Silvester-Feuerwerk in Sydney am 31. Dezember 2019.Foto: PETER PARKS/AFP via Getty Images

Behörden verbieten Silvesterfeier am Hafen von Sydney

Epoch Times28. Dezember 2020 Aktualisiert: 28. Dezember 2020 10:44

Wegen eines neuen Corona-Infektionsherds haben die australischen Behörden eine geplante Silvesterfeier mit tausenden Teilnehmern am Hafen von Sydney abgesagt. Pläne für eine Ausnahmegenehmigung für einige tausend Menschen, das berühmte Feuerwerk im historischen Zentrum von Sydney anzusehen, seien verworfen worden, sagte die Premierministerin des Bundesstaats New South Wales, Gladys Berejiklian, am Montag (28. Dezember).

Normalerweise strömen am Silvesterabend jedes Jahr hunderttausende Menschen an den Hafen von Sydney, um von dort aus das Feuerwerk über der ikonischen Harbour Bridge zu genießen. Wegen der Corona-Pandemie hatten die australischen Behörden die Zulassung einer solchen Großveranstaltung bereits ausgeschlossen. Geplant war stattdessen, zum Dank für ihren Einsatz in der Pandemie rund 5000 Angestellte in systemrelevanten Berufen zu einer kleineren Feuerwerks-Schau am Hafen einzuladen. Dies werde nun aber nicht erlaubt, stellte Berejiklian klar.

Feiern an Silvester dürfen in Sydney laut der neuen Verordnung nur noch mit begrenzter Teilnehmerzahl und unter Beachtung der Abstandsregeln stattfinden. Um Zugang zu bestimmten Bereichen der Metropole zu bekommen, benötigen die Menschen am 31. Dezember zudem eine spezielle Genehmigung.

„Wir empfehlen den Menschen dringend, das Feuerwerk im Fernsehen oder von einem Ort im Freien aus zu verfolgen, der nicht am Ufer liegt und an dem es nicht so beengt ist“, sagte Berejiklian. (afp/sza)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion