Antifa unterwandert Demos – US-Beamte sehen radikalen, linken, sozialistischen Versuch einer Revolution

Kommunistische Gruppen einschließlich der linksextremen Organisation Antifa benutzen die Proteste in den USA für ihre Zwecke. Die Demonstrationen gegen Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd begannen friedlich. Doch schon bald verwandelten sich die Proteste in eine „Revolution“. Zu diesem Ergebnis kommen Beamte, Experten, sowie Leute, die an den Protesten beteiligt sind.

Die Unruhen sind beispiellos und koordiniert. Dies hat es in dieser Dimension in den USA noch nicht gegeben. Die Gewaltausbrüche erstrecken sich über mehrere Bundesstaaten und folgen einer Taktik.

Amtsträger beider politischer Seiten sagen: Externe Gruppen nutzen die jüngsten Proteste, um ihre eigene Agenda voranzubringen. Tim Walz, ein Demokrat aus dem Bundesstaat Minnesota, stellte fest: „Gewaltätige Akteure unterwandern die rechtmäßigen Proteste.“ Er sagte auch, dass 80 Prozent der Randalierer von außerhalb des Bundesstaates kämen. Bundesbeamte sowie US-Präsident Donald Trump wiesen dabei auf die linksradikale Antifa hin.

„Sozialistischer Versuch einer Revolution“

Bernard B. Kerik, ehemaliger Polizeikommissar des New York City Police Department, sagte, die Antifa habe „diese Proteste zu 100 Prozent für sich genutzt“. Er bemerkte, dass auf den verschiedenen Websites der Linken-Aktivisten kontrolliert und diktiert werde, wo die Proteste beginnen. „Es gibt sie in 40 verschiedenen Bundesstaaten und 60 Städten. Es wäre unmöglich für jemanden außerhalb der Antifa, dies zu finanzieren“, sagte er gegenüber der Epoch Times. „Es ist ein radikaler, linker, sozialistischer Versuch einer Revolution.“

Operationen einschließlich Koordination, Ausrüstung und Reisekosten würden vermutlich „mehrere zehn Millionen Dollar kosten“, sagte Kerik. Eine Freundin von ihm, die FBI-Agentin ist, erzählte Kerik: Sie sei am 29. Mai auf dem New Yorker Flughafen Newark gewesen, wo sie „wahrscheinlich 25 dieser Antifa-Kinder beobachtete, die durch den Flughafen gingen“.

„Sie kommen aus anderen Städten“, sagte Kerik. Und weiter:

Das kostet Geld. Das ist organisiert. Jemand bezahlt dafür. Im Grunde genommen missbraucht die Antifa die schwarze Gemeinde als ihre Armee.“

„Sie hetzen auf. Sie stiften an. Sie bringen diese jungen schwarzen Männer und Frauen dazu, da rauszugehen und dumme Dinge zu tun. Und dann verschwinden sie im Sonnenuntergang.“

Kerik verwies dabei auch auf die später entfernten Fotos von Demonstranten mit militärischen Funkgeräten und Ohrstöpseln. Der ehemalige Polizist bemerkte: „Sie müssen mit einem Koordinator in einer zentralen Kommandozentrale sprechen. Wohin senden diese Funkgeräte?“

Antifa und die Kommunistische Partei USA Hand in Hand

Der Journalist Andy Ngo, der ausführlich über die Antifa berichtet hat, sagte: Die Gruppen seien in „mehrere Einheiten“ unterteilt und organisiert. Es gebe Späher, die den Umkreis eines Gebietes überwachen und Live-Audio- oder Text-Updates liefern. Andere führten gewalttätige Einsätze mit Waffen und Brandbomben durch. Die extremistischen Gruppen seien „horizontal“ organisiert. Sie hätten keinen öffentlichen Führer, da es Teil ihrer Ideologie sei, dass es keine Autorität geben dürfe, sagte Ngo.

Laut John Miller, dem stellvertretenden NYPD-Beauftragten für Geheimdienst und Terrorismusbekämpfung, haben diese externen radikalen Gruppen Scouts und Sanitäter. Sie hätten sogar Versorgungswege für Steine, Flaschen und Brandbeschleunigern organisiert. Damit „[begingen die] abtrünnigen Gruppen Vandalismus und Gewalt“. Diese Gruppen planten im voraus Gewalt und verwendeten dabei verschlüsselte Kommunikation, sagte er.

