China: Laut Ministerium keine Auswirkung von Milchpulver auf Brustwachstum bei Säuglingen

Epoch Times23. August 2010 Aktualisiert: 23. August 2010 23:05

Das Gesundheitsministerium des Chinesischen Regimes sagte am Sonntag, es habe keine Beweise gefunden, dass kontaminiertes Milchpulver sexuelle Frühentwicklung bei Kindern verursache.

Eine Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem Eltern über die Brustentwicklung bei ihren Mädchenbabies berichteten. Medizinische Tests bestätigten diese als Zeichen sexueller Frühentwicklung.

Viele Eltern berichteten von diesen Symptomen, die auftraten, nachdem sie ihren Babies Milchpulver von Synutra International Incorporated gegeben haben.

Bei der jüngsten Untersuchung des Gesundheitsministeriums prüfte man bei Synutra Milch sowie bei 20 weiteren Marken den Hormongehalt von Östrogen. Das Ministerium behauptet, keine abnormalen Hormonwerte festgestellt zu haben.

Dies ist nicht das erste Mal in China, dass Baby-Milch einen Skandal verursacht. Eltern wissen nicht mehr, wem sie in Sachen Lebensmittelsicherheit vertrauen können.

[Frau Zhou, Einwohnerin Peking]:
„Als Elternteil weiß ich nicht, welches Milchpulver ich für mein Kind auswählen soll oder wem vertrauen. Soll ich dem Rat meiner Freunde, den Experten oder Chinas offiziellen Ämtern glauben? Jetzt bin ich wirklich durcheinander.“

Nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking machte das Baby-Milchpulver des Milchprodukte-Herstellers – Sanlu Group Negativschlagzeilen. Es wurde enthüllt, dass das Pulver mit chemischem Melamin verseucht war. Aufgrund dieses Milchpulvers wurden circa 300.000 Kinder krank und 6 Kinder starben – dies laut offiziellen Angaben des Regimes.

Chinas staatliche Medien und das Gesundheitsministerium berichteten erst nach den Spielen über das Thema. Die britische Zeitung, The Daily Telegraph, sagte, ein durchgesickertes Dokument sei ihnen zugespielt worden. Dies enthielte 21 Punkte mit Einschränkungen für staatliche Medien, während den Olympischen Spielen.

Einer der Punkte war, Zitat: „Alle Nahrungsmittel-Sicherheits-Probleme, wie krebsverursachendes Mineralwasser, sind tabu“.

Nach dem neuesten Skandal sanken die Aktien von Synutra um 35 Prozent. Sie stabilisierten sich wieder, nachdem die Firma die Schäden bestritt und – um ihre Marke zu schützen – mitteilte, auch gerichtlich vorzugehen.

NTD News, China

Foto: NTDTV
Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN