In einem Maisfeld verirrte sich der kleine Mason. Hund Bella beschützte den Jungen und half bei der Rettung mit. (Symbolbild)Foto: IStock

Junge verschwindet im Maisfeld – Hündin Bella weicht ihm nicht von der Seite

Epoch Times9. November 2017 Aktualisiert: 4. September 2019 17:59
Wenn Kinder in das “Flohalter” kommen, sind sie manchmal schneller um die nächste Ecke verschwunden, als selbst aufmerksamste Eltern gucken können. In Einkaufszentren, mit Security und Lautsprecherdurchsagen, findet das meist schnell ein gutes Ende. Auf dem Land, mit ausgedehnten Feldern, kann es jedoch zur aufwendigen Suche werden. Wie gut, wenn das Kind dann einen aufmerksamen tierischen Begleiter wie diese Hündin hat.

Mason (2), ein kleiner Junge aus Minnesota, spielte Anfang Oktober diesen Jahres, zusammen mit seinen etwas älteren Cousins (7,11 und 12 Jahre alt) auf dem Grundstück seines Zuhauses. Plötzlich, und ehe seine Cousins das bemerkten, kam ihm die Idee, das Maisfeld der Nachbarn zu erkunden. Und schon war er in dem hoch stehenden Maisfeld verschwunden. Seine hündin Bella sollte rettend zur Stelle sein.

Abenteuerlust des kleinen Jungen

Masons Großvater bemerkte später: “Der Junge war schon immer unerschrocken und abenteuerlustig“ Nur Bella, die Spanielhündin der Familie, bemerkte was er tat und folgte ihm sofort, zusammen mit ihrem 12 Wochen alten Welpen.

Hündin Bella war zur Stelle

Als die Familie bemerkte, dass der Junge verschwunden war begannen sie sofort, zusammen mit ein paar Bekannten und Nachbarn, nach Mason zu suchen. Da es aber schon nach 18 Uhr war und es begann dunkel und neblig zu werden, hatten sie auch nach einer halben Stunde intensiver Suche keinen Erfolg.

Der alarmierte Bezirkssheriff kam schnell, zusammen mit einigen Polizisten, Feuerwehrleuten und gut 200 Freiwilligen. Zwischendurch hörte man den Hund in der Ferne bellen. Aber das half auch nicht weiter.

Gesucht und gefunden

Da es immer dunkler wurde und es schon bei Tageslicht schwierig ist, jemanden in einem Maisfeld zu finden, wurde ein Helikopter mit Wärmebildkamera zur Unterstützung gerufen. Der konnte schließlich den kleinen Ausreißer im Maisfeld lokalisieren und zwei Helfer, die in der Nähe waren, zu ihm lotsen.

Durch die Wärmebildkamera konnte man sehen wie Bella immer wieder um Mason und den Welpen herumlief. Sie hielt Wache damit kein wildes Tier ihren beiden Schützlingen etwas antun konnte. Diese Bewegung im Bild erleichterte es der Helikopterbesatzung die drei zu finden.

Schwanzwedelndes Happy End mit Hündin Bella

Freudig bellend und schwanzwedelnd begrüßte Bella die beiden Helfer, die die drei zu ihrer Familie zurückbrachten. Wie auch offiziell berichtet wurde, ging es dem jungen Spring-ins-Feld recht gut, er war zwar ein bißchen unterkühlt und hungrig aber er weinte nur ein bißchen.

Dem Jungen geht es gut

Nachdem er wieder bei seiner Mutter war, gegessen hatte und sich im warmen Bett ausgeschlafen hatte, war er wieder so gelöst und fröhlich wie immer. Die drei Stunden in der Dunkelheit, hatten ihn, dank der Hunde, nicht nachhaltig verstört. Der Großvater meinte nur: „Der Junge ist halt ganz wie ich.“

Wir meinen: Wenn jemand mit so guten Freunden und Beschützern unterwegs ist, auch wenn es „nur“ Hunde sind, braucht er sich nicht zu beunruhigen. (cs)

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