Über den Verlust der Weiblichkeit

Epoch Times30. Juli 2012 Aktualisiert: 30. Juli 2012 9:01

Ute Bayrak ist Sexualberaterin. Seit 12 Jahren leitet sie Gruppen für Frauen zur Weiblichkeit.

Dabei fällt ihr auf, dass auch im Äußeren die Frauen nicht (mehr) weich sind und die Weiblichkeit verloren gegangen ist. „Wir Frauen haben gelernt die Hosen anzuhaben“ – das beschreibt die „starke“ Frau von heute. Die Emanzipation lässt grüßen. Doch was macht eine Frau „stark“ und was ist Weiblichkeit?

„Tragt doch mal wieder mehr Kleider!“ Das ist der Tipp zum Umdenken von Bayrak für die taffe Frau von heute. Es mache nämlich auch einen Unterschied, ob die Frau Hosen oder Kleider/Röcke trägt.

Welche Attribute gibt es für die Weiblichkeit? Dies fragt Bayrak die Frau auch in ihren Kursen die Frauen. Dann fällt auch das Wort anmutig sein.

Das Wort stammt von dem griechischen Wort Chariten. Dies waren in der griechischen Mythologie die Göttinnen der Anmut, sie entsprechen den drei Grazien der römischen Mythologie.

„Anmutig sein kommt von innen“, meint Bayrak. Es sei auch egal, ob eine Frau 18 oder 80 Jahre alt ist, dick oder dünn. Anmut habe nichts mit Schönheit zu tun. So müssen Models nicht anmutig sein. Vielmehr gehe es um Zufriedenheit, Sicherheit.

Eine anmutige Frau sei selbstbewusst und voller Selbstwert, so die Sexualberaterin. „Man muss einfach hingucken … Anmutig ist etwas sehr weibliches.“

Bayrak weist in ihrem Interview auch darauf hin, dass sich viele Frauen nicht mehr trauen weich zu sein. Obwohl Männer sich weibliche Frauen wünschen. Frauen sollen auf jeden Fall einmal ausprobieren, wie es mit einem Rock im Büro oder am Arbeitsplatz klappt, also die Weichheit im Äußeren sowie im Innern leben.

Abschließend sagt Bayrak: „Taffe Frauen – gut, aber bitte mit Weichheit“! (cch/clipkit)

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