Logo Epoch Times
Militäreinsatz gegen gegen „Narko-Terroristen“

Drogenschmuggel-Boot vor Dominikanischer Republik gestoppt

Fast 500 Kilogramm Kokain haben dominikanische Behörden auf einem Boot beschlagnahmt. Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit den USA.

top-article-image

2024 meldete die Nationale Drogenbekämpfungsbehörde der Dominikanischen Republik die Beschlagnahmung von 9,5 Tonnen mutmaßlichem Kokain, die größte Menge in ihrer Geschichte. Die Drogen wurden in zwei Containern mit Bananen aus Guatemala gefunden, die für Belgien bestimmt waren (Symbolbild).

Foto: Francesco Spotorno/AFP via Getty Images

author-image
Artikel teilen

Lesedauer: 1 Min.

Vor der Küste der Dominikanischen Republik haben Einsatzkräfte nach Behördenangaben in Zusammenarbeit mit den USA ein Drogenschmuggel-Boot abgefangen.
Es seien 484 Pakete mit insgesamt fast 500 Kilo Kokain beschlagnahmt worden, teilte die nationale Anti-Drogen-Behörde am Samstag mit.
Der Einsatz sei zur Unterstützung des US-Militäreinsatzes „Southern Spear“ (Südlicher Speer) und in enger Abstimmung mit der US-Anti-Drogenbehörde DEA erfolgt. Zwei Männer aus der Dominikanischen Republik seien festgenommen worden.

US-Militäreinsatz „Southern Spear“

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte am Donnerstag den Militäreinsatz „Southern Spear“ verkündet, der sich gegen „Narko-Terroristen“ in Lateinamerika richten soll. Die USA hatten bereits in den vergangenen Wochen mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Karibik entsandt.
Seit September greifen US-Streitkräfte immer wieder Boote mutmaßlicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Dabei wurden nach einer aktuellen Bilanz von US-Medien bislang mindestens 80 Menschen getötet und 21 Schiffe versenkt. Kritiker bezeichnen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig.
Die USA werfen Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro vermutet dagegen US-Pläne zu seinem Sturz. (afp/ks)

Kommentare

Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.