Lehrer und Schüler der Freien Waldorfschule Obersberg demonstrierten am Samstag (26.03.11) in Köln für die Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland.Foto: Roberto Pfeil/dapd

Bündnis von „Alternativen Nobelpreisträgern“ fordert weltweiten Atomausstieg

Epoch Times30. März 2011 Aktualisiert: 30. März 2011 0:15
Alternative Nobelpreisträger und Mitglieder des World Future Council veröffentlichen gemeinsame Erklärung zur Nuklearkatastrophe in Japan

Hamburg/Stockholm. In einer gemeinsamen Erklärung fordern 50 Träger des „Alternativen Nobelpreises“ und Mitglieder des World Future Council, weltweit Atomkraftwerke abzuschaffen und sie durch alternative Energieformen zu ersetzen. „Atomkraft ist weder die Antwort auf moderne Energieprobleme, noch ein Wundermittel für die Herausforderungen des Klimawandels. Probleme können nicht gelöst werden, indem man neue Probleme schafft“, heißt es in der Erklärung von Experten, Aktivisten, Politikern, Geistlichen, Unternehmern und Wissenschaftlern aus 26 Ländern.

Zu den Unterzeichnern zählen die Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai aus Kenia, Vandana Shiva, Umweltaktivistin, und Ashok Khosla, Ko-Präsident des Club of Rome, beide aus Indien, Maude Barlow, UN Beraterin aus Kanada, Hafsat Abiola-Costello, Menschenrechtlerin aus Nigeria, Alexander Likhotal aus Russland, Präsident des Green Cross International, der Brasilianer Francisco Whitaker Ferreira, Mitbegründer des Weltsozialforums und Erwin Kräutler, Österreicher und Bischof in Brasilien. Die vollständige Erklärung mit allen Unterzeichnern finden Sie hier.

„Den Klimawandel und die atomare Bedrohung in den Griff zu bekommen, ist keine technologische Herausforderung. Es ist eine psychologische und eine politische“, sagt Jakob von Uexküll, der den Right Livelihood Award, besser bekannt als „Alternativer Nobelpreis“, ins Leben rief und den World Future Council gründete. „Mit dieser Erklärung wollen wir zeigen, wie stark die weltweite Unterstützung für einen Ausstieg aus der Kernkraft ist. Denn: In der Krise liegt immer auch eine Chance.“

 



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