Aufrüttelnde Rede vor dem UN Menschenrechtsrat durch chinesische Delegation gestört

Epoch Times1. April 2010 Aktualisiert: 1. April 2010 13:07

Geplant war nur eine kurze Rede auf der 13. Sitzung des UN Menschenrechtsrates. Jedoch wurde daraus mehr als eine ganze Stunde.

Der Sprecher war Shizong Chen – ein Repräsentant der United Nations Association, Ortsgruppe San Diego. Er sprach darüber wie das chinesische Regime die Glaubensfreiheit von Falun Gong-Praktzierenden verletzt und sie durch Injizieren von Nerven zerstörenden Drogen foltert.

Er hatte kaum begonnen, als der Delegierte aus China unterbrach und einen Nachweis über Chens Registrierung bei den Vereinten Nationen forderte.

Der Präsident des Menschenrechtsrates und das Sekretariat bestätigten Chens Legitimation. Doch der Vertreter des chinesischen Regimes unterbrach weiterhin – im ganzen mehr als sechs Mal.

Der US Delegierte beschwerte sich schließlich wegen der Störungen durch die chinesische Delegation.

(Der US Delegierte an den UN Menschenrechtsrat):
„Es hat für uns den klaren Anschein, dass die chinesische Delegation offensichtlich dem Inhalt dieser Information widerspricht, noch bevor sie ausgesprochen wurde. Ich bitte das Sekretariat und den Präsidenten auf diese unangebrachten Anfragen nicht einzugehen und dem Delegierten zu erlauben weiterzusprechen. Ich danke Ihnen.“
Als ihm schließlich das Wort gegeben wurde, wurde Shizong Chen wieder unterbrochen.

(Shizong Chen, Delegierter der UN Association San Diego):
„Wir bitten den Rat dringend zu handeln, um die anhaltende Verletzung der Glaubensfreiheit der Falun Gong-Praktizierenden zu beenden. Wir sind besonders besorgt über den verstärkten Einsatz von Nerven zerstörenden Chemikalien durch die chinesische Regierung, um Falun Gong-Praktizierende zu foltern.“

Erst nach mehr als einer Stunde Redezeit, konnte er seine volle Botschaft übermitteln.

(Shizong Chen, Delegierter der UN Association San Diego):
„Weil die chinesischen Autoritäten scheiterten, den Willen von Falun Gong-Praktizierenden mit körperlicher Folter zu brechen, haben sie den Einsatz von Nerven zerstörenden Chemikalien erhöht, um deren Kapazität, ihre Gedanken und ihr Gewissen beizubehalten, zu zerstören. Diese schreckliche Verstand zerstörende medizinische Folter verursachte, dass Hunderte geisteskrank wurden und tötete weitere. Aufgrund von Chinas Informationsblockade wird befürchtet, dass die Gräueltaten noch umfangreicher sind.“

Seit 1999 ist die Kommunistische Partei Chinas systematisch gegen Praktizierende der spirituellen Bewegung Falun Gong vorgegangen. Tausende Berichte von Folter und Mord an ihren Anhängern sind den Sonderermittlern der Vereinten Nationen übermittelt worden.

Foto: NTDTV
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