Fahne von AustralienFoto: über dts Nachrichtenagentur

Australischer Minister für Ureinwohner unterzeichnet Papier „Es ist okay, weiß zu sein“

Epoch Times15. Oktober 2018 Aktualisiert: 15. Oktober 2018 16:01
Australiens Minister für Ureinwohner und andere haben ein Papier mit dem Titel "Es ist okay, weiß zu sein" unterzeichnet. Am Montag wurden Rücktrittsforderungen gegen die Minister laut. 

Australiens Minister für Ureinwohner hat ein Papier mit dem Titel „Es ist okay, weiß zu sein“ unterzeichnet. Der Minister für indigene Angelegenheiten, Nigel Scullion, unterzeichnete neben weiteren Regierungsmitgliedern einen Antrag der populistischen Senatorin Pauline Hanson, der sich gegen „die Zunahme von anti-weißem Rassismus“ richtet. Am Montag wurden Rücktrittsforderungen gegen die Minister laut.

„Wenn der Minister für indigene Angelegenheiten für etwas stimmt, das allgemein als Slogan der weißen Suprematisten bekannt ist, ‚Es ist okay, weiß zu sein‘, macht ihn das als Minister unhaltbar“, sagte der Gründer der Anti-Rassismus-Organisation IndigenousX, Luke Pearson. Scullion ist seit 2013 als Minister für die Belange der Ureinwohner zuständig.

Hansons Antrag wurde im Parlament mit 31 zu 28 Stimmen abgelehnt. Grünen-Chef Richard Di Natale empörte sich in der Debatte über die Darstellung, Weiße würden in Australien benachteiligt: „Es ist nicht nur okay, weiß in Australien zu sein, es ist sogar ein Ticket für einen Lottogewinn“, sagte er. „Sehen Sie sich hier in dieser Kammer um und sehen Sie, wie viele Gesichter weiß sind.“

Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, waren vor 200 Jahren von den britischen Siedlern von ihrem Land vertrieben worden. Zu Beginn der britischen Besiedlung Australiens lebten Schätzungen zufolge eine Million Aborigines auf dem Kontinent. Heute machen sie nur etwa drei Prozent der rund 25 Millionen Einwohner aus. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion