Der 9. November – das deutsche Schicksal und die himmlischen Erscheinungen

Der Autor greift immer wieder zurück auf die Erzählung von der Geburt von Jesus Christus, dem großen „König der Judäer unter dem Stern von Bethlehem“ und fragt sich, ob die im Matthäus-Evangelium beschriebenen Ereignisse auch heute noch eine Bedeutung haben.

Das zentrale und wohl wichtigste Ereignis in der deutschen Geschichte ist die Öffnung der DDR-Staatsgrenze in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989.

Die Entscheidung der SED-Führung, diese Grenze zu öffnen und Reisen „in den Westen“ zu erlauben, führte sozusagen über Nacht zu vollendeten Tatsachen, die in die Wiedervereinigung der Deutschen aus Ost und West mündeten. Für alle einfachen Menschen in beiden Teilen Deutschlands war und ist dieses Ereignis Anlass zu großer und bleibender Freude.

Die „himmlische Begleitung“ der irdischen Ereignisse ist nicht weniger spannend.

Der 10. November 1989 stand immerhin unter dem „großen Stern der Deutschen“ (Transit 001), der auf den 13. August 1961 folgte, also den Tag nach dem Bau der Berliner Mauer 28 Jahre vorher. Ließen sich die politisch Handelnden (Chruschtschow und Gorbatschow) etwa von diesem „großen Stern der Deutschen“ leiten? Immerhin wurde unter diesem „Stern“ am 18. Januar 1871 das Deutsche Kaiserreich gegründet.

Der eigentliche Architekt der Teilung Deutschlands und „Erbauer des Sozialismus auf deutschem Boden“, Erich Honecker, war am 9. November bereits nicht mehr der „große König der Ostdeutschen“, der 1946 mit der Gründung der FDJ angetreten war, die „ganze Welt im Geiste des Sozialismus“ zu verändern.

Sein Lebenswerk blieb auch aus „himmlischer Sicht“ ungekrönt, wenn man bedenkt, dass der 9. November 1989 unter demselben sogenannten „sozialistischen Stern“ (Transit 111) stand, unter dem „König Honecker“ am 25. August 1912 geboren wurde. Obwohl Honecker offenbar nicht an die Verkündigungen in der Bibel glaubte, erfüllte er dennoch die Kriterien der biblischen Erzählung im Matthäus-Evangelium.

Das zweite einschneidende Ereignis in unserer Geschichte ist die Reichspogromnacht in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938.

Die Zerstörung von jüdischen Geschäften und Gebäuden aller Art und die Vernichtung jüdischen Lebens in allen Schattierungen bis hin zum Völkermord wird wohl noch sehr lange als Mahnung an alle stehen, allen Arten von Diktatur von oben zu widerstehen, die das deutsche Volk dann ab 1946 mit der SED-Herrschaft weiter erleiden musste. Insofern schloss sich ein Zyklus grausamer Diktatur von 1938 bis 1989 nach 51 Jahren zum Guten.

Auch dieses Ereignis war von himmlischen Ereignissen begleitet, wie der Autor herausgefunden hat.

Der 8. November stand unter demselben „Brand-Stern“ (Transit 102), unter dem am 21. März 1937 der Papst Pius XI. seine Enzyklika „Mit brennender Sorge“ veröffentlicht hatte. Dieser „Brandstern“ ging bereits am 25. Februar 1933 dem Reichstagsbrand voraus. Ein zweiter „Pogrom-Stern“ (Transit 063), der den 9. November 1938 begleitete, trat bereits am 25. Juli 64 n. Chr. auf, dem Tag vor dem Ende des Brandes von Rom, der dem römischen Kaiser Nero zugeschrieben wird. Dieser „Pogrom-Stern“ erschien dann wieder am 22. Januar 1942 nach der Wannseekonferenz zur „Endlösung der Judenfrage“. Die Frage drängt sich auf, ob der „große König der Deutschen“, Adolf Hitler, sich von der „Stellung der Gestirne“ für seine politischen Entscheidungen inspirieren ließ.

Der große „Zyklus des Schicksals“ in der deutschen Geschichte schloss sich endgültig am 9. November 2006.

An jenem Tag verstarb der letzte bedeutende Vertreter des Unterdrückungsregimes DDR Generaloberst der Staatssicherheit Markus Wolf. Der Top-Agent der DDR verstarb ausgerechnet unter dem „Merkel-Stern“ (Transit 036), unter dem die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel am 17. Juli 1954 geboren wurde. Aber auch der Bundesinnenminister Horst Seehofer wurde am 4. Juli 1949 unter diesem „Merkel-Stern“ geboren. Allein die Merkel-Biografie auf Wikipedia belegt, wie sich Angela Merkel mit Hilfe von Stasi-Seilschaften an allen Bürgerrechtlern und demokratischen Bewegungen vorbei an die Machtspitze bewegte.

 Dieser große Kreislauf begann mit der Geburt des großen Reformators Martin Luther am 10. November 1483, dessen Wirken in eine neue Ära der religiösen und allgemeinen bürgerlichen Freiheit mündete. Der Tod von Markus Wolf setzte sozusagen einen Schlusspunkt unter eine lange Ära der Unterdrückung.

