Alle Jahre wieder ... Nicht nur am Lake Huron schmücken die Amerikaner Weihnachtsbäume und Leuchttürme.Foto: iStock

Weihnachten unterm Leuchtturm: Adventszeit und Winterfest auf Long Island, New York

Epoch Times25. November 2019 Aktualisiert: 25. November 2019 9:52
Alle Jahre wieder: Nicht überall auf der Nordhalbkugel ist es noch so warm wie in Deutschland. Jenseits des großen Teichs bringt die kalte Jahreszeit bereits winterlich-weihnachtliche Stimmung - auch auf die Insel vor den Toren New Yorks.

Wenn die Tage kürzer werden und die Natur zur Ruhe kommt, sind viele Menschen schon im Weihnachtsstress. Sollten Sie – zufälligerweise – noch vor Weihnachten einen Trip nach New York geplant haben, können Sie die Gelegenheit nutzen, ein paar amerikanische Weihnachtstraditionen kennenzulernen.

Die wohl spektakulärste Weihnachtsdekoration können Einheimische und Besucher beim „Festival of Trees“ vom 29. November bis 01. Dezember auf Long Island bestaunen. Die Veranstaltung ist bekannt für ihre phänomenal mit Designer-Dekoration verzierten Bäume und das Lebkuchendorf. Wer sich von dem Anblick nicht trennen kann, hat sogar die Möglichkeit die Bäume und Lebkuchen vor Ort zu erwerben.

Leuchtturm im Lichterzauber

Zur besinnlichen Jahreszeit darf natürlich auch die typisch weihnachtliche Festbeleuchtung nicht fehlen! So begeistert auch in diesem Jahr ein Lichterspiel der besonderen Art zur Weihnachtszeit am East End von Long Island die Besucher.

Wenn die Sonne am 30. November untergeht, erleuchtet New Yorks ältester Leuchtturm, der weltberühmte Montauk Point, die Nacht in prächtig geschmückter Kluft. So wird Weihnachtsfans am östlichsten Punkt der New Yorker Insel mit einem Mix aus maritimem Ambiente und festlicher Stimmung eine ganz besondere Atmosphäre geboten.

Auch Santa hat sich für den Abend angekündigt und wird Groß und Klein von der Spitze des Turms aus zuwinken. Musikalisch untermalt von Weihnachtsliedern läutet dieses besondere Event so die Adventszeit auf der Insel ein. Der Montauk Point erstrahlt aber nicht nur an diesem einen Abend, sondern den ganzen Dezember hindurch in festlichem Weihnachtsglanz.

Eine Zeitreise in die Dickens-Ära

Wollten Sie schon immer mal das winterliche London des 19. Jahrhunderts erleben? Beim Charles Dickens Festival am 7. und 8. Dezember ist das möglich. Denn dann wird der gesamte Ort Port Jefferson auf Long Island in die Zeit des berühmten Schriftstellers Charles Dickens zurückversetzt.

Dann füllen sich die Straßen des kleinen Ortes auf der anderen Seite des Atlantiks mit Stadtschreiern, Schornsteinfegern und zahlreichen weiteren historischen Charakteren aus der Dickens-Ära. Natürlich dürfen auch Father Christmas und der wohl bekannteste Weihnachtsmuffel, der Geizhals Ebenezer Scrooge, nicht fehlen.

Begleitet werden die Feierlichkeiten von einem bunten Programm für Groß und Klein: Eislaufen im Village Center, A-Capella-Chorauftritte, Ballettaufführungen des Nussknackers sowie Zaubershows des Great Wizard of the North und viele großartige musikalische Darbietungen von Künstlern aus der Region. Großes Highlight des Festivals ist die Theateraufführung des weltbekannten Stücks „A Christmas Carol – Eine Weihnachtsgeschichte“.

Mit Magnoliengirlanden die Weihnachtszeit feiern

Am 13. Dezember läuten die Sternensänger den festlichen Abend im Visitor Center des Planting Field Arboretum beim 15. Tree Lighting ein. Besucher können das Gelände und die Gebäude bis zwanzig Uhr erkunden. Ein wahrer Blickfang ist dabei die spektakuläre Weihnachtsstern-Ausstellung im Hauptgewächshaus.

Außerdem sorgt an diesem Abend das Long Island Chamber Music Festival Ensemble in der Coe Hall, die mit Weihnachtsbäumen und Magnoliengirlanden im Stil der zwanziger Jahre dekoriert ist, für besinnliche Stimmung.

Dem Weihnachtsmann ganz nah

Auch der Weihnachtsmann lässt sich nicht nur Ende November am Montauk Point sehen. Santa legt in der besinnlichen Saison zahlreiche Stopps für Groß und Klein auf der Insel vor den Toren New Yorks ein. Eine klassische und liebenswürdige Weihnachtstradition findet am 14. Dezember am bekannten Leuchtturm auf Fire Island statt.

1953 flog der Pilot Snow, auch bekannt als „Flying Santa“ mit seinem Flugzeug am Leuchtturm vorbei, um dem damaligen Leuchtturmwärter und seiner Familie ein Päckchen mit Weihnachtsgeschenken abzuwerfen. Legenden besagen, dass der Pilot sich zuvor verirrt hatte und den Weg nach Hause nur dank eines Leuchtturms fand.

Um allen Leuchtturmwärtern, die durch fehlende Brücken isoliert auf einer Insel lebten, zum Fest der Liebe eine Freude zu machen, warf er Pakete mit Süßigkeiten, Buntstiften und Büchern ab. Mit einem alten Flugzeug besucht Flying Santa dieses Jahr zum 17. Mal die Insel und lässt traditionell ein Päckchen fallen und nimmt sich anschließend Zeit für die Besucher.

Über die besinnliche Zeit hinaus

Beim fünf-wöchigen Winterfest auf Long Island, das vom 7. Februar bis 8. März 2020 die lokale Kultur am East End feiert, erleben Besucher sowie Einheimische den Winter mit tollen Events und Ereignissen, gutem Essen, Musik, Kunst und vielem mehr!

Auf Wein- und Brauerei-Touren werden Gästen an malerischen Stationen in der North Fork-Region neben einem leckeren Mittagessen auch Verkostungen regionaler Wein- und Biersorten geboten. Unter anderem organisiert auch die Jamesport Farm Brewery eine Tour anlässlich des Winterfestes. Die Farm inmitten der North Fork im Osten von Long Island präsentiert hausgemachtes Bier, das mit vor Ort angebauten Zutaten hergestellt wird.

Zudem sind in Kunst- und Theaterinstitutionen auf Long Island besondere Auftritte, Veranstaltungen und Ausstellungen geplant, die dem künstlerischen Erbe der New Yorker Insel gewidmet sind.

So findet zum Beispiel am 7. März im Parrish Art Museum „Two Forks and a Cork“ statt – eine lustige und appetitanregende Veranstaltung, bei der kulinarische Spezialitäten des East Ends vorgestellt werden, untermalt von Live-Musik und reichlich Gelegenheit zum Kontakteknüpfen, Unterhalten und Erkunden der Galerien. (KCL/ts)



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