Alice Schwarzer: „Der Islamismus ist der Faschismus unserer Zeit“

Epoch Times13. Mai 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 6:09
In einer Talksendung bezeichnete Alice Schwarzer den Islamismus als "Faschismus unserer Zeit". Sie sagte auch, dass spätestens seit Köln eine Islamkritik "überfällig und nötig" geworden sei. Die Redaktion bittet um Entschuldigung, dass in der Überschrift Islam statt Islamismus stand. 14.5.16

Frauenrechtlerin Alice Schwarzer äußerte sich schon mehrfach negativ gegenüber der Asylpolitik Deutschlands. Nach den Übergriffen in Köln meinte Schwarzer die Integrationspolitik sei gescheitert und warnte vor der Macht des Islamismus.

"Wir wollen zum Schutz nicht unter die Burka schlüpfen", sagte Schwarzer damals im Interview mit der "Kronen-Zeitung".

In der ARD-Talksendung von Sandra Maischberger am Mittwoch, ging die 73-Jährige noch einen Schritt weiter und sagte: "Der Islamismus ist der Faschismus unserer Zeit".

Sie bezeichnete die Masseneinwanderung überwiegend muslimisch gesinnter Asylsuchender als "falsche Toleranz". In der muslimischen Welt gebe es einen traditionellen, eingefleischten Sexismus, den man in Deutschland so nicht hinnehmen könne, sagte Schwarzer während der Diskussion, die unter dem Titel stand: "Mann, Muslim, Macho: Was hat das mit dem Islam zu tun?"

Weiter meinte die Journalistin und Publizistin, dass es in Klön nicht um sexuelle Frustration, sondern um "Frauenklatschen", um eine "Machtdemonstration gleichgesinnter Männer" gegangen wäre. Und dass die Silvesternacht von Köln die "unkritische Willkommenseuphorie der Multikulti-Fraktion" bremste. 

Spätestens seit den Übergriffen in Köln ist für sie eine Islamissmuskritik "überfällig und nötig" geworden.

Ex-ARD-Korrespondent Samuel Schirmbeck stimmte Schwarzer zu. Er selbst wäre über zehn Jahre in nordafrikanischen Ländern gewesen und habe den Islamismus erlebt. Frauen könnten sich dort verschleiern und "dennoch reiben sich die Typen im Bus an denen." Das kulturelle Umfeld erleichtere den Männern dieses Vorgehen. Und dieses Verhalten solle nun auch in Deutschland Normalität werden, so Schirmbeck. "Man muss sagen, dass hier die Integrationspolitik völlig versagt hat. Integrationskurse haben keinen Erfolg gebracht," fügte er hinzu. 

Schirmbeck erntete auch Kritik: Der Islam sei nicht politisch und man dürfe nicht alle Muslime in einen Topf werfen. Dazu meinte der Journalist: "Den nichtpolitischen Islam gibt es nicht. Der Islam ist immer politisch. Sobald er aus der Moschee kommt, versucht er, die Gesellschaft radikal zu verändern." (so) 

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