Anschläge am 11. September 2001 in New YorkFoto: Getty Images

9/11-Attentat: Kann Russland eine Beteiligung der USA an den Anschlägen beweisen?

Epoch Times11. Februar 2015 Aktualisiert: 18. Juli 2016 10:21

Eine russische Zeitung behauptet, Russland habe Satellitenfotos, die belegen, dass die Terroranschläge vom 11.September 2001 auf das World Trade Center in New York von den USA ausgeführt wurden. Pravda, das Sprachrohr der Sowjetunion vor dem Zusammenbruch, berichtet, dass diese Bilder bald veröffentlicht werden.

Der Artikel kommt, nachdem ein hochrangiger russischer Berater die USA davor gewarnt hatte, die Ukraine mit Waffen zu beliefern. Die Pravda schreibt, dass „Putin nur einmal zuschlagen wird, aber das mit aller Härte.“

Das Medium wird von der kommunistischen Partei der Russischen Föderation finanziert und wurde von der Sowjetunion als Propaganda-Werkzeug benutzt. Der Diktator Josef Stalin verwendete Pravda als sein Sprachrohr.

Ob die Behauptungen der Satellitenbilder der Wahrheit entsprechen ist ungewiss. Vor allem da der Artikel zu einer Zeit veröffentlicht wurde, in der die USA und Russland ein sehr angespanntes Verhältnis haben. Die USA wirft Russland vor, die Separatisten im Osten der Ukraine zu unterstützen, die gegen das ukrainische Militär kämpfen.

In dem Pravda-Artikel heißt es, dass ein Teil der angeblichen Satellitenfotos von der Website: www.secretsofthefed.com stammen.

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte im Jahr 2011 jedoch, dass die Terroranschläge am 11. September nicht von den USA ausgeführt wurden. Putin sagte, die Vorstellung, dass amerikanische Geheimdienste die Angriffe orchestrierten, sei „völliger Unsinn“, berichtete der Staatssender RT.

Putin fügte hinzu: „Die Vorstellung, dass US-Geheimdienste die Angriffe absichtlich und mit ihren eigenen Händen durchgeführt hätten, ist kompletter Unsinn. Nur Menschen, die die Arbeistweise der Sicherheitsbehörden nicht verstehen, können dies behaupten. Es wäre unmöglich, so etwas zu verbergen.“

In dem Pravda-Bericht heißt es weiter: „Russland bereitet die Veröffentlichung der Beweise vor, die belegen, dass die US-Regierung und die Nachrichtendienste in die Anschläge des 11. September involviert waren. Die Beweisliste enthält Satellitenbilder. Das Motiv war es, die eigenen Bürger zu täuschen und zu ermorden.“

Unterdessen verschärft sich die Situation im Osten der Ukraine. Pro-russische Separatisten und Ukraine-treue Soldaten liefern sich heftige Gefechte.

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Rebellen dämpfen vor Ukraine-Krisengipfel die Erwartungen

Vor dem geplanten Ukraine-Krisengipfel in Minsk haben Berichte über eine angebliche Feuerpause erste Hoffnungen geweckt, die aber umgehend von den Aufständischen gedämpft wurden.

Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande wollen in der weißrussischen Hauptstadt an diesem Mittwoch zu einem Gespräch mit Kremlchef Wladimir Putin und dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko zusammentreffen.

Unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Informanten schrieb die russische Agentur Itar-Tass, die Konfliktparteien hätten die Einigung bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe am Dienstagabend in Minsk erzielt. Vermittelt habe die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Von Seiten der Aufständischen wurden diese Berichte relativiert. „Bislang ist es zu früh, von einer Waffenruhe zu sprechen, wenigstens in Bezug auf den morgigen Tag“, sagte Separatistensprecher Denis Puschilin am Dienstagabend.

Nach Medienberichten war der ukrainische Ex-Präsident Leonid Kutschma mit einem Mandat der proeuropäischen Führung in Kiew nach Minsk gereist. Aus den nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine befanden sich die Separatistenvertreter Wladislaw Dejnego sowie Puschilin vor Ort.

An den Gesprächen nahmen auch der russische Diplomat Michail Surabow und Heidi Tagliavini von der OSZE teil. Die Teilnehmer hätten nach etwa zwei Stunden den Tagungsort in Minsk zunächst verlassen, berichteten örtliche Medien. Ob und wann die Verhandlungen fortgesetzt werden, war zunächst unklar. „Wir haben Vorschläge unterbreitet und erwarten die Antwort nach der Pause“, sagte der Vertreter der prorussischen Separatisten, Puschilin. Alles hänge jedoch von der Antwort der anderen Teilnehmer ab.

Nach jüngsten Geländegewinnen der Aufständischen waren ukrainische Regierungstruppen am Dienstag bei der Hafenstadt Mariupol zu einem Gegenangriff angetreten. „Wir wollen die Aufständischen von Positionen zurückdrängen, von denen sie in die Stadt feuern können“, sagte Militärsprecher Andrej Lyssenko.

Das Gipfeltreffen in Minsk gilt als entscheidend für die Zukunft der Ostukraine. Dass es zustande kommt, war auch bis zuletzt noch nicht garantiert. Russland teilte mit, es rechne mit den Gesprächen. „Die Vorbereitungen laufen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau.

US-Präsident Barack Obama und Poroschenko zeigten sich nach Angaben des Weißen Hauses bei einem Telefonat einig, dass Russland die Bedingungen des Minsker Abkommens vom September einhalten müsse. In einem weiteren Telefonat mit Putin forderte Obama den Kremlchef auf, die Chance zu einer friedlichen Beilegung des Konfliktes zu nutzen.

Noch ehe in Minsk überhaupt auf höchster Ebene über den Konflikt in der Ostukraine gesprochen wurde, forderte Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin von Kanzlerin Merkel eine Regierungserklärung zu den Ergebnissen des Spitzentreffens. „Angesichts der Dramatik der Situation wäre es unangemessen, wenn Merkel erst in der nächsten Sitzungswoche Ende des Monats den Bundestag unterrichtet“, sagte Trittin der „Welt“ (Mittwoch). (so/dpa)


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