US-Kolumnistin über „Black Lives Matter“: Für die gesetzlosen Linken ist kein Leben wichtig

Von 11. Juli 2020 Aktualisiert: 15. Juli 2020 12:59
"Die marxistische, polizei- und familienfeindliche 'Black Lives Matter'-Bewegung ist eindeutig nicht darauf ausgerichtet, das Leben der Schwarzen zu verbessern. Sie behandelt schwarzes Leben als entbehrliche Schachfiguren in einem revolutionären Spiel", schreibt die US-Kolumnistin Miranda Devine.

Im US-Bundesstaat New York kommt es seit über zwei Monaten vermehrt zu gewalttätigen Ausschreitungen und Gewalttaten. Auch die Waffenkriminalität ist signifikant gestiegen. Im Juni wurde in New York die höchste Zahl an Schießereien seit über zwei Jahrzehnten registriert, berichtete die Zeitung „New York Post“.

Auch in vielen anderen US-Großstädten nehmen die Gewaltverbrechen zu. Ausschlaggebend dafür sind die Proteste nach dem Tod von George Floyd. Der Afroamerikaner wurde während einer Verhaftung in Minneapolis von einem Polizisten getötet.

Die linksgerichtete und teils radikale Bewegung „Black Lives Matter“ (BLM), sowie demokratische Politiker fordern nun, das Budget für die US-Polizei zu kürzen. In einigen Bundesstaaten ist das in Planung. In New York wurde es bereits umgesetzt. Eine Milliarde US-Dollar wurden dem Department inmitten der Verbrechenswelle gekürzt.

In New York, wo die Kriminalitätsrate durch die verstärkte Polizeipräsenz, in den letzten zwei Jahrzehnten dramatisch eingedämmt werden konnte, hat dies verheerende Folgen. Vor allem in den Stadtteilen mit hohem Anteil von Afroamerikanern.

Das und der Umstand, dass die BLM-Aktivisten nur wenig Respekt vor ihren „Gegnern“ zeigen, lässt die Frage legitim erscheinen, wie viel ein Leben – ob schwarz oder weiß – für die Bewegung wirklich zählt?

Schwarzer Polizist wüst beschimpft

Anfang Juli kam es in New York erneut zu Demonstrationen, und zwar vor dem Rathaus. Der Grund: Eine Abstimmung des Stadtrats über Budgetkürzungen in Höhe von 837 Millionen US-Dollar und Neuzuweisungen von Finanzmitteln unter Beteiligung der New Yorker Polizei.

Die Polizisten, die vor Ort waren, und für ein gewisses Maß an Ordnung sorgen wollten, wurden von den Demonstranten massiv beschimpft. Auch ein schwarzer Beamter wurde von einem leicht bekleideten Mann attackiert.

Der Demonstrant schrie in Richtung der Polizei: „Die meisten von euch haben keine höhere Bildung genossen. Ihr könnt nicht einmal ein verdammtes Geschichtsbuch lesen“.

Dann sagte er zu dem schwarzen Polizisten: „Verräter! Verräter an unserem verdammten König! Du bist wie der schwarze Judas.“

Auch andere Protestteilnehmer beschimpften die Polizisten wüst. „Ich kann nicht glauben, dass ihr dafür bezahlt werdet, dort wie Idioten herumzustehen“, rief eine Frau. „Euer Friseur muss länger zur Schule gehen als ihr“, ergänzte eine Person. Sie schrien auch: „NYPD! Leck mich!“

Die Schwarze-Community wird am meisten leiden

Die US-Fernsehkolumnistin Miranda Devine hat das Verhalten der Demonstranten vor dem Rathaus – die sich angeblich gegen Gewalt und zum Schutz von Leben einsetzen – analysiert.

In der US-Zeitung „New York Post“ schreibt sie: Die Demonstranten hätten jede Vorstellung von Gleichberechtigung über Bord geworfen. Sie würden sich selbst mit Blick auf die Polizisten als die Überlegenen betrachten – und das in Bezug auf Intellekt, Bildung und Moral.

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Die ganze Nacht lang hätten sich die Polizisten vor dem Rathaus diese „ekelhaften“ Beleidigungen anhören müssen. Am nächsten Morgen seien ein paar Leute festgenommen worden und die Polizei sei abgezogen.

Danach habe „der Mob“ mit Champagner auf seinen „Sieg“ angestoßen und den Rathauspark besetzt. Den sie dann als „Schweineverbotszone“ und „Autonome Zone des Rathauses“ oder CHAZ (Mark 2) bezeichneten.

„Dies ist der Dank, den das NYPD dafür erhält, dass es die New Yorkerinnen und New Yorker eine Generation lang vor Terroranschlägen, Naturkatastrophen und eine Pandemie geschützt hat“, beklagt Devine.

Sie nennt das Vorgehen der Demonstranten einen „Missbrauch“ gegenüber den Polizisten. Dies und die Kürzung von einer Milliarde US-Dollar sei nun die Strafe für die Sünden des „bösen Polizisten“ in Minneapolis.

Die Demonstranten würden nun denken, dass sie die Polizisten angreifen und verletzten würden. Tatsächlich sei es aber so, dass diese Polizisten auch andere Jobs – beispielsweise als private Sicherheitsbeamte für reiche Leute oder in den Vierteln der Mittelklasse – finden würden. Die wirklich Leidtragenden, wenn auf einen Notruf nicht reagiert werde, seien die arbeitenden und armen Menschen in den ungeschützten Vierteln. Auch in den Wohnprojekten der Bronx, in denen schwarze und lateinamerikanische Menschen leben.

All dieses Elend wird im Namen von ‚Black Lives Matter‘ verbreitet“, schreibt die Kolumnistin.

Sie betont auch den Umstand, dass die Mordrate in New York auf ein Fünfjahreshoch geschnellt ist. Und es im Juni dieses Jahres doppelt so viele Erschießungen wie im gleichen Monat des Vorjahres gegeben hat. Die meisten Opfer sind Schwarze, aber niemand würde für sie marschieren.

NYPD-Kommissar: „Auf den Straßen von New York City sterben Menschen“

Im Zuge der Corona-Krise wurden in New York Gefängnisse geleert und Kriminelle auf die Straßen entlassen. Dies machte die demokratische Regierung des US-Bundesstaates möglich.

NYPD-Kommissar Dermot Shea betonte Anfang Juli im US-Sender PIX11: „Wir haben ein Strafrechtssystem, das einfach nicht funktioniert. Ich fordere Albany [Hauptstadt von New York] auf, dies zu beheben. Bringt es jetzt in Ordnung. Auf den Straßen von New York City sterben Menschen“.

Doch das Gegenteil geschah. Eine Milliarde US-Dollar wurde den Behörden abgezogen, die Aufnahme weiterer Polizisten gestoppt und eine Einheit, die Waffen von den Straßen holen sollte, aufgelöst.

„Man muss kein Nostradamus sein, um den aufziehenden Sturm zu sehen“, schreibt Devine.

In der Bronx habe er bereits zugeschlagen. Kerzendenkmäler für erschlagene Kinder in den Korridoren der Armenviertel würden „mit kranker Regelmäßigkeit“ auftauchen.

Niemand marschiert für sie

Anfang Juli war es der 17-jährige Brandon Hendricks. Er sei ein „guter Junge“ gewesen, so Devine. Aber anstatt mit einem Basketball-Stipendium aufs College zu gehen, wurde er bei einer Schießerei zufällig getötet.

„So sehr wir auch über schwarze Macht und Einheit sprechen (…) es ist, als würden wir uns gegenseitig umbringen, und es gibt niemanden, der vortritt und sagt: … es muss jetzt einfach enden“, sagte seine trauernde Mutter, Eve Hendricks, zur „New York Post“.

Kurz darauf sei in Brooklyn ein 11-Jähriger bei einer Schießerei ins Bein geschossen worden, und in Queens wurde ein 21-jähriger Mann erschossen. „Doch niemand marschiert für sie“, so Devine.

Aber nicht nur in New York steigt die Welle der Gewalt, sondern auch in anderen US-Bundesstaaten. Die meisten der Opfer ist schwarz. Aber auch für sie würde niemand marschieren.

„Die marxistische, polizei- und familienfeindliche ‚Black Lives Matter‘-Bewegung ist eindeutig nicht darauf ausgerichtet, das Leben der Schwarzen zu verbessern. Sie behandelt schwarzes Leben als entbehrliche Schachfiguren in einem revolutionären Spiel“, schreibt die US-Kolumnistin weiter.

Und Bürgermeister Bill de Blasio, der für die „Entmachtung des NYPD und die steigende Kriminalitätsrate verantwortlich“ sei, ließ nun „Black Lives Matter“ in Großbuchstaben auf die Straße vor dem Trump-Tower in Manhattan malen.

Dies sei „ein makaberes Zeugnis seiner sinnlosen Schreckensherrschaft“, so Devine.

New York ist nicht die erste US-Stadt, die den Schriftzug „Black Lives Matter“ auf die Straßen malen ließ: Anfang Juni ließ die Bürgermeisterin der Hauptstadt Washington, die Demokratin Muriel Bowser, das Motto auf eine Straße nahe des Weißen Hauses malen. Den Straßenabschnitt benannte sie zudem in Black-Lives-Matter-Platz um.

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