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Anschlag auf slowakischen Präsidenten

Ficos Gesundheitszustand wird besser

Vor über einer Woche wurde der slowakische Regierungschef Robert Fico angeschossen und schwer verletzt. Nach zwei Operationen ist verbessert sich sein Zustand leicht und bleibt stabil.

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Robert Fico (M.), Chef der politischen Partei Smer, spricht am Tag nach den slowakischen Parlamentswahlen, am 1. Oktober 2023, in Bratislava, Slowakei.

Foto: Janos Kummer/Getty Images

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Lesedauer: 1 Min.

Der Gesundheitszustand des vor über einer Woche bei einem Attentat schwer verletzten slowakischen Regierungschefs Robert Fico verbessert sich weiter. Wie das behandelnde Krankenhaus in der Stadt Banská Bystrica am Freitag mitteilte, ist Ficos Zustand bei „leichter Verbesserung“ stabil.
„Wir gehen davon aus, dass dieser Fortschritt weitergeht“, hieß es. Fico war nach Schüssen auf ihn zweimal operiert worden und schwebte anfangs in Lebensgefahr.
Der Ministerpräsident war in der vergangenen Woche nach einer Kabinettssitzung in der Kleinstadt Handlova niedergeschossen worden. Der mutmaßliche Attentäter, der 71-jährige Hobbyschriftsteller Juraj Cintula, war am Tatort von Sicherheitskräften überwältigt und festgenommen worden. Er sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt.

Täter mit Politik unzufrieden

Cintula hatte bei einem Verhör angegeben, er bereue die Tat und habe Fico nur verletzen wollen, wie Unterlagen des Gerichts zeigten. Der Grund für die Schüsse auf Fico sei seine Unzufriedenheit mit der Politik des pro-russischen Populisten gewesen, sagte der Verdächtige demnach weiter.
Geärgert habe ihn vor allem die Schließung der Sonderstaatsanwaltschaft für Korruption und organisierte Kriminalität sowie die Einstellung der Ukraine-Hilfen. Außerdem gab der Verdächtige an, ihm hätten Ficos Angriffe gegen Medien und dessen Politik gegenüber der EU missfallen. (afp)

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