Eine Straße in Sydney während des Corona-Lockdowns (14. August 2021.Foto: SAEED KHAN / AFP über Getty Images

Behörden in Sydney verschärfen Corona-Maßnahmen

Epoch Times14. August 2021 Aktualisiert: 15. August 2021 8:11

Die Maßnahmen gegen die Corona-Krise sind in Sydney nochmals verschärft worden. Die mehr als fünf Millionen Einwohner der größten Stadt Australiens dürfen nun ihre Wohnungen nur noch verlassen, um Sport zu treiben, zur Arbeit oder einkaufen zu gehen, wie am Samstag offiziell mitgeteilt wurde. Auch die Regelungen zum Verlassen der Stadt wurden verschärft, um eine Ausbreitung der Corona-Epidemie zu verhindern, wie es von offizieller Seite heißt.

Der bereits seit Wochen bestehende Lockdown in Sydney wurde am Samstag auf den gesamten Bundesstaat New South Wales ausgeweitet. Zuvor war bekannt geworden, dass auf dem Gebiet an einem Tag 466 Corona-Fälle bzw. positiv Getestete registriert wurden.

„Wir sehen heute den beunruhigendsten Tag seit dem Beginn der Pandemie“, sagte die Regierungschefin von New South Wales, Gladys Berejiklian. Die Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie verglich sie mit einem „Krieg“ gegen die „diabolische“ Delta-Variante des Covid-Virus. „Eine Zeit lang haben wir gedacht, dass Australien anders ist als andere Weltregionen, aber das ist nicht der Fall“, fügte sie hinzu.

Australien hat die Corona-Pandemie zuvor mit der Schließung seiner Grenzen, der schnellen Verhängung von Lockdowns bei bekannten Fällen und intensiver Kontaktverfolgung lange weitgehend eindämmen können. In den vergangenen Monaten stieg jedoch, nach offiziellen Angaben,  aufgrund der Delta-Variante die Zahl der Infektionen. Zugleich ist die Corona-Impfrate in Australien sehr niedrig, da viele Menschen der Corona-Impfung kritisch gegenüberstehen.

In der Folge verhängten die Behörden in mehreren Städten harte Lockdowns. Alleine in den beiden größten Städten des Landes, Sydney und Melbourne, waren zuletzt mehr als 10 Millionen Menschen davon betroffen. Ab Montag können gegen Bürger, die sich nicht an die Regeln halten, schwere Strafen verhängt werden. (afp)



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