Wird Ralf Stegner tatsächlich Finanzminister und Vize-Kanzler?

Von 9. Dezember 2019 Aktualisiert: 11. Dezember 2019 8:57
Der YouTuber Klemens Kilic erlaubte sich einen bösen Scherz mit dem Sozi. Er rief ihn an, gab sich als Norbert Walter-Borjans aus und bot ihm das Bundesfinanzministerium und den Posten des Vizekanzlers an.

Am Samstag wurde der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag Ralf Stegner, der die letzten fünf Jahre stellvertretender Bundesvorsitzender war, nicht einmal mehr als Beisitzer in den SPD-Vorstand gewählt und dann auch noch dies.

Der YouTuber Klemens Kilic erlaubte sich einen bösen Scherz mit dem Sozi. Er rief ihn an, gab sich als Norbert Walter-Borjans aus und bot ihm das Bundesfinanzministerium und den Posten des Vizekanzlers an. Und siehe da, Stegner zeigte sich durchaus interessiert.

„Erfahrung als Finanzminister habe ich ja tatsächlich“

Das war wirklich bitterböse. Klemens Kilic hatte sich ja schon auf dem Parteitag der Grünen einen Scherz mit der Parteivorsitzenden Annalena Kobold Baerbock erlaubt. Nun war der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag und bisherige Parteivizevorsitzende Ralf Stegner dran.

Der Komiker rief Stegner an und gab sich als designierter SPD-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans aus. Stegner kennt Walter-Borjans, hatte ja zusammen mit Gesine Schwan gegen ihn und Saskia Esken bei der Mitgliederbefragung zum neuen Parteivorsitzenden-Duo kandidiert und dabei haushoch verloren. Stegner und Schwan waren das einzige Paar, das nicht mal zehn Prozent der Stimmen bekam (9,6), während Walter-Borjans und Esken auf über 21 Prozent kamen und dann später die Stichwahl gegen Olaf Scholz und Klara Geywitz gewannen.

Kilic stellte sich also als Walter-Borjans vor und sagte, an der Parteibasis würde es ja stark rumoren, Saskia und er hätten nach vielen Gesprächen mit Genossinnen und Genossen sich nochmals zusammengesetzt und möchten eine strategische Änderung durchsetzen, mit der beiden Seiten zufrieden sein könnten. In Rücksprache mit Kevin Kühnert und Karl Lauterbach, die ihm ganz deutlich zu verstehen gegeben hätten, dass man nun ein deutliches Signal setzen müsse. Die GroKo müsse zwar erhalten bleiben, aber er wolle den Posten des Vizekanzlers mit einer bekannten, progressiven Person neu besetzen wolle.

Ralf Stegner merkt in dem fast zweieinhalbminütigem Telefonat offenbar nicht, dass es sich gar nicht um Walter-Borjans handelt, den er ja persönlich kennt. Er zeigt sich zunächst ein wenig überrascht über den Anruf. Er müsse da einen Moment darüber nachdenken, aber Erfahrung als Finanzminister habe er ja tatsächlich. Und „vorstellen kann ich mir das“, so Stegner wörtlich. Er müsse natürlich noch mit seiner Frau drüber reden. Er teile auf jeden Fall die Einschätzung, dass die SPD in der GroKo drin bleiben müsse, andererseits müsse ein klares Signal gesetzt werden, dass es Veränderungen gebe. Er wolle auf jeden Fall sofort mit seiner Frau darüber sprechen.

Zuerst erschienen auf JFB

 

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