BBCFoto: CARL COURT/AFP/Getty Images

BBC und Reporter entschuldigen sich für Täuschung bei berühmtem Diana-Interview

Epoch Times20. Mai 2021 Aktualisiert: 20. Mai 2021 19:46

Die britische Rundfunkanstalt „BBC“ und der Journalist Martin Bashir haben sich für unlautere Mittel entschuldigt, durch die 1995 ein legendäres Interview mit Prinzessin Diana zustande gekommen war. Die „BBC“ veröffentlichte am Donnerstag eine „umfassende und bedingungslose Entschuldigung“. Ein Ermittler hatte zuvor nach sechsmonatigen Untersuchungen erklärt, das Interview sei durch „Täuschung“ ermöglicht worden.

In dem denkwürdigen Fernsehinterview im November 1995 hatte Diana die Affäre ihres Mannes Charles mit seiner heutigen Frau Camilla indirekt für das Scheitern ihrer Ehe verantwortlich gemacht: „Wir waren zu dritt in dieser Ehe“, erklärte die Prinzessin einem geschockten Fernsehpublikum.

Zudem gestand sie, selbst ebenfalls untreu gewesen zu sein. Die Ausstrahlung wurde damals von einer Rekordzahl von 22,8 Millionen Zuschauern verfolgt.

Der Journalist Bashir entschuldigte sich ebenfalls für die Methoden, mit deren Hilfe er sich das begehrte Interview erschlichen hatte. „Es war eine Dummheit, das zu tun, und es ist eine Tat, die ich zutiefst bedauere“, erklärte er.

Der Journalist hatte damals Dianas Bruder Charles Spencer gefälschte Kontoauszüge gezeigt, die scheinbar belegten, dass Mitarbeiter am Hofe dafür bezahlt wurden, Diana auszuspionieren. Daraufhin hatte Spencer seine Schwester mit Bashir bekannt gemacht. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion