„Hallo Partner, Dankeschön“! Die Älteren schmunzeln jetzt, erinnern sie nur zu gut, dass diese TV Kampagne damals tatsächlich Wirkung zeigte.Foto: iStock

Besorgter Bürger verlangt: „Normal bitte wieder!“

Von 3. Januar 2020 Aktualisiert: 3. Januar 2020 13:38
Für mich persönlich lasse ich zumindest für ein Thema keine Diskussion zu: Der Umgangston im Ländle ist wie auch der Umgang miteinander sehr roh geworden. Wer normal denkt und empfindet, der muss mir hier zustimmen.

Gerade wird Oma, die „Umweltsau“ durch’s Dorf getrieben, zuvor hatte man bei der ARD „F*** die Cops“ gesungen, ohne großen Shitstorm, oder auf Deutsch „Sturm der Entrüstung“.

Niemals hätte ich gedacht, dass ich mit erst 58 Jahren sagen muss, „früher war es besser“. Nein, das ist kein subjektives Empfinden allein, das kann man auch belegen. Nehmen wir die leider völlig veralteten Verhaltens – bzw. Benimmregeln einmal.

Wir hatten gelernt zu grüßen, wenn möglich mit Namen. „Guten Morgen Frau Plöger, Guten Tag Herr Kulsch“… Wir standen im Bus für alte Menschen von unserem Sitzplatz auf, halfen der Mutter mit Kinderwagen in den Bus und sagten „Gesundheit“ wenn jemand nieste. Auch sagten wir „Guten Tag“ wenn wir einen Raum betraten und wir fuhren auch noch ein wenig anders Auto.

„Hallo Partner, Dankeschön“! Die Älteren schmunzeln jetzt, erinnern sie nur zu gut, dass diese TV Kampagne damals tatsächlich Wirkung zeigte. Jeder wollte zu den Guten gehören! Da wurden Omis über die Straße gelassen, die gar nicht hinüber wollten. Die Vorfahrt wurde jemandem gewährt, anstatt wie heute wild zu hupen.

Damals wurden die Greise geehrt und um Rat gefragt, heute sind sie fast schon Kompost, der laut FfF still sein soll, er wäre eh nicht mehr lange dabei. Die Kinder kreiden uns an, ihre Umwelt versaut zu haben. „How dare you“, wie konntet ihr, rief uns Greta entgegen. Ich habe eine sehr einfache Antwort darauf: Weil wir es euch schön machen wollten, und es auch taten. Dafür nutzten wir genau die Mittel und Wege, die man uns zugestand und die wir auch nur so nutzen konnten.

Wir haben die Welt nicht versaut, das waren dann schon eher die Hersteller, die Politik und nicht zuletzt die Lobbys. Zigaretten sind schädlich, deshalb sind sie so teuer und es gibt die Schockbildchen auf den Packungen. Das findet die Politik toll. Autofahren ist auch schädlich, wird aber wie geschnitten Brot beworben. Glyphosat ist sehr giftig und schadet der Umwelt, aber jeder Erwachsene kann es frei kaufen und es auf seiner Terrasse sprühen. Was ist da los?

Es gibt keine Meinungsfreiheit mehr! So ein Quatsch, hört man, jeder darf in unserem Land sagen, was er will! Ja, das schon, allerdings wartet hinter der Aussage ein großer Apothekerschrank mit vielen Schubladen. Sei sicher, dass Du in eine davon gesteckt wirst!

Bemängele die Ausländerkriminalität, und Du bist rechtsradikaler Rassist. Sage etwas Positives über alternative Medizin, und Zack bist Du ein Esoteriker. Lebst Du in Selbstversorgung, baust vielleicht auch noch BIO und in Permakultur an, dann bist Du völkisch, vermutlich auch ein Nazi. Ach, ihr kennt doch all die Schubladen, die sie für uns haben!

Was ist geschehen? Man konnte doch wirklich einst anders leben und auch sagen, was man dachte. In der SPD Zentrale steht eine Figur von Willy Brandt. Eben dieser sagte in seiner Regierungserklärung vom 18. Januar 1973 Folgendes: „Es ist aber notwendig geworden, dass wir sehr sorgsam überlegen, wo die Aufnahmefähigkeit unserer Gesellschaft erschöpft ist, und wo soziale Vernunft und Verantwortung Halt gebieten!“

Nanu, verehren die SPDler einen Rechtspopulisten?

Helmut Schmidt sagte in der Frankfurter Rundschau vom 12.9.1992: „Aus Deutschland ein Einwandererland zu machen, ist absurd.“

Gleichartige Zitate gibt es zu Hauf, von allen Parteien und sogar von Frau Merkel selbst. Man bemühe bitte Google.

Aber zurück zur Frage, was ist geschehen? Erziehung ist geschehen, und die findet eben nicht allein im Elternhaus statt, sondern überall. In Kitas, Schulen, Medien und nicht zuletzt in der Politik. Was dort an „Erziehung feilgeboten wird, das wird adaptiert und dem wird nachgeeifert.

Wenn der Kindeschutzbund schon die Entschuldigung für die Umweltsau des WDR Intendanten bemängelt, dann heißt das doch: So etwas ist nicht nur erlaubt, nein, es ist sogar erwünscht! Wegen Herrn Buhrows Entschuldigung und der Löschung des Liedes, müssten die armen Kinder sich nun schlecht fühlen, weil sie anscheinend etwas Falsches getan haben. Ja, das haben sie tatsächlich, und es schadet ihnen ganz sicher auch nicht, wenn sie darüber nachdenken warum es falsch war.

Die größte Schuld an der vorherrschenden Situation schiebe ich den Medien zu. Selbstverständlich legen diese großen Wert auf Glaubwürdigkeit. Genau deshalb muss ihnen die große Verantwortung, die sie tragen, bewusst werden! Aber auch die Gesellschaft ist in die Pflicht zu nehmen!

Menschen lernen am meisten durch Nachahmung. Wie also soll jemand Auto fahren, wenn alle anderen rasen und nötigen? Wie soll ein Kind sprechen, wenn auf dem Schulhof nur noch Gossenjargon gesprochen wird? Mir sind sogar schon deutsche Jugendliche aufgefallen, die sich auf „Türkdeutsch“ unterhielten, mitsamt dem Akzent. Oh je, jetzt bin ich wieder ein Rassist…

Zuletzt ein wenig Politik:

Die AFD gäbe es überhaupt nicht, wenn zwei Dinge geschehen wären.

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1. Hätten die Altparteien sich an das gehalten, was sie einst auf ihre Fahnen schrieben, dann würde man sie auch wählen können.

2. Würde man besorgten Bürgern endlich zuhören, statt sie Pack zu nennen und ihnen den Stinkefinger zu zeigen, dann könnte man sie auch respektieren.

Scotty, beam mich hoch, ich habe fertig!

Der Autor Wolfgang Brehm ist ein Leser der EPOCH TIMES

 

 

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