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„Watch Docs“: Filmfestival für Menschenrechte in Warschau

Epoch Times15. Dezember 2010 Aktualisiert: 15. Dezember 2010 11:33

Das 10. internationale Menschenrechts-Filmfestival „Watch-Docs“ wurde letzten Freitag in Warschau eröffnet.

[Konrad Wirowski, Programm-Direktor, „Watch Docs“ Festival]:

„Das Festival begann als Bildungsprogramm der Helsinki-Stiftung für Menschenrechte und findet jedes Jahr um den 10. Dezember statt, dem Internationalen Tag der Menschenrechte.“

Stargast beim diesjährigen Watch Docs Festival ist der amerikanische Filmemacher Frederick Wiseman. Er wird einen Master Workshop beim Festival leiten. Wiseman wird mit einem Preis für sein Lebenswerk geehrt.

[Frederick Wiseman, Preisgekrönter Filmemacher]:

„Das Ziel vom Watch Docs Festival, Filme über Menschenrechte nach Polen zu bringen, und darüber zu berichten, wie weltweit die Menschenrechte verletzt werden… das ist eine extrem wichtige Angelegenheit, und ich respektiere die Menschen, die das tun.“

Als Eröffnungsfilm wurde „The Petitioners“ gewählt. Er zeigt die verzweifelten Versuche von Menschen in China, sich über die Autoritäten zu beschweren. Menschen, deren Rechte verletzt wurden und die Unterstützung suchen. Oft führen ihre Beschwerden zu weiterer Verfolgung durch die Autoritäten.

[Maciej Nowicki, Direktor, „Watch Docs“ Festival]:

„Ein sehr dramatischer Film, welcher sich eingehend mit etwas befasst, das sehr selten dargestellt wird. Nur in diesem Film wird es gezeigt. Es zeigt Menschen, die einem sehr gewaltsamen System gegenüberstehen, und zeigt, wie die Menschenwürde von den Autoritäten niedergetrampelt wird. Es ist auch mutig von jemandem in China, über ein Thema zu berichten, das der Regierung unangenehm ist.“

Nach der Eröffnung des Festivals konnten die Besucher bei einem Bankett die Filmemacher treffen.

NTD News, Warschau, Polen

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