Wahre Liebe – die bedingungslose Hingabe eines Mannes zu seiner Frau

Epoch Times23. Dezember 2017 Aktualisiert: 8. Mai 2019 23:41
Cecilia ist eine unabhängige und starke Frau, doch plötzlich verliert sie ihr Augenlicht. Während sie langsam lernt, ihr Leben erneut zu meistern, kann sie sich auf eine Person immer verlassen – ihren Ehemann Louie.

Auch wenn sie seine Hilfe nicht annimmt, ist er immer an ihrer Seite und hilft ihr, so gut er kann – ohne, dass sie es merkt. Denn so ist sie nun mal, die bedingungslose Liebe.

Hier sind die Untertitel zu dem Video:

Louie: Wach auf!

Cecilia: Tu das nicht!

Louie: Geht es dir gut? Es tut mir leid.

Cecilia: Lass mich bitte nur allein!

Cecilia: Was soll ich ihm sagen?

Ich liebe meinen Mann!

Ich liebe ihn, obwohl sein Schnarchen mich jeden Morgen aufweckt.

Dann erschrecke ich ihn, sodass er aufwacht.

Das ist mein täglicher Racheakt.

Louie: Aah …

Sag, dass es dir leid tut! Sag, dass es dir leid tut!

Ich höre dich nicht! Ich kann dich nicht hören!

Cecilia: Ok, ok … es tut mir leid! Es tut mir leid!

Louie: Ich kann jetzt nicht mehr schlafen, weil du mich geweckt hast. Oh mein Gott!

Bum!

Cecilia: Die Ernährungswissenschaftler sagen, dass man nur eine Zutat mit Eiern vermischen soll.

Aber Louie mag sehr viele Zutaten mit seinen Eiern, weil seine Mutter es so gemacht hat.

Er nennt das „Eier mit Alles“

Ich sag dazu igitt …

aber, dass ist wie er es mag.

Louie: Meine Spezialität! Hm, das ist so gut!

Cecilia: Ich mach die ganze Wäsche, weil meine Mutter mir erzählte, dass ein Mann es nicht mag, wenn seine Frau die Kleidung nicht sauber hält.

Ja, ich weiß, das ist etwas altmodisch.

Aber jetzt ist seine weiße Kleidung immer weiß, und seine Arbeitskollegen wissen, dass er geliebt wird.

Er verspricht immer, dass er es das nächste Mal tut, aber ich erlaube es ihm nicht.

Und ich weiß, er liebt mich,

weil ich immer spüren kann, dass er mir nachschaut, wenn ich zur Arbeit gehe.

Louie: Hey Cill! Du siehst wunderschön aus.

Cecilia: Eines meiner Lieblingsbeschäftigungen ist, den Weg zur Arbeit zu gehen.

Das ist meine Zeit, um den Kopf für den bevorstehenden Tagesstress klar zu kriegen.

Augenarzt: Cecilia. Es sieht aus wie Fuchs’sche Endotheldystrophie.

Es entwickelt sich …

Cecilia: Ich werde blind.

Eine seltene Krankheit. Ich kann ihren Namen kaum aussprechen, sie wird mir das Augenlicht nehmen.

Und wahrscheinlich werde ich auch meinen Job verlieren.

Ich werde nicht mehr in der Lage sein, Louie morgens „Angst“ einzujagen.

Louie: Wach auf!

Cecilia: Tu das nicht!

Louie: Geht es dir gut? Es tut mir leid!

Cecilia: Bitte lass mich einfach in Ruhe!

Was soll ich ihm sagen?

Louie: Bist du in Ordnung?

Cecilia: Ja!

Louie: Bist du sicher?

Oh je …

Cecilia: Nein, ist ok, lass mich das machen. lass mich das machen.

Ich möchte diese dummen „Eier mit Alles“ nicht machen.

Louie: Es tut mir leid. Es tut mir leid, was ich gerade gesagt habe.

Cecilia: Kannst du damit aufhören, und mich das machen lassen?

Louie: Hast du einen schlechten Traum gehabt?

Cecilia: Kannst du das einfach lassen? Ja, bitte… !?

Louie: Es tut mir leid, was ich heute getan habe. Ich wollte dich nicht so sehr erschrecken. Es tut mir sehr leid.

Cecilia: Seine Arbeitskollegen werden denken, dass ich ich mich nicht mehr um ihn kümmere.

Louie: Bitte, rede mit mir!

Cecilia: Ich will jetzt nicht darüber reden.

Louie: Jetzt warte doch mal!

Irgendetwas stimmt nicht.

Aber du willst es mir nicht erzählen. Bitte sag mir, was los ist.

Cecilia: Das Einzige was ich jetzt noch tun will ist, atmen und allein zur Arbeit gehen.

Ich kann nicht … weil Louie mich nicht lässt.

Wie erzählst du dem Menschen, den du liebst, das du erblinden wirst?

Ich kann ihm nicht helfen, doch ich glaube, dass ich seine Patientin werde und nicht mehr seine Partnerin sein kann.

Vielleicht wäre er mit einer anderen Frau glücklicher.

Jemand, der keine Last für ihn darstellt.

Louie: Meine Frau wird blind werden … , aber sie will meine Hilfe nicht.

Ich möchte jeden Morgen aufwachen und ihr sagen, dass ich sie liebe.

Dass alles gut wird …

Aber sie will nichts davon hören.

Ich wünschte, ich könnte das Kochen übernehmen, aber sie besteht darauf, es selbst zu tun.

Sie fand auch selbst heraus, wie sie die Wäsche machen kann.

Ebenso besteht sie darauf, den Bus zu nehmen und allein zur Arbeit zu gehen.

Mein Herz bleibt fast stehen, wenn ich daran denke, dass sie allein die Straße in der Innenstadt überqueren muss.

Sie möchte auch nicht, das ich ihr helfe.

Ich folge ihr jeden Tag, ohne dass sie es weiß.

Weil dass wahre Liebe ist, richtig?

Da ist mehr als nur ein Gefühl.

Es sind Taten.

Cecilia wird niemals erfahren, wie viel ich für sie tue, und ich muss es sie auch nicht wissen lassen.

So liebe ich sie immer noch.

Obwohl sie das nicht will.

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