Ihr Sohn wurde entführt. Was diese Mutter tut, um ihn wiederzufinden, ist wirklich bewundernswert!

Epoch Times25. August 2017 Aktualisiert: 11. Dezember 2017 15:53

Zhang Xuexia hatte 25 Jahre lang nur einen einzigen Wunsch: Ihren entführten Sohn Yangzhi wiederzufinden. Der Junge wurde am 29. Dezember 1991 entführt, als er alleine in der Nähe seines Hauses in Duyun, China spielte.

Zhang Xuexia und ihr Mann suchten überall in der Stadt, doch ihre Suche blieb erfolglos. Daraufhin fuhren sie, mit den Fotos ihres 3-jährigen Sohnes bewaffnet, in 10 Provinzen und viele große Städte, um vielleicht wenigstens einen winzigen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihres Sohnes zu erhalten.

Doch auch das brachte keinen Erfolg. Xuexias Mann konnte den Verlust des Kleinen nicht ertragen und sprang 2006 von einem Haus. Er hinterließ nur eine Nachricht mit den Worten: „Ich will nur meinen Sohn.“

Doch Xuexia gab nicht auf: „Solange mein Sohn und ich am Leben sind, werde ich in meiner Suche nicht aufgeben und wir werden eines Tages wieder vereint sein.“

Und dann passierte ein Wunder, während des Laternenfestes am 22. Februar meinten die Adoptiveltern des entführten Sohnes Yangzhi zu ihm: „Schau mal, die Fotos online sehen genauso aus wie du, als du klein warst. Du solltest einen DNA-Test machen.“

Gesagt, getan. Nach den furchtbaren Höllenjahren fand Zhang Xuexia endlich ihren Sohn wieder. Das erste Treffen nach 25 Jahren war voller Emotionen, Yangzhi brach beim Anblick seiner Mutter in Tränen aus, doch seine Mutter beruhigte ihn: „Bitte weine nicht. Ich habe schon aufgehört, zu weinen. Ich bin so froh, dass ich dich gefunden habe. Du wirst mein Herz brechen, wenn du weiterhin so weinst.“

25 Jahre Tortur, für Zhang Xuexia waren alle ihre Opfer es wert, denn jetzt kann sie ihren Sohn wieder in die Arme schließen.

Wegen der Ein-Kind-Politik, die 1980 in China eingeführt und Anfang dieses Jahres für beendet erklärt wurde, stieg Kinderhandel zu einem lukrativen Geschäft auf. Laut der Webseite baobeihuijia.com (Baby komm nach Hause) suchen etwa 24.000 Elternpaare deswegen verzweifelt nach ihren Kindern. Zum Glück ist eine Familie nach 25 Jahren wieder vereint.



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