Mike Griffin, ein langjähriger politischer Aktivist aus Minneapolis, sagte der „New York Times“: Es gebe Menschen, die er noch nie zuvor bei einer Demonstration gesehen habe. Darunter seien sehr „gut gekleidete junge weiße Männer in teuren Schuhen, die Hämmer tragen und über das Abfackeln von Gebäuden reden“. „Ich kenne die Proteste, ich mache das seit 20 Jahren“, sagte er. „Menschen, die nichts mit den Protesten zu tun haben, richten auf den Straßen Verwüstungen an.“

Der Kommunismusexperte Trevor Loudon sagte der Epoch Times unterdessen, dass die Antifa nur ein Teil des Puzzles sei. „Jede bedeutende kommunistische oder sozialistische Partei in den Vereinigten Staaten war von Anfang an in diese Proteste und Ausschreitungen verwickelt“, sagte er.

Laut Loudon sind unter anderem die „Kommunistische Partei USA, Liberation Road, Freedom Road Socialist Organization, Democratic Socialists of America, Revolutionary Communist Party, Workers World Party und die Partei für Sozialismus und Befreiung“ beteiligt.

Den friedlichen Protest unterwandern

Ein Protestteilnehmer filmte einen großen Stapel Ziegelsteine. Er nannte die platzierten Steine eine „Falle“. Ein Mann der neben ihm stand, fügte hinzu: „Hier gibt es keine verdammte Baustelle.“ Die Steine sind den beiden Männern zufolge extra dorthin geschafft worden, um einen gewaltätigen Protest anzustiften.

Polizeidienststellen mehrerer Bundesstaaten haben in den letzten Tagen davor gewarnt, dass an bestimmten Orten absichtlich Material abgeladen wurde, um Unruhen anzuheizen.

Die Polizei von Kansas City im Bundesstaat Missouri gab auf Twitter an, „von Verstecken von Ziegelsteinen und Steinen“ in einigen Gebieten erfahren zu haben. Die Beamten hätten die Verstecke mit den Steinen ausfindig gemacht, „die während eines Aufruhrs verwendet werden sollten“. Die Polizei bittet die Bürger, solche Fälle den Behörden zu melden, damit die Steine die als Wurfgeschosse gegen Menschen verwendet werden sollen entfernt werden können.

Tage später warnte die Polizei der Stadt Minneapolis, Bundesstaat Minnesota, vor „Brandstoffen und Brandbeschleunigern“ wie mit Benzin gefüllte Wasserflaschen, die versteckt in Büschen in verschiedenen Stadtvierteln gefunden wurden.

Ziegelsteine und ähnliche mögliche Wurfgegenstände sind in Manhattan, Baltimore, North Carolina und anderen Städten aufgetaucht. Demonstranten vor dem Weißen Haus wurden beim Werfen von Ziegelsteinen erwischt.

Einige Videos zeigen unterdessen Afroamerikaner, die sich weigerten, Ziegelsteine zu schleudern.

Hunderte ausländisch-ausgebildete Agitatoren in den USA

Der Kommunismusexperte Trevor Loudon, der auch für die Epoch Times tätig ist, sagte: Ziegelsteine und Ähnliches seien Teil einer „terroristischen Militäroperation“. Alles sei „vollständig organisiert und lange im Voraus geplant“ gewesen.

„Wenn der Tod von George Floyd in Minneapolis nicht diese Unruhen ausgelöst hätte, dann wären die Unruhen bei der nächsten Gelegenheit ausgebrochen“, sagte er.

Die Menschen müssen verstehen, dass es in diesem Land Hunderte von ausländisch-ausgebildeten Agitatoren und Organisatoren gibt, die in den USA operieren. Zudem gibt es zehntausende disziplinierte Kommunisten.“

Zahlreiche Beiträge und Videos in den sozialen Medien zeigen unterdessen afroamerikanische Demonstranten, die sich gegen Ausschreitungen weißer schwarzgekleideter Männer wehren die schwarze Kleidung wird seit langem mit der Antifa in Verbindung gebracht.

In Oakland begann eine Gruppe von mit Hämmern bewaffneten, schwarzgekleideten Weißen, ein Gebäude zu zerstören und einzubrechen. In einem Video ist zu sehen, wie Afroamerikaner, die sich in der Nähe befanden, ihren Unmut über die Aktion zum Ausdruck brachten.

