Jürgen Fritz über „Bevölkerungsaustausch in Europa“: Neues Buch bringt Zahlen, Daten und Fakten

Von 22. Januar 2019 Aktualisiert: 22. Januar 2019 18:33
Hermann H. Mitterer stellt in seinem neuen Buch "Bevölkerungsaustausch in Europa" die These auf, dass die Flüchtlingsflut gezielt initiiert wurde. Der Autor zeigt auf, wer Interesse an diesem Austausch haben könnte und warum. Was Gastautor Jürgen Fritz davon hält, lesen Sie hier.

Ende 2014 waren knapp 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Bis Ende 2017 war die Zahl auf 68,5 Millionen gestiegen. Über das Mittelmeer kamen 2015 etwas mehr als eine Million Migranten in die EU, davon 848 000 über Griechenland. Laut UNHCR sind im Jahr 2016 allein über Griechenland 173.450 und insgesamt über das Mittelmeer 362.753 Migranten in die EU gekommen.

Hierbei ist erstaunlich, dass die Migranten fast alle aus Subsahara-Afrika stammen und nicht etwa aus Syrien oder Afghanistan. Bis Ende 2017 waren nach offiziellen Zahlen des UNHCR über den Seeweg 172.300 Migranten in die EU gelangt – 69 Prozent davon waren Männer. Rund 70 Prozentstammen aus Ländern oder Regionen, die nicht unter gewalttätigen Konflikten oder unterdrückerischen Regimen leiden, weshalb sie auch nicht als Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention gelten.

Das Resultat dieser forcierten Entwicklung: Eine gespaltene Gesellschaft, eine Unmenge an Kosten für Sozialleistungen, eine stark erhöhte Kriminalitätsrate und ein allgemeines Sicherheitsleck, was nicht nur die weibliche Bevölkerung Mitteleuropas täglich zu spüren bekommt. Wer in dieser Misere noch mit »Refugees welcome«-Fahnen um sich schwenkt, hat sich erfolgreich dazu entschlossen, zusammen mit dem Schiff unterzugehen, das die steigende Masse an Einwanderern langsam aber sicher nicht mehr tragen kann.

Wie Masseneinwanderung gefördert wird

Unter dem Deckmantel der Humanität betreiben heute neun Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eine Flotte von insgesamt vierzehn Schiffen und zwei Drohnen, die für bis zu 22 Prozent aller Bergungsaktionen im zentralen Mittelmeer verantwortlich waren. Durch diese Rettungsaktionen der in Seenot geratenen Migranten wird auch die Arbeit der Schleuser erleichtert. Gleichzeitig sank wenig überraschend die Zahl dieser Schleuser, die bei SAR (»Search and Rescue«)-Operationen verhaftet werden.

Durch humanitäre Interventionen wie die Seerettung oder die linksgrüne Willkommenspolitik der deutschen Bundesregierung wird die Massenmigration nur noch weiter angefacht. Dass die EU Masseneinwanderung sogar aktiv fördert, wird unter anderem durch entsprechende Handlungen deutlich: Als in der letzten Juni-Woche 2017 ca. 20.000 neue Migranten über das Mittelmeer kamen und Italien drohte, seine Häfen dicht zu machen, kündigte die EU an, dass französische und spanische Häfen geöffnet werden sollen. Außerdem sollte die Verteilung innerhalb Europas strikter durchgesetzt werden.

Die EU stellt somit nicht nur den millionenfachen Transport von Migranten nach Europa sicher, sondern versucht auch, die Verteilung flächendeckend über den Kontinent zu erzwingen. Umfassende Sozialleistungen, ein sicheres Dach über dem Kopf sowie eine Garantie des Familiennachzugs sind nur weitere Faktoren, mit denen die EU die Masseneinwanderung aktiv ankurbelt.

Wer steckt noch dahinter?

Sie werden sich wundern, wer alles Interesse daran haben könnte, das heutige europäische Volk aufzulösen und daraus ein multikulturelles Mischvolk zusammen zu panschen. Doch ein Bevölkerungsaustausch bedeutet auch den Verlust des jetzigen Zusammenhaltes, indem das „Wir“-Gefühl zerstört werden soll. Warum? Wenn unsere europäische Bevölkerung nur noch aus Einzelwesen besteht, die sich kulturell und ethnisch voneinander abgrenzen, können sie leichter beherrscht werden – so zumindest die Annahme.

Neben einflussreichen Stiftungen und NGOs ist natürlich noch der Einfluss unserer Medien dafür verantwortlich, dass die Migration nach Mitteleuropa weiter vorangetrieben wird. Die Untersuchungen des Autors Hermann H. Mitterer führten ihn sogar zu bestimmten einflussreichen Persönlichkeiten – eine Elite, die hinter den Kulissen der EU-Politik agieren soll und dies bereits in der Vergangenheit getan habe.

Seine Recherchen reichen bis tief ins 20. Jahrhundert hinein. In seinem aktuellen Enthüllungswerk Bevölkerungsaustausch in Europa erfährt man über die Marionettenspieler der Migrationskrise, ein angloamerikanisches Schattenimperium sowie die Geheimpläne europäischer Regierungen. Mitterer wagt dabei einen Blick hinter die Fassade von Humanität und Willkommenskultur und gibt dem Leser Ratschläge, wie er dem geplanten Bevölkerungsaustausch begegnen kann.

Über den Autor: Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte (Lehramt). Nach dem zweiten Staatsexamen absolvierte er eine zusätzliche Ausbildung zum Financial Consultant unter anderem an der heutigen MLP Corporate University. Er ist seit Jahren als freier Autor tätig. Sein Blog: JFB

Über den Buch-Autor: Hermann Heinrich Mitterer, Jahrgang 1964, Offizier im Österreichischen Bundesheer, Studium der Politik- und Erziehungswissenschaft sowie der Soziologie. Hermann H. Mitterer beschäftigt sich seit Jahren beruflich wie privat mit sicherheitspolitisch relevanten Themen und nimmt mit Artikeln für Zeitungen und Blogs an der öffentlichen Diskussion teil. Der Autor ist Vater von drei erwachsenen Kindern, deren sichere Zukunft seine Hauptmotivation darstellt.

Hermann H. Mitterer: Bevölkerungsaustausch in Europa – Wie eine globale Elite die Massenmigration nutzt, um die einheimische Bevölkerung zu ersetzen, Kopp-Verlag, Dez. 2018, EUR 16,99

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.