Peter Lang wolle seine Tiere nicht den Flammen überlassen und weigerte sich, den Park zu verlassen. (Symbolbild)Foto: Noah Berger/AP/dpa

„Held der Flammen“ bekämpfte Feuer im Alleingang – 77-Jähriger lehnte für seine Tiere Evakuierung ab

Epoch Times23. Oktober 2017 Aktualisiert: 19. Juli 2019 12:10
Die Waldbrände im Norden Kaliforniens richteten stets für viele Menschen und Tiere verheerende Schäden an. In einigen Fällen kam es zum tragischen Verlust von Menschenleben. Ein Mann brachte sich selbst in große Gefahr, um seine Tiere zu retten.

Häuser und Geschäfte wurden von den desaströsen Bränden in Schutt und Asche gelegt. Die größte Gefahr jedoch bestand für die Tiere in Zoos und in Wildschutzgebieten. Eines dieser Schutzgebiete ist der Safari West Park in Santa Rosa, Kalifornien.

Menschen mussten zur „eigenen Sicherheit“ evakuiert werden

Peter Lang, 77 Jahre alt und Besitzer des Safaris West Park in Santa Rosa widersetzte sich der Anweisung zur Evakuierung. Angesichts des mächtigen Flächenbrandes, der sich rasch in Richtung seines Safariparks ausbreitete, stand ihm eine unmittelbare Katastrophe bevor. Doch er weigerte sich seine Tiere zum Sterben zurückzulassen.

Nur mit alltäglichen Gartenschläuchen ausgestattet, bekämpfte Peter Lang die Brände. „Ich habe einfach einen nassen Kapuzenpullover angezogen“, beschrieb er in einem Interview mit KPIX News. „Ich zog ihn über meinen Kopf und 10 Minuten später war er trocken.“

Entschlossen gegen die Flammen

Die Luft war voller Rauch und das Feuer unerbittlich. Alles auf seinem Weg wurde zerstört, doch Peter Lang fackelte gleichermaßen nicht lange.

Er löschte unermüdlich die Nacht hindurch und rannte von einem sengenden Fleck zum Nächsten. Mit seinem herkömmlichen Wasserschlauch kämpfte er so gut es ging gegen die heftigen Feuer an – mit Erfolg! Am nächsten Morgen waren alle Tiere in Sicherheit

Peter blieb unversehrt und seine hartnäckige Ausdauer zahlte sich aus – alle Tiere des Safariparks überlebten die Flammen. Ganz unbeschadet blieb das Areal jedoch nicht. Das Haus, in dem er wohnte, war völlig niedergebrannt. Obwohl er zum Ausdruck brachte, dass ihm dies natürlich schwer falle, bedauerte er nichts.

Spende an Menschen der Gemeinde wichtiger

Nachdem die Leute davon hörten, was er getan hatte, wollten viele Geld für den Park spenden. Er fragte im Gegenzug danach, ob anstelle dessen vielleicht lieber den Menschen Geld gespendet werden könnte, die innerhalb der Gemeinde von den Bränden betroffen waren.

„Danke für all die Botschaften der Liebe und Unterstützung. So viele von euch haben angeboten, Geld zu spenden oder Fonds in unserem Namen einzurichten, dass wir von eurer Großzügigkeit erstaunt und bewegt sind. Bitte, wenn es euer Anliegen ist, eine Spende zu machen, richtet sie an eine Wohltätigkeitsorganisation, sodass sie allen Opfern dieses schrecklichen Ereignisses zugute kommen kann“, schrieb er in einem Facebook-Post.

Den kompletten Bericht von KPIX News sehen Sie im folgenden Video:

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