Britische Labour-Partei eröffnet Rennen um neuen Parteichef

Epoch Times6. Januar 2020 Aktualisiert: 6. Januar 2020 22:05
Die britische Labour Party sucht nach ihrer historischen Wahlschlappe nicht nur einen neuen Vorsitzenden, sondern auch einen neuen Kurs.

Nach ihrer historischen Niederlage bei der britischen Parlamentswahl hat bei der Labour-Partei das Rennen um einen neuen Parteichef begonnen. Wie die Partei am Montag mitteilte, sollen die rund 500.000 Parteimitglieder vom 21. Februar bis zum 2. April über die Nachfolge des bisherigen Parteichefs Jeremy Corbyn abstimmen. Am 4. April werde das Ergebnis der parteiinternen Wahl bekanntgegeben.

Der 70-jährige Corbyn, der seit 2015 an der Spitze der Partei steht, hatte nach der Wahlschlappe im Dezember angekündigt, sich vom Parteivorsitz zurückzuziehen. Mit dem Rennen um seine Nachfolge begann gleichzeitig ein Kampf um die künftige Ausrichtung der Partei.

Fünf Kandidaten- Auch ein neuer Kurs?

Bislang kündigten fünf Parteimitglieder offiziell ihre Kandidatur an. Keith Starmer, Brexit-Sprecher der Partei, gilt als einer der Favoriten. Neben ihm kandidieren Clive Lewis, Jess Phillips, die Labour-Energiebeauftragte Lisa Nandy sowie Emily Thornberry, die außenpolitische Sprecherin der Partei.

Die Abgeordnete Rebecca Long Bailey, die ebenfalls als Favoritin für die Nachfolge Corbyns gehandelt worden war, kündigte bislang noch nicht offiziell an, kandidieren zu wollen. Sie hatte den seit 2015 amtierenden Parteichef stets verteidigt.

Um an der Briefwahl teilnehmen zu können, müssen potenziell neue Parteimitglieder vor dem 20. Januar der Labour-Partei beitreten und 25 Pfund (29 Euro) bezahlen.

Die Kandidaten brauchen die Unterstützung von mindestens 22 Labour-Abgeordneten im britischen Unterhaus oder Europaabgeordneten sowie von fünf Prozent regionaler Labour-Gliederungen oder drei mit Labour verbündeter Organisationen, darunter mindestens zwei Gewerkschaften.

Die Labour-Partei hatte bei der Parlamentswahl am 12. Dezember ihr schlechtestes Ergebnis seit 1935 eingefahren und viele ihrer jahrzehntelangen Hochburgen an die Tories verloren – vor allem im Norden des Landes, wo die Menschen beim Referendum 2016 mehrheitlich für einen EU-Austritt gestimmt hatten.(afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Bei der Gründung der Vereinten Nationen und der Ausarbeitung der UN-Charta spielte die damalige Sowjetunion eine entscheidende Rolle. Auch nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Regimes blieb ihr kommunistisches Erbe in den Vereinten Nationen weitgehend erhalten. Die Leiter vieler wichtiger UN-Agenturen sind Kommunisten oder gleichgesinnte Sympathisanten. Viele Generalsekretäre der UNO waren Sozialisten und Marxisten.

Die heutigen transnationalen politischen und wirtschaftlichen Gruppierungen haben enorme Ressourcen unter Kontrolle. Von großen Themen wie Umwelt, Wirtschaft, Handel, Militär, Diplomatie, Wissenschaft und Technologie, Bildung, Energie, Krieg und Einwanderung bis hin zu kleinen Themen wie Unterhaltung, Mode und Lifestyle werden alle zunehmend von Globalisten manipuliert.

Sobald eine globale Regierung gebildet ist, wäre es einfach, mit einem einzigen Befehl die ganze Menschheit zu verändern oder sogar zu zerstören. Genau darum geht es im Kapitel 17 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ mit dem Titel: „Globalisierung - Ein Kernstück des Kommunismus“. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]