Soldaten in Burkina Faso. Archivbild.Foto: OLYMPIA DE MAISMONT/AFP via Getty Images

Anschlag: Elf Soldaten getötet

Epoch Times20. Mai 2022 Aktualisiert: 20. Mai 2022 10:41

Bei einem Anschlag mutmaßlicher Dschihadisten in Burkina Faso sind nach Militärangaben elf Soldaten getötet worden. Bei dem Angriff auf einen Armeestützpunkt in der Provinz Kompienga im Osten des Landes seien außerdem mindestens 20 Soldaten verletzt worden, teilte die Armee am Donnerstagabend mit. Die dort stationierte Militäreinheit sei unter anderem mit Granaten beschossen worden. Bei Gegenangriffen der Luftwaffe wurden nach Armeeangaben „mindestens 15 Terroristen“ getötet.

Am Donnerstagmorgen hatten bewaffnete Täter zudem einen Reisebus in Seytenga in der nördlichen Provinz Séno angegriffen. Nach Angaben von Einwohnern wurde dabei ein Zivilist getötet.

Bereits am Samstag war das westafrikanische Land von mutmaßlich dschihadistischen Attacken erschüttert worden, bei denen rund 40 Menschen getötet wurden. Bei den Opfern handelte es sich um Zivilisten und Mitglieder einer Freiwilligen-Einheit der Armee.

Burkina Faso ist seit 2015 das Ziel dschihadistischer Angriffe. Sie werden von bewaffneten Gruppen ausgeführt, die zum Teil mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida und der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zusammenarbeiten. Bei den Angriffen in dem westafrikanischen Land wurden bereits mehr als 2.000 Menschen getötet. 1,8 Millionen Menschen wurden durch die Gewalt vertrieben. (afp/mf)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion