von den Eltern habe ich nie ein einziges Wort gehört.

Dummes Astrozeugs

Sogenannte Frauenzeitschriften – ich will keine Titel nennen – sind so eine Sache für sich. Ich weiß nicht, wer sie liest geschweige denn warum. Aber für beides muss es eine Erklärung geben, denn sonst gäbe es sie ja nicht. In jedem dieser an VIPs, Königsgeblüt und Skandälchen sogenannter Prominenter reichen Machwerke darf eines nicht fehlen: Die Horoskop-Seite!

Das letzte Häufchen hierzulande noch verbliebener echter Christen lehnt die Astrologie kategorisch ab, wobei in der Regel auf die Bibel (Jesaja 47,13 – 14 und 5. Mose 4,19) verwiesen wird. Andererseits begehen die Christen an jedem 6. Januar das Dreikönigsfest, von dem ja nun überliefert wird, dass sich die drei Könige ausgerechnet von einem Stern nach Bethlehem führen ließen.

Wie auch immer: Von 1990 an übersetze ich für viele Jahre den astrologisch ausgerichteten US-Börsenbrief Arch Crawfords ins Deutsche, der jetzt in seinem zweiundfündfünftigsten Jahr erscheint. Und Mr. Crawford, den ich 1996 in Tucson besuchte, wohin er an den Wochenenden immer von der Wall Street aus New York floh, erwies sich bei unserem Treffen als Christ.

Ende August 1994 übersetze ich die Monatsausgabe von „Crawford Perspectives“ ins Deutsche. Und aus irgendwelchen planetarischen Konstellationen heraus (ich habe mich nie wirklich dafür interessiert, was Pluto, Neptun & Friends denn gerade so treiben oder ob welcher Planet im Halbquadrat zu einem anderen steht), kündigte Mr. Crawford für den 28. September „das bisher größte Schiffsunglück in Friedenszeiten“ an. Ich habe bei der Übersetzung wirklich nur mit dem Kopf schütteln können.

Knapp vier Wochen später, auch damals ging ich nach dem Aufstehen zuerst in die Küche, um einen Espresso zu trinken und die Nachrichten zu hören, war die Zeit reif für meine mit Abstand ausgeprägteste Gänsehaut seit langem: Kurz nach Mitternacht besagter Nacht war in der Ostsee die Fähre Estonia untergegangen und hatte mindestens 852 Menschen mit in den Tod gerissen.

Der oben zitierte Satz „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt.“, den William Shakespeare in seinem Hamlet niederschrieb, ist keinesfalls einer der dümmsten Sätze, die ich bis jetzt gelesen habe.

Haben Sie Lust, mir Ihre eigenen Geschichten zuzusenden, damit ein Buch gegen den grassierenden Irrsinn, die Gottlosigkeit und neu entstehende „demokratische Diktaturen“ entstehen kann? Ein Buch, in dem Sie Ihren Text mit einer Grafik eines der besten Malers und Zeichners unserer Zeit verewigt sehen und dass Sie unsterblich machen wird?

Falls ja, antworten Sie mir bitte an [email protected]!

Was kostet Sie der Spaß? Nur die Zeit, Ihre Geschichte zu Papier zu bringen! Und natürlich geht allen Autoren mein/Ihr Buch kostenlos zu!

Mit Dank und herzlichen Grüßen! Axel Retz

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.