Polizei erhält Notruf – die Retter graben verzweifelt mit bloßen Händen

Epoch Times22. Februar 2018 Aktualisiert: 22. Februar 2018 14:20
Die Polizeiarbeit ist ein empfindlicher Balanceakt. Die Beamten werden darin ausgebildet, Situationen zu beurteilen und Entscheidungen zu treffen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Aber nicht alles ist in ihrem Handbuch enthalten. Manchmal kommt es auch auf ihr Urteilsvermögen und ihre Entschlossenheit an.

Die Polizisten in Brasilien wurden hart auf die Probe gestellt, denn mit so einem Szenario hatten sie wirklich nicht gerechnet. Um dieses Leben zu retten, brauchte es ihre ganze Willenskraft, physische Ausdauer und ein gutes Urteilsvermögen.

Und selbst das reichte noch nicht. Es war ein Wettlauf mit der Zeit. Das Leben eines Kindes stand auf dem Spiel.

Die Polizei in Sao Paulo erfuhr, dass ein Kind in der Erde begraben war; aber sie wussten nicht, wie tief oder wie lange schon

Besorgt erkannten die Polizisten, dass die schwere Erde die Atmung des Kindes unmittelbar beeinträchtigte. Sie mussten es so schnell wie möglich herausholen.

Laut einem Beitrag auf der Facebook-Seite der Polizeiwache hatten die Polizisten einen großen Bagger angefordert. Nach ein paar Umgrabungen wiesen sie den Fahrer an, aufzuhören. Denn sie hatten Angst, dass das Kind verletzt werden könnte.

Da ein Baggereinsatz also keine Option mehr war, packten sie alle mit ihren bloßen Händen an, um das Kind zu retten

Die Polizisten gruben mit ihren Händen, und schon bald halfen ihnen auch die Menschen aus der Nachbarschaft. Laut Wettervorhersage sollte es später noch regnen. Wenn sie das Kind bis dahin nicht herausgeholt hätten, würde die Lage noch heikler werden.

Nachdem die Polizisten und Zivilisten einige Minuten lang unermüdlich gegraben hatten, konnten sie einen Blick auf das Mädchen erhaschen. Es handelte sich um die 9-jährige Isabele. Sie hatte Atemnot.

Nachdem sie Isabele nun sehen konnten, erkannten sie, dass die Situation heikler war als vermutet

Die Polizisten versuchten dafür zu sorgen, dass Isabele atmen konnte, während sie noch immer über einen Meter tief in der Erde feststeckte. Das Gewicht und der Druck der Erde auf sie war immens.

Aber in wenigen Augenblicken, dank der vielen Helfer, hatten sie genug Lehm beiseitegeschoben, um sie aus dem Boden ziehen zu können. Das Mädchen war zwar benommen, aber zum Glück wieder ansprechbar. Sofort fuhren die Polizisten sie im Streifenwagen ins Krankenhaus. Schaulustige und Mithelfer klatschten Beifall und jubelten.

Isabele wurde ins Krankenhaus gebracht und ärztlich versorgt.

Die Geistesgegenwart und der unglaubliche Einsatz des Rettungsteams und der Gemeinde haben der jungen Brasilianerin das Leben gerettet. Ohne ihren Einsatz wäre sie jetzt nicht mehr in der Lage, ihnen persönlich zu danken.

Als sie im Hospital de Pauliceia ankamen, hatte Isabele zwar immer noch Atembeschwerden. Aber sie war nur leicht verletzt.

Facebook-Nutzer, die den Beitrag der Wache gelesen hatten, waren voll des Lobes für den selbstlosen Einsatz der Polizisten bei der Rettung des Mädchens.

„Es tut mir leid, ich habe keine Polizisten gesehen, sondern echte Engel“, hieß es in einem der Kommentare.

„Sie sind Helden!”

Quelle: Police get an urgent call. But when they arrive—they frantically start digging with their bare hands

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