Unmut über Randalierer

Ein anderes Video zeigt eine vorwiegend weiße Menschenmenge, die ein Gebäude der Polizei von Minneapolis zerstört. Einige von ihnen waren ebenfalls komplett schwarz gekleidet.

Ein anderes Video, das angeblich in Baltimore gedreht wurde, zeigt afroamerikanische Demonstranten, die ebenfalls schwarz gekleidete Weiße anflehen, die Ausschreitungen zu beenden.

Friedliche Demonstranten in Washington gingen derweil gegen einen „Antifa-Krawallmacher“ vor, der versucht hatte, mit einem Hammer Betonbrocken aus dem Gehsteig zu schlagen, um diese dann als Wurfgeschosse zu verwenden. Daraufhin übergaben die Demonstranten den Randalierer der Polizei.

Auf einer Pressekonferenz am 30. Mai sagte Generalstaatsanwalt William Barr: Die Gewalt scheine „von linksextremen Gruppen und anarchistischen Gruppen geplant, organisiert und angetrieben zu werden. Sie verwenden Antifa-ähnliche Taktiken.“

Die Antifa meint es ernst es geht um Regimewechsel

Der Journalist Andy Ngo twitterte, dass die Zerstörung von Unternehmen nicht nur Opportunismus sei. Die Gewaltakte seien mit der Antifa- und Black Lives Matter (BLM)-Ideologie verbunden.

Der Kapitalismus soll abgeschafft und ein Regimewechsel herbeigeführt werden. Um das zu erreichen, müssen sie eine wirtschaftliche Erholung unmöglich machen.“

„Militante Antifa-Zellen im ganzen Land mobilisierten sich, um den BLM-Krawallmachern zu helfen“, so Ngo. „Jeder Teil der Unruhen hat einen Zweck. Brände zerstören die Wirtschaft. Unruhen können Polizei und sogar das Militär überwältigen. All dies führt zu einem destabilisierten Staat, wenn das so weiter geht.“

Gabriel Nadales, ein ehemaliges Antifa-Mitglied, sagte gegenüber Jan Jekielek, dem Moderator der „American Thought Leaders“-Serie der Epoch Times, man müsse zwei Dinge tun, um wirklich Teil der Antifa zu sein: „Das eine ist, ihre gewalttätige Ideologie zu teilen und bereit zu sein, jederzeit für sie zu kämpfen. Das zweite ist, es tatsächlich zu tun. Es geht nicht nur darum, antikonservative Überzeugungen zu haben“, sagte er.

Kommunistische Gruppen im Einsatz

Kommunistische Gruppen haben bei den jüngsten Protesten offensichtlich eine Rolle gespielt. Am 27. Mai riefen die Demokratischen Sozialisten der Partnerstädte Amerikas (DSA) dazu auf „Genossen, die im 3. Bezirk in Minnehaha [Bundestaat Minneapolis], protestieren, zu versorgen“. In der gleichen Gegend wurde inmitten weit verbreiteter Plünderungen auch ein Geschäft des Unternehmens AutoZone in Brand gesteckt.

Diese kommunistischen Gruppen scheinen auch bei der Finanzierung der Randale eine Rolle gespielt zu haben. Am 28. Mai bat die DSA-Gruppe „Twin Cities“ auf Twitter: „Bitte spende auch für den TCDSA-Solidaritätsfonds, denn die Menschen werden in den kommenden Tagen und Wochen Hilfe brauchen!“ Auch die DSA-Gruppen in Seattle, Memphis, Los Angeles und Metro Atlanta haben inmitten der Proteste zu Spenden aufgerufen. Auf einem Partei-Kongress 2019 bildete die DSA eine nationale antifaschistische Arbeitsgruppe.

Andere kommunistische Gruppen wie die Workers World Party haben die Proteste ebenfalls unterstützt. Einige Gruppen wie die Revolutionary Communist Party riefen sogar zu einer „echten Revolution“ auf.

„Liberation News“, eine Zeitung der Partei für Sozialismus und Befreiung, schrieb am 26. Mai in einer Mitarbeitererklärung: Es sei eine „kritische Periode“, um „unsere Entschlossenheit zu schärfen, Organisationen aufzubauen, die in der Lage sind, einen militanten Klassenkampf zu führen“.

Das Original erschien zuerst in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von so)
Originalartikel: Antifa, Other Far-Left Groups Exploit Protests for ‘Revolution’

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/ausland/antifa-unterwandert-demos-us-beamte-sehen-radikalen-linken-sozialistischen-versuch-einer-revolution-a3257079.html