Fanatisch in Wien: Grönemeyers Propaganda-Rede in der Stadthalle – Minister Maas teilt „totalitärste Hassrede“ (von Storch)

Von 16. September 2019 Aktualisiert: 25. September 2019 10:06
Viele Menschen befürchten mittlerweile, dass sich Deutschland in Richtung einer sozialistischen Diktatur bewegen könnte. In einer Propaganda-Rede während eines Auftritts des Musikers Herbert Grönemeyer in Wien brüllte dieser, dass man diktieren müsse, wie eine Gesellschaft auszusehen habe. SPD-Minister Maas dankte und teilte Grönemeyers Worte auf Twitter.

Der sogenannte „Kampf gegen rechts“ oder aber gegen das, was man alles für „rechts“ erklärt, rechtfertigt bei manchen Menschen offenbar einfach alles.

Der in London lebende deutsche Musiker Herbert Grönemeyer brüllte am Donnerstag, 12. September, vor 14.000 Menschen auf seinem Konzert in Wien in Stil und Tonfall nach Art von Nazi-Propaganda, berichtete die „Rheinische Post“ nach Aussagen von Kommentatoren auf Twitter, „unter anderem von AfD-Politikern“. Wie „Der Westen“ berichtet, schrie Grönemeyer unter anderem ins Publikum:

Dann liegt es an uns, zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat.“

(Herbert Grönemeyer)

In seinem „Diktat“ an die Gesellschaft, die Grönemeyer als „offen, humanistisch“ bezeichnete, forderte der Sänger dazu auf, dass man diesen Leuten – jenen „Hetzern“ mit dem „rechten Geschwafel“ – so schnell wie möglich und ganz ruhig den Spaß daran austreiben“ muss. Grönemeyers Auswüchse wurden von seinen Fans mit frenetischem Geschrei und tosendem Applaus beantwortet.

Laut dem Nachrichtenportal „News“ schrieb ein User in den sozialen Medien:

Es erinnert an die Goebbelsche Sportpalastrede 1943. Gröhlemeyer hat aus der Geschichte nichts gelernt.“

Eine Frau reagierte verstört: „OMG, da bekommt man ja richtig Angst. Er hört sich an wie jemand aus dem dritten Reich. Fanatismus pur!“ Ähnlich sah es ein User aus der Schweiz: „OMG … Ich mag ja seine Songs, ehrlich! Aber das hier klingt verdächtig nach diesem Typen mit dem Schnauzer … Oder dem Herrn G…. Könnte eine Halle in Nürnberg gewesen sein, damals … Frage: Hatte er die rechte Hand oben? HERBY schäm dich! Zum Kotzen! Wehret den Anfängen!!“

Heiko Maas dankt Grönemeyer

Andere wiederum finden es ganz O.K. was Grönemeyer sagte, auch wenn er brüllte, da er sich ja gegen Faschismus ausließ. Vielen war die Gefährlichkeit im Unterton nicht aufgefallen oder sie verstehen nicht, was eine linke Diktatur bedeutet, wie sie in der DDR, der Sowjetunion und anderen Ostblock-Ländern existierte und heute noch in China und Nordkorea herrscht. Man weiß nicht genau, wie viele Menschen in linken Diktaturen starben, aber es müssen selbst in Friedenszeiten mehr gewesen sein, als beide Weltkriege zusammen an Menschenleben vernichteten.

Zwar kamen auch von links sorgenvolle Kommentare: Der Autor und Dramaturg Bernd Stegemann, Unterstützer der linken Sammlungsbewegung „Aufstehen“, schrieb auf Twitter, dass ihm der Tonfall, mit dem Grönemeyer sein Publikum politisch anheizte, ein wenig Angst mache: „Ich sags ungern, aber er klingt wie ein Redner vor 1945“.

Doch für Minister Heiko Maas (SPD) schien im Tonfall und mit der Aussage Grönemeyers alles in Ordnung zu sein. Der Sozialdemokrat dankte ihm auf Twitter, verbreitete die radikale Botschaft des Musikers weiter und wertete Grönemeyers Parolen als Beitrag zur Demokratie:

Es liegt an uns, für eine freie Gesellschaft einzutreten und die Demokratie gemeinsam zu verteidigen. Danke an Herbert Groenemeyer und allen anderen, die das jeden Tag tun.“

(Heiko Maas, SPD, Außenminister)

Von Storch: „Totalitärste Hassrede, die ich je gehört habe“

Die AfD-Fraktions-Vize und Antisemitismusbeauftragte der Partei, Beatrix von Storch, sagte zur Causa Maas und Grönemeyer:

Der Außenminister will, wie ausdrücklich Groenemeyer, die Diktatur. Das ist die furchterregendste, übelste, totalitärste Hassrede, die ich je gehört habe. Das ist Ton u Furor des neuen Terrors von links. Wer das unterstützt, ist – wie HeikoMaas – ein Fall für den Verfassungsschutz.“

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(Beatrix von Storch, AfD)

Publizist Steinhöfel: Maas verbreitet fanatisches, entfesseltes Gegröle

Der deutsche Publizist Joachim Steinhöfel teilte des Ministers Posting von Grönemeyers „Rede“, die er fanatisches, entfesseltes Gegröle nannte und auf geschichtliche Ähnlichkeiten hindeutete:

Ein Leser antwortete Heiko Maas: „Lieber HeikoMaas, haben Sie sich Grönemeyers Ansprache angehört? Man muss die politischen Statements von Popstars nicht überbewerten, aber als Aufruf für eine freie Gesellschaft taugt das nicht. Wir verteidigen die Demokratie nicht mit autoritären Phantasien.“ 

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.
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