Joe Biden.Foto: Chip Somodevilla/Getty Images

Biden fordert von US-Bundesstaaten: Maskenpflicht beibehalten – Pläne zur Wiedereröffnung stoppen

Von 30. März 2021 Aktualisiert: 30. März 2021 14:07
Einige US-Bundesstaaten haben die Maskenpflicht abgeschafft und die Geschäfte wieder geöffnet. US-Präsident Biden ist damit nicht einverstanden und fordert die jeweiligen Behörden dazu auf, die strengen Corona-Maßnahmen wieder umzusetzen.

US-Präsident Joe Biden fordert Gouverneure, Bürgermeister und andere Beamte dazu auf, die gelockerten Corona-Maßnahmen in den jeweiligen US-Bundesstaaten wieder zu verschärfen.

Am Montag (29. März) sagte Biden auf einer Veranstaltung in Washington, DC: „Ich wiederhole meinen Aufruf an alle Gouverneure, Bürgermeister und lokalen Führungskräfte, die Maskenpflicht beizubehalten und wieder einzuführen. Bitte, das ist keine Politik. Setzen Sie das Mandat wieder ein, wenn Sie es fallengelassen haben“.

Auf die spätere Frage, ob einige Staaten die Bemühungen zur Wiedereröffnung pausieren sollten, antwortete Biden: „Ja“, ging aber nicht näher darauf ein.

In den letzten Wochen haben mehrere Gouverneure die Maskenpflicht aufgehoben. Der texanische Gouverneur Greg Abbott sagte am Sonntag (28. März): „Die Zahl der positiv Getesteten ist in den letzten sieben Tagen, auf ein neues Rekordtief gefallen – auf 4,95 Prozent. Krankenhausaufenthalte fielen auf ein Sechs-Monats-Tief. Diese Woche haben wir 1 Million Impfstoffe der ersten Dose zur Verfügung.“

„Jeder qualifiziert sich jetzt für eine Impfung. Die Impfung wird dringend empfohlen, um zu verhindern, COVID-19 zu bekommen. Sie ist aber immer freiwillig“, fügte der republikanische Gouverneur hinzu.

„Gesundheitskatastrophe“ bleibt aus

Vor etwa drei Wochen kündigte Abbott an, dass Texas die Maskenpflicht aufhebt und die Geschäfte wieder öffnen dürfen. Nach Abbotts Anordnung gab es düstere Prognosen, dass es in Texas zu einer „Gesundheitskatastrophe“ kommen würde, was sich den Daten zufolge vorerst nicht zu bewahrheiten scheint.

Auch Mississippi hob etwa zur gleichen Zeit seine COVID-19-Beschränkungen auf. Laut den Daten der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) verzeichnet der Bundesstaat durchschnittlich etwa 250 Fälle pro Tag, was einen Rückgang gegenüber dem Vormonat mit etwa 520 Fällen bedeutet.

Biden bezeichnete in seiner Reaktion auf die Aufhebung der Maskenpflicht die Anordnungen als „Neandertaler-Denken“. Der Präsident sagte: „Ich hoffe, jeder hat inzwischen begriffen, dass diese Masken einen Unterschied ausmachen. Wir stehen an der Schwelle, die Natur dieser Krankheit grundlegend zu verändern.“

Warnung vor „vierter Welle“

In den USA stiegen in den vergangenen sieben Tagen die Krankenhauseinweisungen mit bestätigten Corona-Verdachtsfällen insgesamt an. Dies zeigen Daten des Department of Health and Human Services (HHS).

Die CDC-Direktorin Rochelle Walensky gab am Montag (29. März) eine Warnung vor einer sogenannten „vierten Welle“ heraus. „Untätigkeit können wir uns nicht leisten. Für die Gesundheit unseres Landes müssen wir jetzt zusammenarbeiten, um eine vierte Welle zu verhindern“, sagte sie.

Nach Angaben der CDC-Direktorin liegt die Anzahl der Corona-Fälle in den USA bei etwa 60.000 pro Tag, ein Anstieg von 10 Prozent in der vergangenen Woche. Diese Zahl ist dennoch viel niedriger als der Höchststand im Januar 2021.

Unterdessen kündigte Biden am Montag auch an, dass 90 Prozent der Amerikaner bis zum 19. April eine Impfung erhalten können.

Dieser Artikel erschien im Original auf The Epoch Times USA unter dem Titel: Biden Urges States to Keep Mask Mandates, Halt Reopening Plans (deutsche Bearbeitung oz)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Krankheiten wie COVID-19, Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam: etwas läuft schief. Es läuft tatsächlich etwas sehr schief. Die Gesellschaft folgt - verblendet vom "Gespenst des Kommunismus" - einem gefährlichen Weg.

Es ist der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen, die in jedem Menschen wohnen.

Dieses Buch schafft Klarheit über die verworrenen Geheimnisse der Gezeiten der Geschichte – die Masken und Formen, die das Böse anwendet, um unsere Welt zu manipulieren. Und: Es zeigt einen Ausweg. „Chinas Griff nach der Weltherrschaft“ wird im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion