Der "Jetman" startete aus eigener Kraft und flog bis auf eine Höhe von 1.800 Metern. Weltrekord.
Der "Jetman" startete aus eigener Kraft und flog bis auf eine Höhe von 1.800 Metern. Weltrekord. (Symbolbild)Foto: FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images

Französischer „Jetman“ stellt mit Höhenflug in Dubai neuen Rekord auf

Epoch Times18. Februar 2020 Aktualisiert: 18. Februar 2020 15:01
Der französische "Jetman" Vince Reffet hat in Dubai mit einem eigenständigen Start vom Boden und anschließendem Gleitflug auf 1800 Metern Höhe einen neuen Weltrekord aufgestellt. Das nächste Ziel ist eine sichere Landung ohne Fallschirm.

Der Traum vom eigenständigen Fliegen rückt wieder ein Stück näher. Der französische „Jetman“ Vince Reffet hat in Dubai mit einem eigenständigen Start vom Boden und anschließendem Gleitflug aus 1800 Metern Höhe einen neuen Weltrekord aufgestellt. Das Flugabenteuer des 34-Jährigen mit seiner Flugausrüstung auf dem Rücken sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zum „hunderprozentig menschlichen Fliegen“, teilten die Organisatoren der Weltausstellung 2020 in Dubai am Dienstag mit und sprachen von einem „historischen“ Flug.

Der Franzose schwebte demnach am Freitag zunächst fünf Meter über dem Wasser vor der Küste der Millionenstadt am Persischen Golf, bevor er Richtung Himmel schoss und bis auf 1800 Meter aufstieg. Nach einem Gleitflug habe er schließlich seinen Fallschirm auf 1500 Metern Höhe geöffnet und sei wieder gelandet.

Nächster Schritt für den Jetman: Sichere Landung ohne Fallschirm

Mit seinem eigenständigen Start in die Höhe stellte Reffet den Organisatoren zufolge einen neuen Rekord auf. Bislang hätten sich er und seine internationalen „Jetman“-Kollegen noch von höher gelegenen Orten oder Podesten in die Tiefe gestürzt, um dann in den Lüften zu gleiten.

„Das ist das Ergebnis einer akribisch geplanten Teamarbeit“, erklärte der Extremsportler Reffet. „Alles war auf die Sekunde genau geplant. Ich habe mich sehr über die Fortschritte gefreut.“ Der neue Rekord sei ein weiterer Schritt eines Langzeitprojekts.

„Eines der nächsten Ziele ist, nach dem Höhenflug eigenständig auf dem Boden zu landen. Ohne einen Fallschirm öffnen zu müssen“, teilte Reffet weiter mit.

Der Franzose war mit einem „Flügel“ aus Karbonfasern ausgestattet, der von vier Mini-Düsentriebwerken angetrieben wird. Die vom menschlichen Körper gesteuerte Flugausrüstung ermöglicht es dem „Jetman“, Geschwindigkeiten von bis zu 400 Stundenkilometern zu erreichen, in der Luft zu gleiten, die Richtung zu ändern und Loopings zu fliegen.

Der „Jetman“ Reffet ist bekannt für seine extremen Flugabenteuer. Erst Ende Dezember hatten er und sein Freund Fred Fugen das sogenannte „Himmelstor“ durchflogen, ein 130 Meter hohes und 30 Meter breites natürliches Loch in einem Berg im chinesischen Tianmen-Nationalpark in der Provinz Hunan. (afp/ts)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

In letzter Zeit beobachten wir, wie Hacker immer wieder beliebige Nicks verwenden und üble Kommentare unter eben diesen Namen schreiben. Trolle schrecken nicht davor zurück, das Epoch Times Logo als Profilbild sich anzueignen und ebenfalls die Kommentarfunktion auf schlimmste Weise zu missbrauchen.

Aufgrund der großen Menge solcher Angriffe haben wir uns entschieden, einen eigenen Kommentarbereich zu programmieren, den wir gut kontrollieren können und dadurch für unsere Leser eine wirklich gute Kommentar-Umgebung schaffen können.

In Kürze werden wir diese Kommentarfunktion online stellen. Bis dahin bitten wir Sie noch um etwas Geduld.


Ihre Epoch Times - Redaktion