Herpesviren setzten dem kleinen Mädchen so zu, dass es ständig im Gesicht blutete. (Symbolbild)Foto: Frank May/Archiv/dpa

Blutungen im Gesicht – Kleines Mädchen litt acht Monate unter Herpes Virus

Epoch Times28. Oktober 2017 Aktualisiert: 8. August 2019 14:00
Dieses arme Kind hörte auf zu essen und wollte nicht mehr ins Freie gehen, weil ihr Gesicht von Herpes übersät war. Nach langen acht Monaten des Leidens erholte sie sich endlich und ist wieder ein schönes Mädchen mit klarer Haut.

„Die 2-jährige Sienna Duffield sah aus, als hätte jemand Säure über ihr Gesicht geschüttet“, beschrieb Savina French-Bell den Zustand ihrer Tochter. „Sie hörte auf zu essen und jeden Tag, acht Monate lang, war immer Blut auf ihren Kleidern“, sagte die Mutter, eine Erzieherin aus Gloucester, aus dem Südwesten Englands.

Für sie ist es schwer, ihre kleine Tochter mit nach draußen zu nehmen. „Ich hatte Angst, mit ihr nach draußen zu gehen“, sagte Savina. „Die Leute sahen uns so schrecklich an. Die Kinder starrten uns an und die Erwachsenen machten scheussliche Bemerkungen.“

Sienna Duffield hatte ihren schlimmsten Geburtstag mit zwei Jahren. Sie wurde an diesem Tag ins Krankenhaus gebracht, da die Blasen in ihrem Gesicht zu bluten begannen. Sie konnte nichts essen und wurde dort mit einer Tropfinfusion versorgt.

Starke Blutungen im Gesicht

„An ihren zweiten Geburtstag entstanden die Geschwüren im Mund, sie kamen aus dem Nichts“, sagte ihre Mutter Savina.

Siennas Haut klebte jeden Tag am Kopfkissen sowie an der Kleidung und hinterließ überall Blutspuren. Savina versuchte ihre Tochter immer davon abzuhalten sich zu kratzen, aber ihre Kleidung rieb ihre Haut auch ohne ihr Zutun ständig wund.

Zuerst dachten die Ärzte, sie hätte eine Art Allergie oder einen schweren Ekzemfall. Aber alle Allergietests zeigten an, dass Sienna auf nichts allergisch reagierte.

Die Ärzte waren sprachlos. Warum das Gesicht des kleinen Mädchens so von Blasen verwüstet wurde, war ihnen unklar. Acht Monate lang gab es keine Antibiotika mehr, da die Infektion immer wieder zurückkam und in ihre Haut eindrang. Plötzlich erinnerte sich Savina daran, dass ein Verwandter das Baby geküsst hatte. Der Verwandte litt an Herpes.

Ärzte konnten Blutungen stoppen

Sienna hatte versehentlich das Herpes-simplex-Virus Typ 1 von einem Verwandten erwischt. Die Ärzte behandelten sie schließlich erfolgreich. Nach acht Monaten Qual hatte sich der Zustand von Sienna wieder gebessert.

„In den letzten Monaten hat Sienna’s Gesicht erstaunlich gut ausgesehen und die Infektion ist nicht zurückgekehrt“, sagte ihre Mutter nach dem 3. Geburtstag des Mädchens. „Es ist toll, nach draußen gehen zu können und von niemandem irgendwelche schrecklichen Kommentare hören zu müssen“, sagte die glückliche Mutter. (cs)


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