 Jedenfalls folgt die Geburt des großen Reformators auch der biblischen Erzählung von der Geburt Jesu Christi unter dem berühmten „Stern von Bethlehem“.

Luther wurde am 10. November 1483 unter dem „Martin-Luther-Geburtstags-Stern“ (Transit 143) geboren, unter dem am 22. Juli 1913 das Reichs- und Staatsangehörigengesetz beschlossen, am 17. Mai 1939 die letzte Volkszählung im Deutschen Reich durchgeführt wurde. Am 25. Januar 1987 fanden die letzten Bundestagswahlen im geteilten Deutschland statt. Schlussendlich wurde der Art. 23 GG am 21. Dezember 1992 mit dem sogenannten Europa-Artikel neu gestaltet. Luthers Wirken hatte eine weltverändernde Wirkung in seiner Zeit, sein „Geburtstags-Stern“ leuchtete noch bis in unsere jüngere deutsche Geschichte hinein.

Zusammenfassung

Der 9. November ist ein zentrales, schicksalhaftes Datum in der deutschen Geschichte. Andere wichtige Ereignisse um den 9. November bleiben in diesem Artikel unerwähnt. Die Reichspogromnacht und der Fall der Berliner Mauer werden auf immer im Gedächtnis des deutschen Volkes verbleiben. Vor über 80 Jahren konnte das deutsche Volk nichts gegen die Grausamkeiten der Hitlerdiktatur tun.

Vor 30 Jahren standen die Deutschen in der DDR aktiv auf, um ein Unrechtsregime zu überwinden. Der große „Kreislauf des Schicksals“ begann mit der Geburt des großen Reformators Martin Luther und endete mit dem Tode des letzten aktiven und hochdekorierten Unterdrückers Markus Wolf, der jahrzehntelang das DDR-Regime als Top-Agent schützte.

Religiöse und allgemeine bürgerliche Freiheit muss immer wieder neu geschützt und erkämpft werden. Die Mächte der Unterdrückung sind seit Merkels Machtübernahme 2005 schier übermächtig geworden.

Die Transite:

Sun conjunction Mercury 001
Mercury quincunx Kora 111
Mercury trine Pluto 102
Mercury conjunction Venus 063
Sun square Neptune 036
Venus conjunction Saturn 143

Der Autor Bernd Kühntopf hat seine Arbeitsmethoden von niemandem gelernt, er hat bisher keine Verweise anderer im Internet dazu gefunden. Die Methoden der Erkenntnisgewinnung sind biblisch, einfach und zugleich ungewöhnlich. Die Hauptquelle für das gesammelte Wissen ist das Internet. Sowohl geschichtliche Daten als auch eine spezielle Astrologie-Tabelle, auf die später noch eingegangen wird, sind so für jeden verfüg- und nachprüfbar. Seine Artikelserie wurde bereits teilweise am 20. und 22. September 2019 veröffentlicht.

Der Autor untersucht nahezu alle Ereignisse der internationalen Geschichte, konzentriert sich aber in der ersten Artikelserie auf die deutsche Geschichte. Von der Gründung des ersten deutschen Reiches bis zum Untergang der DDR findet der Leser viel Interessantes, Ernstes und Kurioses. Auch die Gegenwart wird beleuchtet. Sich wundern ist erlaubt, die freie und individuelle Interpretation der dargestellten Tatsachen überlässt der Autor bewusst und unkommentiert dem Leser. Er macht keine Vorhersagen, sondern untersucht Zusammenhänge.

Darüber hinaus stehen seine Forschungen in keiner Konkurrenz oder Kritik zu anderen Interpretationen von Geschichte und Politik. Mit anderen Worten, der Autor vergleicht geschichts- und gegenwartspolitische Ereignisse mit den Transits der Astrologie-Tabelle und gewinnt daraus bisher unbekannte Erkenntnisse.

Wie alles begann …

Das Schlüsselerlebnis für alle weiteren Forschungen war der 11. April 2015. Auf dem 7. OAS-Gipfel in Panama kam es zwischen den beiden damaligen Staatspräsidenten Barack Obama und Raul Castro  zum historischen Händedruck. „Moment mal“, dachte sich der Autor, „da gab es doch am 16./17. April 1961 die Invasion in der Schweinebucht, bei der sich Fidel Castro und US-Präsident John F. Kennedy feindlich gegenüber standen …“

Ein Blick in die Astrologie-Tabelle ergab, dass beide Ereignisse – sowohl Feindschaft als auch die sich anbahnende Annäherung – unter derselben Konstellation („Transit 107“) stattfanden. Unter demselben Stern wurde am 4. April 1949 übrigens auch die Nato als antisowjetisches Bündnis gegründet. Seitdem betreibt der Autor seine Studien systematisch und hat ca. 300 Highlights und Hunderte andere Merkwürdigkeiten zusammengestellt.

 

Quelle: https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/der-9-november-das-deutsche-schicksal-und-die-himmlischen-erscheinungen-a3061288.html