Eine Frau hörte von einem Autounfall und fing an zu beten. – Später erfuhr sie, dass es ihren Bruder traf

Epoch Times26. Januar 2018 Aktualisiert: 26. Januar 2018 14:51
Karlina Fulk war auf dem Weg nach Hause, als sie in ihrer Nachbarschaft Krankenwagensirenen hörte. Später erfuhr sie über das Internet, dass es einen schweren Autounfall, nicht weit entfernt von ihrem Haus, gab. Der Fahrer, war so schwer verletzt, dass er per Heöikopter ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Aus ihrer Gutherzigkeit heraus entschied Karlina, dass sie in dieser Nacht vor dem Schlafengehen für das Unfallopfer beten würde. Einige Stunden später, wurde sie durch einen Telefonanruf mitten in der Nacht geweckt.

Der Anruf kam von ihren Eltern. Sie erzählten ihr, dass ihr Bruder Rafael bei einem Autounfall schwer verletzt worden war und nun in der Notaufnahme lag. Karlina wurde klar, dass dies genau der Unfall war, von dem sie über das Internet erfahren hatte.

Ich hatte keine Ahnung, dass ich für jemanden aus meiner Familie bete“, schrieb sie danach auf Facebook.

Mit all der Kraft, die sie in dieser Situation aufbringen konnte, machte sie sich auf den Weg in die Notaufnahme. Dort traf sie ihre Eltern und sah den Zustand ihres kleinen Bruders-

„Niemand kann dich auf die lähmende Angst vorbereiten, die dich plötzlich erfüllt, wenn jemand, den du liebst, ernsthaft verletzt wurde. Das ist die Art von Angst, die einen buchstäblich auf die Knie zwingt. Mein kleiner Bruder, mein einziger Bruder“, schrieb sie.

Sie warteten und warteten – aber er wachte nicht auf

Rafael hatte mehrere Hirnschäden erlitten, wodurch er nicht mehr ansprechbar war. Komas sind noch immer Mysterien in der medizinischen Welt. Viele Fragen, die damit verbunden sind, sind noch immer ungeklärt.

Bekannt ist, dass ein Koma unabhängig davon, wie lange es andauert, irreversible Schäden hervorrufen kann. Zudem steigt, je länger das Koma andauert das Risiko, dass dieser Mensch nicht mehr aufwacht.

„Die Ärzte sagten uns, dass er vielleicht nie mehr aufwachen wird, nie mehr ohne Hilfe leben kann und nie wieder so sein wird, wie vor dem Unfall“, erinnerte sich Karlina.

Doch Karlina gab die Hoffnung nicht auf

Nach sieben Tagen auf der Traumastation, sieben „sehr langen und dunklen Tagen“, wachte Rafael auf. Aufgrund der diagnostizierten Hirnschäden bei Rafael lautete eine der ersten Fragen, die die Mutter an die Ärzte stellte, ob er in der Lage sein würde, seinen Abschluss am College zu machen. Er hatte nur noch zwei Jahre vor sich.

Die Ärzte antworteten: „Er kennt weder seinen Namen, noch kann er die Zeit ablesen. Er wird nie wieder aufs College gehen.“ Doch abermals gab Karlina die Hoffnung nicht auf.

Sie wusste, dass sein Wiedererwachen ein Wunder war, und dass durch einen starken Glauben noch ein weiteres Wunder möglich wäre. Nach dem Unfall ging die Familie vom Schlimmsten aus, nun aber hofften alle das Beste.

Rafael und Karlina

Karlina hatte den Eindruck, dass ihre Hoffnung, von den Ärzten als Schwäche empfunden wurde. So, als ob sie nicht stark genug wäre, die Realität zu akzeptieren und sich daher in ein Wunschdenken flüchte. Daher sagten die Ärzte zu ihr, sie solle nichts von ihrem Bruder erwarten.

Doch Karlina und ihre Eltern blieben Nacht für Nacht an Rafaels Bett. Sie nahmen die langen und häufigen Fahrten zur Reha und zurück auf sich und schrieben Beihilfeantrag auf Beihilfeantrag um seine medizinische Versorgung zu sichern.

Rafael hat alles gut überstanden

„Zweieinhalb Jahre später saßen wir zusammen und beobachteten, wie er über die Bühne ging, im hellen Scheinwerferlicht des Stadions und sein Diplom empfing“, schrieb Karlina in einem Post auf Facebook.

Alle waren zu Tränen gerührt und sahen zu, wie sich ein zweites Wunder vollzog.

„Der Rafael, der Sport liebt und sarkastische Witze erzählt und seine Freunde und seine Familie liebt. Der Rafael, der lacht und schreibt und die Hunde zum Joggen mitnimmt, Abendessen kocht und lächelt, wenn er glücklich ist. Der kleine Junge, der seiner Schwester was vorsang, wenn sie Angst hatte und aufwuchs, um der Mann zu sein, der seine Nichten in der Intensivstation für Neugeborene auf dem Arm hielt und seine Mutter umarmt, wenn sie traurig ist. Der mit mir über Essgewohnheiten streitet und mir Bilder von seinen neuen Hemden schickt und jede Woche hoffte, dass die Niners tatsächlich ein Spiel gewinnen könnten.“, hieß es weiter bei Facebook.

„Für diesen Rafael haben wir gebetet“

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Karlina teilte die wunderbare Genesung ihres Bruders auf Facebook, schilderte seinen Heilungsverlauf und machte deutlich, wie wertvoll jeder Augenblick war, in dem sie an seine Genesung glaubte und dafür kämpfte.

„Er ist zu uns zurückgekommen“, schrieb sie.

„Jede Anstrengung war es wert unternommen zu werden um eine zweite Chance, eine zweite Gelegenheit, ein Wunder zu erleben und Rafael zurückzubekommen.“

„Die Ärzte sagten [zu Rafael]: Du bist nicht stark genug, um dem Sturm standzuhalten. Er lachte und sagte ihnen: Ich bin der Sturm“, schrieb sie.

Quelle: Woman saw news of horrible crash, started praying. Hours later—realizes she was praying for herself