Schul-Chaos in Mecklenburg-Vorpommern: Kein Formular – kein Unterricht nach den Herbstferien

Von 14. Oktober 2020 Aktualisiert: 20. Oktober 2020 10:52
Noch bevor die Herbstferien anfingen, sorgten die Corona-Bestimmungen in Mecklenburg-Vorpommern bereits bei Eltern und Lehrern für Aufregung. Ein Elternbrief der Schulen flatterte in die Häuser zahlreicher Kinder. Darin wurde auf die seit 15. September geltende Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Atemwegserkrankungen COVID-19 hingewiesen. Gestern (12. Oktober) wurden die Formulare von den Kindern an den Schultoren eingesammelt – mit beachtlichen Folgen.

„Sie erhalten mit diesem Brief zwei Formulare (1 Zettel Vor- und Rückseite)“, hieß es in einem Elternbrief einer Grundschule in Mecklenburg-Vorpommern, der der Epoch Times vorliegt. Die Eltern seien verpflichtet, eine Erklärung über den Gesundheitszustand ihrer Kinder und die Umstände einer möglichen Ansteckung von SARS-CoV-2 sowie über die Einreise aus einem Risikogebiet abzugeben.

Beide Formulare sollten pünktlich zum Schulbeginn am 12. Oktober ausgefüllt und unterschrieben den Kindern wieder mitgegeben werden. „Nur bei Vorlage beider Formulare, mit denen Sie die Gesundheit Ihres Kindes bestätigen, darf es die Schule betreten.“ Das Betretungsverbot bedeutete jedoch nicht, dass Kinder einfach zu Hause bleiben dürften. Vielmehr war ein Verbot zum Betreten des Schulgebäudes gemeint. Die Kinder sollten auf dem Pausenhof beaufsichtigt werden, bis die entsprechenden Formulare vorliegen, längstens 14 Tage lang.

Zum Schulbeginn nach den Herbstferien war der Aufwand in den Schulen entsprechend groß. Für 150.000 Schüler begann der Unterricht wieder und vor dem Betreten des Schulgebäudes wurden die Formulare von jedem einzelnen Kind kontrolliert. Für Kinder, die die Ferien in Risikogebieten, auch innerhalb Deutschlands, verbracht haben, gilt eine zweiwöchige Quarantäne.

Manche Eltern hatten die Erklärungen bereits zu Ferienbeginn unterschrieben. Damit waren sie nicht korrekt ausgefüllt. Andere waren unleserlich und bei einigen fehlte die zweite Unterschrift auf der Rückseite des Formulars, berichtete eine Schulleiterin.

In einem Team mit vier Leuten habe man zwei Stunden lang den Eltern nachtelefoniert, um die entsprechenden Unterschriften zu bekommen. So lange durften die Kinder nicht in die Unterrichtsräume. Anfangs seien sie auf dem Schulhof beaufsichtigt worden, weil es einfach zu viele Kinder waren. Später durften sie in die Pausenhalle, bis die entsprechenden Angaben in korrekter Form vorlagen.

Auf Facebook wurde die Formularpflicht heftig diskutiert

Jemand schrieb:

Wir ersticken bald in diesem ganzen Regelwahn. Vorschriften über Vorschriften, davon viele vollkommen sinnlos.“

Ein anderer kommentierte:

Ein Mann warf ein:

Darauf erwiderte einer: „Impfpflicht ist richtig und kann gerne auch noch auf weitere Impfungen ausgeweitet werden. Die Meinung irgendwelcher YouTube-Gelehrten sollte man ignorieren und solche Entscheidungen stattdessen allein auf der Basis von Wissenschaft und Vernunft fällen.“

Eine Mutter zog anerkennend „den Hut vor allen Lehrern und Lehrerinnen, Lehrkräften und allen Erziehern in Kitas“ und sprach ihnen ein großes Lob und Dankeschön aus: „Ihr ermöglicht unseren Kindern, trotz der schwierigen Situation Corona, was für sie sehr wichtig ist. Bildung, Betreuung, Freude, Spielen, Freunde und einen normalen Alltag… Und nicht nur das…. auch damit die Eltern weiterhin ihrer Arbeit nachgehen können… Alles Gute und viel Gesundheit.“

Jemand gibt zu bedenken:

Eine Mutter, deren Tochter erstmal in Quarantäne muss, schilderte in Kurzform: „Fazit: Quarantäne, Donnerstag nach NB [Neubrandenburg] zum Test, Freitag Bescheid per Mail abwarten und dann ab nächste Woche Schule und Arbeit. Das Ende ist nicht in Sicht. Mir tun unsere Kinder echt leid und später wird auf diese Generation geschimpft, weil sie angeblich keinen Bock auf Schule/Arbeit haben…. Bin echt sauer…“

Darauf antwortete ein Netizen, dass man auch einfach auf das Wegfahren verzichten könne. Dann sei man „vielleicht“ auf der sicheren Seite.

Mecklenburg-Vorpommern ist das Bundesland, für das die wenigsten Infektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet wurden. Nach aktuellen Zahlen (Stand: 13. Oktober) wurden 1.416 positiv Getestete beim Robert Koch-Institut registriert. Seit Mitte Mai liegt die Zahl der als COVID-19-Fälle gemeldeten Verstorbenen konstant bei 20 auf rund 1,6 Millionen Einwohner.

Laut DIVI-Intensivbettenregister sind derzeit sechs als COVID-19-Fälle eingestufte Patienten in intensivmedizinischer Betreuung, vier davon werden invasiv beatmet.

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